März 1472.
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Rechttag zu setzen, damit man sich gehörig veranlasse. «». Dem Herzog von München und denen vonStraßburq wird auf Dienstag nach der Osterwochc (7. April) nach Lucern Tag gesetzt und soll den Botendazu Geleit gegeben werden, t*. Dem Bischof von Wallis und den Landlcutcn daselbst ist des vonRaron wegen Namens gemeiner Eidgenossen unter dem Siegel von Zürich und dann noch ein besonderesMissiv von Lucern zu schreiben. Donstag vor dem Palmtag (1!1. Marz) soll der Rechttag zu Badensein des Dophart und seiner Gesellen wegen. Zürich, Bern und Lucern sollen in gemeiner EidgenossenNamen ihre Voten dabei haben mit Vollmacht zu fragen und überhaupt in den Dingen zu handeln, was siegemeiner Eidgenossen Nutzen und Ehre zu sein bedünkt. I», Der Eidgenossen Boten sollen am Oster-montag früh zu StanS vor der Gemeinde sein und auf Berns Verlangen mit denen von Nidwaldenreden, daß sie dem Bund „ane glosiren" nachleben; auch soll man mit ihnen reden, daß sie dem VicariuS(von Conftanz) und dem Lanz Frieden geben; man soll auch die Sache des Fürsten von Oesterreich, wieobsteht, an sie bringen. I. Denen von Schaffhausen wird gemeldet, daß man auf ihre Fürbitte demWürttemberger von seiner Buße die Halste, nämlich l<» Gulden, geschenkt habe. It. Auf Sonntag nachder Osterwochc (5. April) soll man zu Basel sein der Sache des Bischofs von Basel und derer vonRamstein wegen. I. Zn der Sache des Lütfried Mötteli und der Appenzeller ist ein Anlaß gemachtauf die von Uri. in. HanS Hermann von Bernang hat denen von Appenzell abgesagt, n. DemBischof und den Landleuten von Wallis ist geschrieben Junker Petermanns von Raron wegen, n. Aufden nächsten Dienstag nach des hl. Kreuzes Tag im Mai (5. Mai) sollen die Boten, welche jetzt zuLucern gewesen, zu Zug sein, der Sache derer von Lucern und Weggiö wegen, i». „Vff Zinstag nachder Osterwuchen sollen der Eidgnossen botten zu Luhern sin vnd antwurt geben des Lantzen anbringen,das man mit dem fürsten ein vnverdingten gütlichen tag leisten wol, oder das man mit im ein ewig«richtung old friden machen vnd das besorgen, das letweder teil vor dem andern sicher sin vnd veillentouff zugan lausten, ouch durch deweder teils land old stett den andern lausten bekriegen old zu schadigen,vnd ob deweder teil an den andern zuspruch gewun, darumb ein recht zu stimcn; vnd dz er sich derlanden, so wir innhentt, entziechen vnd des brieff geben, vnd dz suft deweder teil witer hilff dem andernzetund gebunden sin sol. Die weg sol man anbringen vnd ob die fach vfgenomen, Hand der eidgnossenbotten angesechcn, das meman in der eidqnosschaft von dem fürsten miettcn, gaben, schenkenen noch dienst-gelt nemen, vnd wer das darüber dett vnd vbersech, das man denn, iegklicher den smen, darumb an sinemgutt straffen vnd darzu von allen sinen eren flössen, also das der niemer me weder an gericht noch Nattkomen, ouch an dem end nieman weder nutz noch schad sin; vnd das die eidgnossen sömlichs zu halteneinander,» versprechen, verbrieffen vnd versiglen sollen, vnd wann die blind ernüwcrt, dz mit den blindenschweren. Vnd das ouch dhein ortt mit dem fürsten deHein sundrig blindnis dann obstat machen oldnechcr verbinden sol, dann obgeineldet, ane der ander der eidgnossen wüsen, qunst vnd willen." «>. Auchheimbringen, was Ammann Dietrich (in der Halden) von Schwyz angebracht hat, daß ihm Einer vonUeberlingen vor zwei Jahren l(1l)0 Gulden verheißen habe, doch nicht in dieser Sache.
Zu «». Weilheim. 1472, 31. März (am Eritag in den heiligen Ostcrfciertagcn). — Albrccht, Pfalzgraf beiRhein, Herzog in Ober« und Niedcrbaycrn, schreibt an die Eidgenossen, er habe ihren Brief, womit ihm der Tag zuVuccrn Dienstag« nächst nach der Osterwochc verliindet worden sei, zwar spät erhalle», doch sofort Gesandte abgeord-net; man möchte entschuldigen, wen» sie ein paar Tage zu spät kämen. — Weilheim. 1472, 2. April (Phinztagnach dem heiligen Ostertag). Albrccht, Pfalzgras bei Rhein, Herzog in Ober- und Niedcrbaycrn, sendet den Mar-