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2 (1863) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1421 bis 1477
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Deccmber 147!,

Waldstätten, auf welchen Tag sie ihre Gemeinden versammeln sollen. I». Die Boten von Bern sollenheimbringen, man möchte etwa einen Tag bestimmen, um die alten Briefe und Sachen um die Spänne,welche beide Städte (Bern und Lucern) mit einander gehabt, zu verbrennen. !. In dem Streite zwischenLucern und seinen Angehörigen von Weggis haben der Eidgenossen Boten vorgeschlagen, man möchtedie von WegqiS Alles bis an die hohen Gerichte und die Reisepflicht loskaufen lassen, oder dann möch-ten die Parteien um alle ihre gegenseitigen Klagen und Ansprachen zu Recht kommen auf vier lind denFünften oder auf alle eidgenössischen Orte mit Einschluß von Solothurn, welche den letzten Spruchgethan. Lucern, obwohl es keine Pflicht, mit denen von Weggis vor Recht zu treten, anerkannte, batsich dennoch um der Eidgenossen Bitte willen für den letzter« Vorschlag erklärt. Die von WGg>6haben, nachdem sie ihre Gemeinde befragt, sich auch für das Recht vor gemeiner Eidgenossen und Solo-thurns Boten, die den letzten Spruch gethan, entschieden und solches in Gegenwart der Boten von llr>,Schwyz und Unterwalden erklärt, waö dann wieder an Lucern mitgetheilt wurde, k. In Betreff dcöLütfried Mötteli und derer von Appenzell ist abgeredet, daß wenn die von St. Gallen und der Möttel'zusagen, man hier zu Lucern die Sache auf die von Uri zu Recht veranlassen soll. Zwischen heute »uddem zwölften Tag (li. Januar 1472) soll St. Gallen zu- oder absagen. I. Rudolf Mötteli's und de^ervon Stein wegen ist abgeredet, daß das auf Schaffhausen gesetzte Recht bleiben soll; die Mitschuld"^dagegen sollen vor Bürgermeister und Rath zu Constanz zu Recht kommen und deren Spruche ohne allesWeigern und Appelliren genug thun. i»i. Herr Niclaus von Scharnachthal, Ritter, wird nach S^apbürg reiten lind die Streitigkeiten zwischen Straßburg und Freiburg nach Sage des Abschiedes zugleichen trachten.

Der Zürchcrabschied datirt: Samstag po«t Uuc-i« (14. Dcccmbcr). Zn K. Der Zltrcherabschicd entlMgendc Fassung:Item das mau allenthalben in Stetten vnd lcndcrn vcrscchc vnd verkäme, das nicman in dchc'Ufrömden krieg louffe, es sig zu dem Herzogen von Bnrgun old an ander cnd, dz sömlichö wol versorgt vnd vcrsichwerde." 7-- >>, v. a. 1,. l schien im Zürcher-, »> im Luccrner-Excmplar.

«8»

Mühlhansen. R47T, S. Januar lh>. » «singe «be»d>.

Staa«»aec>,iv Bern - Ralh«manual IX. Z2.

Bern setzt unterm 27. December !471 Zürich, Lucern, Schwyz und Biel mit ihm und and^'Reichsstädten Tag nach Mlihlhausen auf der heiligen drei Könige Abend und von da nach Basel,des Pfalzgrafen Boten auch kommen werden. Die Acten sowohl dieses als des nachhcrigcn Tages zn Basel

«84.

^Utrrn» I4?T, IA» Januar tvss Miuwnchen nach dem jwanjigestn Tag).

S»aa««archiv «ueern- Allgemeine Absalede, ». li«.

Boten: Zürich. Cunrad Schwenk». Bern. Urban von Mulern. Lucern. Schultheiß von H""wyl; von Hertenstein; Hanö Feer. Uri. Hans Jmhof, des Vogts Sohn. Schwyz. Ammann Kulff^schmid. Unterwalden. Vogt In der Halden. Zug. Ammann Schmid.