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2 (1863) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1421 bis 1477
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März 1463.

scheu Chronik von seiner eigenen Hand (Stadtbibliothek Zürich) ist dieses von einer gleichzeitigen Hand geschriebeneConcept eingebunden und von Tschudi mit der Jahreszahl 1464 überschrieben. Augenscheinlich hatte er jedoch selbstzuerst 1462 geschrieben und erst nachher das 2 in ein 4 umgeändert.

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Eonsstkan.j. (Dienstag nach llominisvorc).

Tschudi- ijhronil II. «?5.

Balthasar von Wartenberg, genannt von Midenstein, Verchtold von Windeck, Räthe des Ps»ljgrasen Friedrich, Ulrich Marschalk von Oberndorf, Cunrad von Gumppcnberg zu Schorucck und MdreaSPeyer, Canzleischreiber des Herzogs Ludwig von Bayern, alle Räthe und Boten beider Fürsten, welchezwischen den Herzogen Albrecht und Sigmund von Oesterreich und den Eidgenossen einen gütlichen T»3nach Eonstanz gesetzt und denselben dann vorerst auf St. Michaelstag, hernach aus Sonntag linnum«'coro jüngsthin verschoben hatten, erklären, das? sie in beider Thcile Anwesenheit und mit deren Wisten de»Tag abermals verschoben haben bis St. Zohanncstag zu Sungichten. Da aber der Parteien Räthe »>^Boten keine Vollmacht hatten, den Tag auf St. Zohanncstag zuzusagen, so sollen sie es an ihre Ober»bringen und zwischen heute und St. Zörgentag dem Pfalzgrafen ihre Antworten schreiben. Wird derTag zugesagt, so sollen die beiden vermittelnden Fürsten, oder in ihrer Verhinderung ihre Räthe stidemselben kommen und bewirken, daß wo möglich die Herzoge von Oesterreich oder einer von ilM»persönlich erscheine.

51«

Lucer«. IT. April (Zmstagcchstach dem Lfm-iag).

Staatsarchiv Ree»! Deutsches Misstvenbuch, 4. IM.

Die Acten dieses von Bern unterm 4. April ausgeschriebenen TagcS sehten. Vergleiche jedoch die Abschiedeund 525.

Ucbcr den VcrhandlungSgegenstand gicbt das Ausschreiben Vcrn's vom 4. April (Deutsches Missivcnb»^a. a. O.) Ausschluß:

Frommen, fürsichtigen :c. Nachdem vnd wir denn kurzer Zit üch vnd andern vnsern getrüwen lieben citg'wlsen durch vnscr Nattcs bottschaft jetz vsf dem ncchstnergangnen Tag zc Lützen, vnder andern, vndcrrichtcn lassen habu>der wilden löuffen vnd fachen, so sich jetz gcgenwürtigclich zwüschcnd dein klinge von Frankerich vnd dem löblichenvon Sauoye erscheinent, als wir nit zwifeln, Ir spent des alles wol vndcrrichtet worden :c., vnd üch mitsa»^andern vnsern lieben citgnossen gcbetlen, uns üwer trcfsenlich bottschaft znzeordncn, so wcrent wir in hosten, »'^Iro Hilst die ding gegen vnsern gnädigen Herrn fürzcnemmen, damit villicht die nach nutz vnd cre gemeiner citgw'»schaft früntlich hingetan wnrdent; darnss auch wir bitzhar in guter zuuersicht gewesen sind, vnö wer darin z» w»^"gestanden lvordcn ,c. Nu ist vns durch vnsern scckelmcister angelangt, wie dz Im ze Lützen, Jnnamen üwer »»)gemeiner citgnossen jetz dirrc tagen gcantwurtet vnd sollich bottschaft »ach vnscrm bcgcren abgeschlagen worden ist,sollicher ineinnnge, dz wir vnd die von Friburg vns sollichcr fachen Jnnamen gemeiner citgnossen allein belade» v»ddie mit vollem gewalt handeln sollend ic. Dz vnö doch etwa« vnbillichen nimpt, angescchcn dz die fachen v»s »'^allein, denn gemein eitgenoschaft bcrürcn möchten vnd vns auch dz (zu) Zoffingen jetz am leisten von vnscr licbc»citgenosscn bottcn zugesagt lvorden ist, vns Ir bottschaft in semlichcn fachen zu zeordncn ,c. Nu wie dem allein, b. l. 3-