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2 (1863) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1421 bis 1477
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August I47Z.

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gemelt nit fürkomen oder demselben vstrag nit statt tun wolt, so sol vff crmanung des tailS, an dem der frid nitgehalten wär, dieselben vngehorsanien parthcy durch ir oberkait zu gehorsam gebracht werden, alles bcy den ge-lüpten, aydcn vnd verschrcibnngen, so darumb vfsgericht werden sollen. Item vnd das auch darauss alles das, sosich in kricgS oder anderwcgs zwtlschcn vnserm gncdigen Herren von Oesterreich vnd der Ahdgcnosschasft vnd allen irc»zugehörigen vnd mitgcwandten gemacht, vergangen vnd verloufscn hat, darin dchainerlay vstgcschaidcn, vßgcsundcrt,noch Hindan gesetzt, bcstänntlich vnd vcsticlich bcricht, vertragen vnd vcraint sein, vnd daz ouch dein stracks von beidenparthcyen vnd ircn zugehörigen nachgegangen werden sol, an Jntrag, bcy vnsercs gnedigcu Herren sttrstlichcn crcn vndbey den aydcn, so die Aydgenosschafst ircn Stetten vnd lcndcrn gcsworn Hand, zu aincr ewigen bcstätnuß sollicherbcricht, dem Allmächtigen zu lob. Vrknnd bist bricfs mit vnscrn anhangenden Insigcln besigclt. Geben zu Costcntz vffden zwölfftcn tag des monatz Augusten von der Geburt Cristi vnsercs Herren Tanscnt Vierhundert Sybcntzig vndzway Jarc".

Dieser Entwurf bildet offenbar die Grundlage ftir die ewige Richtung von 1474. Siehe unten Abschied 735Die Abschiede «35 337 >» zeigen diese Verhandlung seit dem Ansauge des Jahres anhängig. Am 23. Juli(Sonntag nach Jacob!) sollte nach dem Bcrncr Rathsmanual X. 113 ein Tag zu Eonstauz stattfinden,dessen Acten jedoch fehlen; doch spricht Bern sich am 27. Juni (deutsches Missivenbuch 353) gegen Zürichgllnstig ans tlbcr die Bemühungen de« Bischofs Hermann von Constanz, einen ewigen Frieden zwischen Oesterreichund den Eidgenossen z» erzielen, sagt unterm II. Juli de», Bischof den Tag zu und bittet Zürich, denselben denandern Orte» zu verkünden. Ebenda ^4. 934, 935. Die Annahme Zcllwcgcr's (Versuch über die wahrenGründe des burgundischen Krieges) im Archiv der schweizerischen gcschichtforschcnden Gesellschaft V. 21, daß die Un-terhandlungen über den ewigen Frieden zwischen Oesterreich und den Eidgenossen sich auf einem wahrscheinlich im Maigehaltenen Tage zu Constanz zerschlagen hätten, ist daher jedenfalls nach diesen Daten zu berichtigen.

R47?, Z. September.

Staatsarchiv t!uc«r».

Lucern und Obwalden bereinigen ihre Landmarchen im Lande Entlebuch.

Pergamenten« Urkunde.

Lueern. 147 z, Januar lDonstag »ach Bant Selms,yonStag).

Staatsarchiv Zürich! Tschudische Sammlung I. z.

«. Jedes Ort soll seine Botschaft auf Samstag nach unserer lieben Frauen Tag zur Lichtmesse(6. Februar) zu Appenzell haben mit den Mahnbriefen; da soll man die von Appenzell zuerst auffordern,dem Möttel, das Seine zurückzuerstatten und, wenn sie eS nicht thun, dir Mahnbriefe übergeben unddabei sagen, daß man der Mahnung derer von St. Gallen nachkommen wolle. I». Das Begehren, welchesder Sohn des Herrn Jost von Hornstein sel. gethan, soll man heimbringen und, wenn der EidgenossenBoten nach St. Gallen kommen, darüber antworten. Auf Lichtmeß (7. Februar) soll iedeS Ort seineBotschaft zu Zürich haben, um der Sache bezüglich deS Herzogs von Oesterreich wegen Antwort zu