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2 (1863) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1421 bis 1477
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August >45»tt.

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LT. Ä>l<^nft (Dirnsing vor ^1. BnNi>oloiiw»s).

Bote»' Zürich, NiclauS Vrcnnwald, Seckelmcister; Heinrich Sutcr. Luccrn. Heinrich HaSfurter;HanS Vogt. Uri, Waltber im Oberdorf, Ammann; Werner Ausser. Schwvz. Werner Blum; HanSVälchli. llnterwalden. Heinrich ze Nidrist, Altammannz Bartholomäus ze Nidrist (sin sun"). Zllg.Hans Hüslcr, Altammann; Hein, Schmid von Baar. (blaruö. HanS Schübelbach, Altammann; Heinrich Vogel.

Zwischen dem Pfleger Ulrich Rösch und dem GotteShause St. (bullen einerseits und den Landlcutenvon Appenzell andererseits waren Streitigkeiten entstanden über die beidseitigen Märchen und Letzinen,welche durch den eidgenössischen Spruchbrief von I42l nicht deutlich genug bezeichnet worden waren.Tie Parteien kamen daher durch Anlaßbrief vom Ii». Mai 145,8 zufolge eines Artikels in lencm altenSpruchbricfc abermals zu Recht auf der Eidgenossen Voten. Hierauf setzen durch gegenwärtigen Spruchdie genannten Voten die March und i.'rtze zwischen dem Gotteshaus? St. (ballen und dem ^.'ande Appenzellvon den, Einfluß des Wattbaches in die Sittcr bis zum Einfluß des Marbachs in den Vodcnscc vonPunkt zu Punkt fest und erkennen ferner in der Minne, daß bezüglich der Klagen über Einbrüche undBeschädigungen die Parteien den alten Spruch vor sich nehmen und nach dessen AuSweiS einanderschadlos halten sollen bei Strafe des Ersatzes der Kosten, in welche die Eidgenossen wegen Ungehorsameines TbeilS kommen möchten. Tie Kosten des bisherige» Verfahrens hat das (botteShauS St. (ballengetragen, die Appenzeller sollen ihm bis Weihnachten 25,0 rheinische (buldcn daran vergüten bei Strafedoppelter Bezahlung Damit sollen die Streitigkeiten verglichen sein.

Abdruckt b,l Zellweger. Appenzeller Urkunden Nro

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Sutern. (g»»r»i» »in^ Vvr,,>>».

iittaatöareliiv Vneern: Allgeineine Abfck»iede.

lbcmeincr Eidgenossen Boten schreiben an den Grafen Allwig von Sulz in Betreff des Handelseiniger Nicerncr, welche den ^aublin, einen Angehörigen von Bern, zu Baden im Argau aufgehobenund >n des Grafen Schloß Neckerburg gebracht hatten: Sie haben diesen Handel mit größtem Mißfallenaufgenommenen er eine Verletzung des Grundsatzes, daß Jedermann in der Eidgenossen Gerichten denAndern mit Recht und zu Recht vornehmen und behaftcn sott, enthalte. Deßhalb sei auch von etlichenEidgenossen auf einem Tag zu Baden zwischen den Parteien eine gütliche Verabredung gemacht worden,deren gemeine Eidgenossen sich für die von Bern gcmächtiget haben. Zufolge derselben sollen dem Läublindie .0 (buldcn und der goldene Ring, die mit ihm nach Ncckerburq gebracht worden, wieder zurückgestelltund die übrigen 35,0 Gulden, welche die Gesellen an ihm fordern, nicht weiter gefordert werden. DerGraf möchte also die 5,0 Gulden und den Ring, die hinter ihm liegen, dem Schultheißen von Baden zu