Iuni I47l,
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>471, ^Uttt (Samstag nach dem lst. Psingstlag).
Ttaat»ar<«,tv V»e«r»! ANgtinein« Abschiede, ll. 54.
(stemeiner Eidgenossen Rnthsfreunde von Zürich, Bern, Lucern, Uri, Schwyz, Zug undKlarus zu StanS versammelt, schreiben an CaSpar Zclger, daß Ammann und Rath von Nidwaldenseinen Antrag, ihre Streitigkeiten mit ihm — in Betreff seines Verhaltens bei der Ehesache seiner VaseMargaretha Zelger — vor Schultheiß, Rathen und Hunderten zu Lucern schiedrichterlich entscheiden zulassen, angenommen und Lucern gebeten haben, sich der Sache zu beladen; er möchte also dasselbe thun.
Am 26. Iuni (Johann und Paul) schreibt Bern an gemeiner Eidgenossen Boten z» Untcrwalden, es könneseine Boten nicht schicken, sei aber einverstanden mit Allem, was die Andern thun. Bcrner Rathsmannal VN.200. — Sprüche und Acten betreffend den Handel zwischen Untcrwalden und Caspar Zelger finden sich im Ln ccrnc rNathsbnch V, ^ 233, 240, 248, 258, V. Ii 807, 321, 330, 345, 340, 343, 353, 388 ans den Jahren1471, 1 472, 1 473, 1474. Vergleiche auch oben die Note zu Abschied 063 und Scgcsscr, RcchtSgcschichtc vonLucern 17. 834 ff.
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Zkcgensbnrg. 1471, im Juli.
!?taa»«ar<I>iv 4!»c«rn: Allgemeine Abschiede, ». 4».
Heinrich Göldli, des Raths von Zürich, und NiclauS von Scharnachthal von Bern waren imSlawen der Eidgenossen oder der beiden Städte (Staatsarchiv Bern, deutsches MissivenbuchK54,Samstag nach Onrsmri.', Ohriuli! siehe auch oben Note zu Abschied li7l) auf dem Reichstag zu Regens-bürg. Ein Bericht des Canzlerö des Hochstifts Basel vom 2. Zuli an das Capitel befindet sich imangeführten Abschiedband a. a. O. Er lautet folgendermaßen.
„Erwirdigen, gnedigcn, lieben Herren, iiwer gnad sy myn williger, vmicrdrosscr dicnsch allzit crbotten. Sydmyn nchschcn gcschrifft vch zngcsand kan ich hetz nit nliwcrs gcschribcn, dann daß in der fach, darnmb die Herren vndander Herren beruft sind, noch nit ist angefangen vnd als ich geschalt der fach sich, so wird cS in die harre gcsctzvnd ine Herren, die noch komm sollend, erwartet. Die ncchstcn flirsten, die an Ncgenspurg stosscnt, senden vasch irhosgesind vnd pferd hinweg vnd richten sich vf die harr zu plibcn. Hcttcn wir och als nahe heim, ist verschcnlich mynßHerren gnad gcdöcht och dem nutz nach; dann alle ding hie dyr sind. Der Herzog von Bnrgun hat einen Doctorc»vnd snnst zwen edelle in kleiner zalc hie, die mayncn, sy soltcn vor ob vnd vor allen kurfllrsthen vnd flirsten sitzen vndgan an der wirdigcn Statt. Damit ist man bißhar vmbgangc» vnd ist noch nit vßgctragcn vnd ist zu besorgen, daswir die gemalten Hltscr zu Rcgcnspnrg woll vnd lang werden besehen. Es sind vil wcdcnlichcr vnd stolscr geradenritter vnd knecht hie. Aber vndcr allen Herren, gcisthlichen vnd weltlichen, wirt mynS Herren gnad vir de» gcrcdeschenvnd baß pcrsonerten Herrn gcacht, vnd der gemein man hie rctt, Es wer wol, wur man an die Dirken ziehen, dager das Banner voran soll tragen. Die Ficnncdigcr sind koschlich hie, daß ist nit vnbillich, wan sy haben den Bittetvnd waß darin gehört. Der Haber ist vast dyr, vnd wer mynß Herren gnad, nütz vnd gut, daß er mynS Herren, desS<hulherrn, sinen alten habern hie hict, der wurd wol gewännet. Herzog Albrccht von Mlinchcn hat sincn Bruder,Herzog Cristoss, gefangen vnd in ein Durn gelegt vor guter zyt; dcß nimpt sich Herzog Wolsgang an vnd hett gcru