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August I4i!9.
vor dem Herzog von Burgund zu leisten zugesagt werde; man meine gegentheils, es wäre besser, eine Botschaft andenselben zu senden. Die Eidgenossen möchten ans den Tag zu Solothurn chren Boten dickfällige Vollmachten erthei»le», die beiden von Diestbach werden auch aus den Tag kommen -c.
Wiener ) Neustadt» I4LN, AI. August.
viwnowskn: Band V». Riqcstcn. Nro, Uwe,.
Kaiser Friedrich 01. spricht über die Eidgenossen wegen des gebrochenen Landfriedens die ReichSachtund Oberacht aus und erklärt sie in die fiocalischen Strafen verfallen.
Siehe die Urkunde bei Zellweger, Versuch Uber die wahren Gründe des burgundischen Krieges, im Archiv derschweizerischen gcschichtforschenden Gesellschaft, V. Seite 8ö.
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Zürich. I4«i>, ». N»ven»ber.
Staatsarchiv Bern! Dt»tf<des Missivenbuch ,r. <i?7. Lateinisch«« Misstvcnbnch »Ii.
Gemeine Eidgenossen schreiben dem König von Frankreich: Sie haben zur Zeit die Herren Niclausvon Dießbach, Altschultheiß zu Bern, und Wilhelm von Dießbach, Ritter, an ihn abgefertigt mit den»Befehl, ihm, dem König, für seinen geneigten Willen Dank zu sagen, ihn zu bitten, er möchte, fallöetwas uns Ungünstiges von Seite der Herrschast Oesterreich an ihn gelangen würde, uns davon Kenntnißgeben, damit wir unS verantworten könnten, endlich ihm unfern festen Willen zu verstehen zu gebcll/daß wir dem zwischen ihm und unS errichteten Verständnisse nachleben wollen. Da nun die beiden vollDießbach wieder zurückgekehrt seien, haben sie mit großem Lob erzählt, wie viel Ehre ihnen beim Königangethan worden und wie dieser ihnen in Befehl gegeben, unS zu erklären, daß er eine nähere W?'bindung mit uns einzugehen begehre, wenn es nothwendig scheine. Für alles das wird dem KölligDank gesagt; man habe sich schon mehrmals darüber unterredet, sei aber noch zu keinem Beschlußgekommen. Inzwischen sei man aufrechten Willens, daS Verständnis?, wie eS zwischen des KölligsEltern und uns aufgerichtet worden, getreulich zu halten, und vertröste sich dessen auch von Seite deöKönigs; das Resultat weiterer Verhandlungen werde man ihm mittheilen und empfehle die beiden vollDießbach ferner in seine Gnade.
Der Brief lautet nach dem Lateinischen Missivenbuch A. 8ii l>. ebenda:
„An Küng von ss-ranckrich von gemeinen Eidgnosscn.
'I'rosvxoollont ob trvservistivn ltu^ st notrs trssroclouNts «siAnour. ll'rvnliumlilsinsnt ob vn tonte llvVeronas a vot.ro Ilo^al ina^sstv nou« rsvoninainlon» st von« j.>1iü«s »avoir, notrs trosrstlonNto goiA»vw>gus eoinmo stvrniorsmvnt xonr leg Aranäos st Nonns» t'avvur«, gus äs vvtrv hviÜAnv Arnes II von» »nou» nion»trvr, vor» votrs'Ko^alv m-nvsts nvon« onvo>s» noNIss »oiAnsur» mss»isnr Xioolas äs 11ies«b>wb>elivvalior, nneisn astvoz^or äs Hsrno, st mos»iour lluillanmv äs I)iss»NaoN, nu»»i vüsviälor, »siAnouri?iAnov, ziour von« romsreivr sto In Nonns alloetion guo Nenuvoup ziln» loinA, gno nos msrito« se^lev