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2 (1863) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1421 bis 1477
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Octobcr >47>i.

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Zug sollen m gemeiner Eidgenossen Namen auf Dienstag nach St. Gallentag zu Zürich eine Botschafthaben, mit Vollmacht, mit Boten des Bischofs von Constanz und der Stadt Rothweil die Sache wegenSchramberq zu verhandeln, »x. Boten von Zürich und Lucern sotten mit dem Vogt im Thurgau indie Städte am Rhein gehen und die besorgen und versorgen, wie die Boten wohl wissen. I». Heim-bringen daö Begehren des Läufers von Lucern, welcher in Frankreich beim König gewesen und krankgeworden ist, man möchte ihm seinen Lohn verbessern. I. Wenn Lucern einen Tag ansetzt in Betreffder Späne zwischen Appenzell und Lütfried Mötteli, so sollen die Boten, welche auf diesem Tag gewesen,den Tag zu Lucern besuchen und die Sache zwischen heute und St. Andreastaq entscheiden, Wenndie von St. Gatten der Gefangenen wegen von den Eidgenossen Boten begehren, so soll Zürich in allerOrte Namen und in Mötteli'S Kosten seine Botschaft hinsenden.

I47Z, >m 4>ctvbcr md November.

Staatsarchiv Lucern.

Vier Berichte an die Eidgenossen über den Fürstentag zu Trier.

4. Staatsarchiv Luccrn, Allgemeine Abschiede II. 1V4: 1473, auf Sanct Dionysicntag (S. Octobcr)schreiben Philipp von Mühlcnhcim, Ritter, der Meister nnd der Rath von Straßburg den Eidgenossen: Es liegenbei 10,009 Lampartcr um Ludres nnd sollen noch 5 VU0V Lampartcr in's Breisgan kommen; der Herzog vonOesterreich soll in seinem Land an der Etsch bei l 7,VON Mann gegen die Eidgenossen gerüstet haben. Ihre Ge-sandten, die sie (Straßburg) in Geschäften zum Kaiser geschickt, hätten berichtet, der Herzog von Burgund sei aufDonstag St. Hicronymitag zu Trier eingeritten mit wohl 4tt0<) Pferden, gar köstlich, der Kaiser mit seinen Ftirstcn,Herren nnd Rittern sei ihm auch wohlgczicrt cntgcgcngeritten und habe ihn ehrlich empfangen; sie seien nach der Be-grüßung mit einander in die Stadt eingeritten, der Kaiser in den bischöflichen Palast, der Herzog durch die Stadt inSt. Maximilians Kloster, das mit 1 <><) Zelten nmschlagcn sei. Die Pforte der Stadt daselbst stehe Tag und Nachtoffen, daß sie zusammen können. Bon den Bcrhandlungcn wisse man mir so viel, daß der Kaiser den Herzogdurch den Bischof von Mainz in Latein »m Hülse gegen die Türken gebeten habe; dagegen habe der Herzog auchöffentlich in Latein den Kaiser um Hülfe gegen den König von Frankreich bitten lassen. Man sage auch, der Herzoghabe um Luxemburg und Dicdcnhoscn ein großes Heer mit vielem Geschütze liegen; Einige meinen, es gehe widerden Psalzgrascn, Andere meinen, es gehe in's Oberland oder wider uns, wieder Andere meinen, es sei dem Kaisereinpellischicr" gemacht. So kreuzen sich die Meinungen, Einer sage das, ein Anderer jenes. Sie bitten, wenn dieEidgenossen etwas vernehmen, ihnen auch mitzntheilen.

L. Staatsarchiv Lnccrn, Acten deutsches Reich: 14 73, 3. November. Friedrich von Gottes GnadenPsalzgras bei Rhein :c., schreibt an Lucern:Bnscrn gunftlichcn grnß ic. Wir haben hören lesen, wie Ir Her Iohanscnden Priester, der in vnser botschaft gen Nome gangen vnd am widerhernßzichcn zu Lutzcrn abgangen ist, gehalten vndbestanden lasten han -c. ,c. Vnd als Ir vns fürbaß in einem ingclegten zedel zu erkennen geben han des fremden voltszuziechen, der sürnemcn vch nit kündig ist, bitten vns, vch etwas von den löuffen, als Vilser Her Keister vnd Vilser Oheimvnd brudcr, der Herzog von Burgund, jtz handeln, mit zu teilten ic. Fügen wir vch zu wissen, das wir, gut zit harvnd noch, vnser trcsfcnlichen prelattcn vnd Rett zu Trier gehabt han, aber von der gcmclten des KciscrS vnd Hcrtzogenvon Burgony Handelung haben wir von den Vilser», noch ouch von andern gemein lantmanS sagen, der vns doch vilsürtomen, noch nicht verstanden, da« sie icht vertragen sin. Wol so wirt gemeint, das noch versehcnlich sy, daS sie ir