434 Mai 1472.
Haller; Dießenhofen gicbt zedem Orte 18 Gulden 3 Ort; vom Geleit zu Bunkhofen erhält jedes der achtOrte 1 Pfund Haller, von dem zu Mellingen 8 Pfund Haller, von dem zu den großen Badern 5? PfundHaller, vom Zoll zu Bremgartcn 4 Pfund 15 Schillinge Haller, vom Geleit zu Baden 32 Pfund Haller;vom Oberland jedes der sieben Orte 21 Pfund; das Uebrige soll der Vogt zu Luccrn bezahlen. (Erhat daselbst nachträglich jedem Orte 1» Pfund 14 Schillinge Haller gegeben.) «». Schwyz soll mitdenen von Wollerau reden, daß sie dem Schmied von Richterswyl die im, Pfund nach der Eidgenosse"Spruch ausrichten. Heimbringen die Forderung derer von Zürich, daß gemeine Eidgenossen die3« Gulden, welche der Göldli beim Pfalzgrafen verzehrt hat, bezahlen sollen. «,. Ebenso meinendie von Zürich, daß d,e Kosten, welche über die Auomarchunq der Grafschaft Baden gegangen, dieEidgenossen „vast berüren". Der Vophart schuldet 12 Gulden minder 5 Schillinge, weil gemeinerEidgenossen Landvogt 1!) Tage mit ihm geritten ist. Herrn Hugö von Landenberg Frau schuldet4 Gulden, der Landammann im Thurgau soll dieselben zu Händen der Eidgenossen einziehen, i. AufSonntag vor St. Zohannstag (21. Zuni) soll Lucern einen Boten zu Constanz haben in Martin Weiß'Haupts Kosten, um einem gütlichen Tage in dessen Sache beizuwohnen.
3m Zürcher Exemplar fehlen n. K. e. r. o. — Zu Nach dein Zürcher Exemplar (Nro. IN) l>etriiqcn dieseKosten mehr denn 4VN Pfund Halter.
Thun. 147?, IS. Juni.
Staatsarchiv Zier»! Ratheminual. X, HZ. 5., 70
Bern beschreibt den 1. Zun» (Montag nach corporw ct.rj.ili) Uri, Schwyz, Unterwalden, Lucec"/arus, Fre.burg, den Herrn von Sitten, den von Greyerz, Raron und Ruf Asper über vierzehnnach Thun wegen Streitigkeiten zwischen Thun und denen von Wallis. Am I!). Zuni bestätigt Bern de"von den Eidgenossen zu Thun gemachten Abschied Raron's und Ruf Asper's wegen. — Der Abschied selbst sth"-
Zürich. 147?, ?? Juni.
Staatsarchiv Bern: Lateinisches Misslvenbuch ^ 1K7.
Gemeiner Eidgenossen Boten (Vsstr« krßiv INuivstali» llvltitiüsimi »vrvuti, ma^nv ligv«uporiurij» »mlmgiatore», 1>»e tempore 'l'tiurezzi eonzzre^uli) danken dem König voll Frankreich fmgünstige Aufnahme, welche er den zu ihm geschickten Rittern NiclauS und Wilhelm von Dießbacheinigen andern ihnen Beigegebenen habe angedcihen lassen, und empfehlen ihm den Jost von Sil'"^Propst zu Münster, (»rvßium ox uune fsmiliarvm, tiumiuvm proteeto vx uotiilo et vlvzzanlihüim» »lM?pvrreotum/') ValemischcS Misst» »nt-r dem Siegel Per»«'