Mai 1452.
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Stöße zu keren", und dazu sendeten auch Zürich, Solothurn, Uri, Schwyz, Unterwalden und Zug aufBitte Lucerns ihre Boten. Auf den festgefetzten Tag Philipp! und Zacobi trafen die Parteien und dieBoten der Eidgenossen zu Biel ein. Inzwischen aber waren „gemeiner Eidgnosschaft semlich fachenbkgegnot, das weder Zra noch unser (Lucern's) botten off dem tag der fachen nach notdurft nachzegandruwklich beliben mochtent". Daher wurde die Verhandlung aufgehoben und ein neuer Tag nach Bielgesetzt auf den nächsten Sonntag nach Peter und Paul (2. Zuli). Da sollte dann der Augenschein ein-genommen, über alle Streitpunkte erst gütlich verhandelt und dann diejenigen, über welche auf diese Weiseew gütliches Einverständnis nicht erzielt werden möchte, innert Monatsfrist durch den Rath zu Lucern^chtlich entschieden werden.
iA»S dem große» Spruchbrief vom 24. August 4452, stelle unten Abschied Ztw.
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Freibnrg. R4ST, Rv. Juni.
Archiv Freiburg.
Urkunde, wodurch der Schultheiß, die Räthe, die Zweihundert und die ganze Gemeinde der StadtFreiburg die Erklärung ausstellen, daß sie, in der Unmöglichkeit, die Ungeheuern Calamitäten, welche ihnen"us dem Kriege mit Bern und Savoyen auf Veranlassung des Hauses Oesterreich erwachsen, länger zutragen, einen Frieden mit denselben haben eingehen und das Schiedrichteramt des Grafen von Neuen-^g bezüglich der Ansprachen Savoyens haben annehmen müssen, in Folge wessen sie so viel zahlen^ten, daß es ihnen unmöglich gewesen wäre, die verlangte Summe zu erschwingen. Da sie vonÖsterreich die erwartete und versprochene Hülfe niemals erhalten, die Ankunft Herzog Albrechts statt^Ung ihnen nur Beraubung gebracht habe, so ergeben sie sich der Herrschaft des Herzogs von Savoyen""b seiner Gubernatoren, die zu diesem Zweck anwesend waren, unter Vorbehalt aller ihrer RechteFreiheiten. — Beilage 3V.
Ill tsrZo: Rückgabe dieses Briefes Turin, 1477, 20. Juli, mit Herzogin Jolanta 's eigenhändiger Unter-schrift. Siehe unten bei diesem Tage.
1452, 12. Juli versichert Bern den Herzog Albrecht von Oesterreich, es habe keinen Theil daran, daß derHerzog von Savoyen Freiburg eingenommen habe. (Staatsarchiv Bern, deutsches Missivenbnch 21. 214.)
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Biel. R-AZiT, T» Juli (Sonntag nach Peter und Pauy.
Staatsarchiv Bor».
Erfolgloser Vermittlungsversuch in dem vor dem kleinen Rathe von Lucern als compromissorischem'll)ter waltenden Streite zwischen Bern und dem Bischof von Basel über verschiedene Granzver-Atnjsse und angesprochene Berechtigungen der Grafschaft Nydau, durch Boten von Zürich, Solothurn" Schwyz in aller Eidgenossen Namen.
An« dem großen pergamentenen Spruch»rl-f vom 24. August 1452
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