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2 (1863) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1421 bis 1477
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Zun, I4K.8.

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von Basel und die Stadt Basel, man danke ihnen für ihren bisher erzeigten guten Willen; auf ihrSchreiben aber bezüglich des jüngst zu Basel geleisteten Tages könne man nur antworten, daß die Obrig-keiten der Orte, nachdem sie dem Abschied entnommen, wie die Herrschaft Oesterreich das, was derervon Schaffhausen und Mühlhausen wegen gefordert worden, unerwarteter Weise abgeschlagen und ver-achtet habe,den Sachen wyter nachgedenken vnd fürnümen vnd tun werden, als sich nach gestalt dersack gebüren wirbt."

Bern. 4. Juni.

Tschndt: «hronik ll> ««?.

Boten: Uri. Jacob Arnold. Schwyz. Ulrich Koble. Unterwalden. Caspar Zelger. Lug.Zenni Zten.

Mit Hülfe und Rath dieser Boten geben Schultheiß und Rath der Stadt Bern einen Spruch inder Minne zwischen der Stadt Zürich einerseits und ihren gemeinen Unterthanen zu Wüdiswyl undzu Richterswyl andererseits, bezüglich der Besteuerüng der letztern u. s. w.

14 «8, 28. März (Montag nach I^ivtaro): Bern schreibt an Herrn Niclauscn von Scharnachtal vnd LudwigenHepel:Bfs dise stund ist min Herren wäre botschaft komcn, wie die von Zürich zn Wcdiswil der Stilr halb vbcrzogcnvnd aber ettlich Ort, nämlich die von Switz, mit Ir panncr cngegcn zogen vnd ko» vnd gen Einsidlcn an komcn. Dcß-halb min Herren vbcl erschrocken sient. Bnd wie ctlich örtcr stark vnd vast dazwüschcn tcdingcn vnd inston, gchabentmine Herren m. H. den Schultheißen, den von Wabern, zu svlichcn örter» geschickt in Hoffnung, ob die zum rechten nitverkommt, das st aber ire» wis..." Bcrner Rathsmanual III. 53. Ebenda S3. 1468, Sambstag vor.tudilntv (7. Mai):Gedenk anzcbringen, wenn man mincn Herren von Zürich vnd den von Wcdiswil tag ansetzenwelle." Ebenda ! I 5,. t 4«8, I. Juni: Wädiswyl hat aus gcmcinc Eidgenossen, welche Orte Zürich wolle, Rechtgeboten; Zürich nimmt Bern als Schiedrichtcr an.

^Utt'rU« N. ^UU^ sDonstag nach Pfingsten).

«taa,»arwlv N.rn! Deuts«.« Misguenbu«. II. »na. ZNI.

Aus die Mahnung von Schaffhausen hatte Bern einen Tag nach Lucern gesetzt auf diesen Donstag;nach Kenntnißnahme von dem Berichte seiner Boten auf demselben beschloß es, ^am Dienstag nachdem Fronleichnamstaq mit seinem Panner auszuziehen, was durch Schreiben vom I Z. Zum (Sonntagvor eorpeu -in ekrinli) Schasshausen und allen eidgenössischen Orten angezeigt wurde, mit Bitte umihren Zuzug.

Vergleiche auch das Schreiben BcniS an gemeine Eidgenossen vom <i. Juni (ebenda 39(1). Berncr Ra ths-'"anual m. 1 ,8. Mittwoch nach Pfingsten (8. Jnni): Man soll den Boten nach Lucern nachschreiben, wen» dieEidgenossen den »fug zusagen, so soll mit denen von Schaffhauscn des Anschlages wegen insgeheim geredet werden.

Tie Fchdebriefe von Frciburg ,8. Juni, Solothurn ,8. Juni, Bern ,8. Juni, Zürich 24. Juni,^chasshauscn 28. Jni, St. Gallen 28. Juni, GlaruS 28. Juni au Herzog Sigmund siehe nach den Actendes k. bayerischen Reichsarchiv« und Tschudi 17. «84 bei Lichnowsky a. a. O. Vll. Rcgestcn 12731279.