Zum 1447. 22 t
haben die Boten, welche dort waren, an ihre Obrigkeiten gebracht, und diese haben ihre Antwort dahingegeben: „Das wir vnsern guten fremden von Vlm zugeschriben Hand, wir syen mit dem erteilten Gewaltfertig nach der vrteil sag darüber geben, als die das inhalt." Bringe Jemand etwas weiter an uns,wollen wir allweg dazu antworten, „das wir des getruwen glimpf ze haben".
Das Zugcr-Exemplar (cingcbundcn im Lucerner Allgemeinen Abschiedeband SS) datirt wie obenund enthält dm Artikel <1, welcher im Lucerncr-Exemplar (ebenda 86) fehlt. Letzteres datirt: ViZllia. vorxori»(ilrristi (7. Juni), das Schreiben K datirt guarta. xost oetavas xoutooostss (7. Juni). — Die Acten der hierangeführten Tage von Bezgenriet» und Arbon fehlen.
1.447, 7. Aull (soi>tim!>. üio äulii).
Staatsarchiv Luccr»: Allgemeine Abschiede, 4, 87,
Gemeiner Eidgenossen Boten schreiben dem Bischof von Conftanz: Es sei ihnen auf St. Laurenzentag(10. August) wiederum ein rechtlicher Tag nach Ulm gegenüber der Herrschaft Oesterreich verkündet; dader Bischof ihnen vormals durch seine Lande Geleit gegeben, auch ihnen von den Herrschaften vonOesterreich und von Württemberg Geleit verschafft habe zum Besuch deö Tages von Ulm, so bitten sie,ev wolle ihnen auch diesmal wieder die Geleitsbriese besorgen, so daß dieselben auf Sonntag vor Lau-rentii (6. August) zu Lindau in Bereitschaft liegen.
Conftanz. 1447, an Sanct Afratag (7. August). Herzog Albrecht von Oesterreich, im Namen König Fried-richs und Herzog Sigmunds und mit Vollmacht anderer Fürsten und Herren und der Stadt Zürich, gibt den eid-genössischen Boten Geleit auf den von den Kurfürsten von Mainz und Trier und dem Pfalzgrafen Ludwig angesetztenVcrmittlungstag zu Conftanz am Mittwoch nach St. Peter aä vinoula. Es siegeln an seiner Statt seine voll-mächtigen Näthe auf dem Tag, .Markgraf Wilhelm von Höchberg, Johann von Eich I)r. ,1. II., Berchtold vomStein, Ritter, Thüring von Hallwyl, der ältere, sammt der Stadt Conftanz.
Original auf Papier im Staatsarchiv Lucern.
Anrich. 1447, T«. August (Samstag nach Bartholom«!).
Tschudi: Chronik II. 518.
Schiedrichter: Erhard Thig, Heinrich Essinger, Burger und des Raths zu Zürich, Rudolf vonCham, Stadtschreiber daselbst.
Diese im Auftrag des Raths von Zürich vermitteln die Feindschaft zwischen den Schultheißen,lmmanneru, Rathen, Burgern und Landleuten der Städte und Lander Bern, Solothurn, Lucern, Uri,chwyz, Unterwalden, Zug, Glarus und ihren Zugehörigen einerseits, Heinrich Hün, genannt Halb-gewachsen, von Lunnern, Hans Totz von Frauenfeld, Claus Gliß von Rothweil und Heini Lustnauerbon Utznach andererseits.