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2 (1863) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1421 bis 1477
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August 1408.

wcre widcrgebcn werden söltc. Vnd das die von Naprcswil den xv järigen fridcn vs och vnbekümbert vnd vnangenor-dcrt blibcn söltent. Vnd da« ander sunder Personen Jr fachen nach des fünfzig vnd fünfzehn järigen friden zöignngmöchtcnt fürncmen. Vnd als der kriege sich darnuib crhcpt hell, das der fünszchnjärig fride an den von Schaffhusenvnd vns nit gehalten worden wcre, das es denn nu aber bi demselben friden bclibcn söltc, vnd darnsf gcricht dis fachen,vnd todschlcg, nomcn vnd brand ab sin söltent ;c. Das die tädingshcrrcn an den widerteilc, das also vffzencmcnt,brachtcnt, des der Trapp, als sy vns fürgabcnt, nit meint gcwalt zchabcnt vnd bcgcrt, Inn das hindcrsich an densürsten, der in einer ncchy wcre, vnd ander sin Retc bringen zelasscnt vnd vsf Hütt darzu antwurt zc gcbcnt. Daö wirInen abschlngent vnd von stund an meintcnt darnmb antwnrt zchabcnt, des er nit gewalt haben vnd je mm dashindcrsich bringen wolt. Vnd darnsf wir von den tädingshcrrcn ernstlichen gcbcttcn wnrdcnt, dis tage einen fridcn wievor machen vnd die fache hindcrsich bringen zelasscnt, so sölte vns vsf Hütt die viij stund frü gcantwurt werden, vitddarinne wcre dehcin gcucrde vnd wöltint souil darzn reden vnd sölichen ernste vnd flisse bruchcn, das st in vnzwifen-lichcr Hoffnung wercnt, es wurde betragen. Wir meintcnt nit gcwalt zchabcnt, fürcr dchcinen friden vffzcncmcilt.Des Herzogen vnd der von Nürembcrg bottcn retten mit vnscrn vnd der von Bern Kotten sundcrlich, das wir daransin wöltcnt, das der fridcn verfolget wurde, denn darinne dehcin gcucrde noch vfssapc, denn allein das wcre, daö diefache bestantlichen beschlossen werden möchte, des sich der Trapp allein vmb kein fach anncmcn wöltc, vnd was Jr ernstvast gros;. Wir schlugcnt Inen das ab vnd rcttent, es werc für bcid teile, das es fürdcrlichen zugesagt wurde, dasander« dar in nit risc. Es macht an Trappen nit fanden werden, das allein zetnndc, und er wöltc Im lieber sin beidhende abhowcn lassen, vnd macht sich, das die TädingSherrcn zu allen Herren rcttent vnd st batten, des fridcn zc ver-folgcnt dis; tage vnd der antwnrt vsf die viij stund frü zc crwartent. DaS si fundcn habcnt vnd darnfs wir bottcn alleaber vsf hüt an das obgcnant ende kamcnt, die antwurt ze vcrncment vnd denn ze beschlicsscn, ob die also ist, fürcr indis fache zcgande. Lieben Herren, wie wir üch gcschribcn habcnt, das Jr üwcr büchscn vnd gczügc heim vcrtigc»mögint, also wellent das fürdcrlichen, ob das noch nit bcschcchcn wcre, zurttstcn lassen, ob die richtung fürgang ncinc,als wir in guter Hoffnung sind, bcschcchcn werde vnd wir denn darnach schickcnt, das vnS das fürdcrlichen bi tage vndnacht herabgcschictt werde, das wir des mit so grossem costcn nit warten müssint. Geben vsf fritag nach Sant Bar'tholomcustag vmb die vij stund vor mittag nnno «loniiui r.xvii^"."

«IS14««, «7. August.

V Staatsarchive Zürich »»d Lucern.

«. Der Friede von Waldshut. Beilage 4Z. I». Verschreibung Herzog Sigmunds für dasFnedegeld von 10,000 Gulden und die Haftbarkeit der Stadt Waldshut und des Schwarzwaldes ft^dessen Bezahlung innert bestimmter Frist. Beilage 44.

Berner Rathsmanual IH. 2l)y, 14<!8, 27. September schreibt Bern mit Abmahnung von fernen; Feind'scligteiten an Mühlhanscn, cS habe von Basel vernommen, das; die Richtungsbricfe besiegelt worden seien.