Juli I4til.
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»I Juli
riM»ow«e» - !vanr V», Req«ft«n. Nr». »7«.
Der Eidgenossen Boten melden dem Herzog Sigmund, warum sie auf dem in Sachen des Wernervon Holzkausen, genannt Keller, angesetzten Tage zu Constanz nickt erscheinen können und ersuchen umFestsetzung eines andern Tages.
St. I-4KI, A. Scpt«-mbor ^Donsiol, »ach Vkikiit).
Stadtar^iiv St. Batten.
Heinrich Schwend, Ritter, von Zürich, Heinrich Hasfurter, Altschultheiß zu liiicern, und UlrichAbvberg, Venner zu Schwyz, von gemeinen Eidgenossen beaustragt, veranlassen Abt und Consent vonSt, Galten einerseits und die Stadt St. Gallen andererseits aus die Bote» der Eidgenossen, die den srlchernVergleich zwischen ihnen gemacht, oder aus andere, die von den Eidgenossen dazu geschoben würden, aberdie Frage, ob der Abt berechtigt sei, wenn Jemand in des Gotteshauses Gerichten und Gebieten seinenGeboten ungehorsam wäre oder solche überführe, denselben ergreifen zu lassen und mit Recht zu strafen,oder ob er dort seßhafte Burger von St. Gallen nicht ergreifen noch richten dürfe, sondern sie vor demRichter ihres Wohnsitzes belangen müsse.
Enthalten in dem großen Spruchbrics vom Samstag »ach St. Vorenz 14«>li ebenda.
Luecrn. 14« I, Zp. September lguori.,
Staatsnrekiv Vueern: Allgemeine Abschied«, A. litt.
An diesem Zage sind der ehrwürdige Herr Ulrich Rösch, -Pfleger des Gotteshauses St. Gallen,emrStheilS, und die Stadt St. Gallen anderntheils, vor der Eidgenossen Boten zu Luccrn erschienen inFolge eines zwischen ihnen vor einiger Zeit durch die letzter», vermittelten Anlasses. Die von St. Gallenerklärten, Nicht gänzliche Vollmacht zu haben, um den, Pfleger auf se,ne Klage zu antworten. Damitnicht größerer Unwille erwachse, ist daher beiden Parteien ein Endtag gesetzt worden, auf Mittwoch nachAllerheiligen «4 November» zu Lucern zu erscheinen. Da sollen die Parteien mit aller Vollmacht undden zur Verhandlung notkwendiqcn Acten, vor der Eidgenossen Boten, die im Anlaßbriefc genannt sind,erscheinen und der Sache End und Austrug geben. Welche Partei den Tag nicht besucht, dir soll ihreSacke verloren haben Inzwischen soll gegenseitig Friede gehalten werden.