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Juni 1408.
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^ug R4l»8, Tli» ^Ulli (Moittag nach 0«>rpori>i eiwuNi),
«»i>a»»ai-<i>iv N«r„: Deutsches MIsiwcnbuch, II. N«!.
Bern schreibt an gemeiner Eidgenossen Boten zu Zug versammelt, es habe ihr Schreiben erhaltenund wollte ihnen gern alle Freundschaft thun, allein es könne ihrem Begehren nicht entsprechen, besondersweil es alle seine Mannschaft aufgeboten und sie jetzt nicht „wenden" könne, daher es bei dem ihnen mit-getheilten Vorsatz, auf Dienstag auszuziehen, verbleibe und ihnen sein Land und seine Leute zu getreuemAufsehen empfehle.
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I4«8, T«. Jtttti.
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Lt-i>»o>»<»k» ! Band VII, Rcgcsten, Nro, 1288,
Die Eidgenossen schreiben an Herzog Ludwig von Bayern, der sich zum Vermittler erboten, (s. Lieh'nowsky a. a. O. Regest 1Z84). Herzog Sigmund habe selbst Anlast zum Kriege gegeben, indem seinDiener Bilgeri von Heudorf Schaffhausen befehdet habe und weder der fünfzigjährige noch der fünf-jährige Friede beobachtet worden sei; sie bitten daher den Herzog Ludwig, sich ihnen willfährig zu bezeigen.
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Lneerlt. >4t»8, TO. Huii (Mittwoch vor Maria Magdalena).
Staatsarchiv Lucern: NathSbuch V. It. 4.17 k.
An diesem Tage waren Boten von Uri, Schwyz, Unterwaldcn, Zug, Glarus und Schaff-Hausen zu Lucern. Da wurde beschlossen, dsmen im Feld zu schreiben, sie sollen das Korn verwüstenund selbes nicht in die Städte führen lassen. Sie sollen nicht in den Schwarzwald ziehen, sondern sichvor Waldshut lagern und da die übrigen Eidgenossen erwarten, die mit den Pannern heranziehen werden-Sie sollen Rothweil berichten, dast es den Zug, welchen es verheißen, zurüste; sobald die Eidgenossenin's Feld kommen, wollen sie selben abholen lassen. St. Gallen soll einen Zusatz nach Schaffhausenlegen, wie Appenzell schon gethan. St. Gallen und Appenzell sollen mit ihren Pannern an den Rheinziehen. Denen von Augsburg sott man ihr Anbringen verdanken.
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Vor Waldshut. I4«8, is — ««. August.
Staatsarchiv ^iiriö).
Unterhandlungen über einen Frieden zwischen Oesterreich und den Eidgenossen.