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Zuli I44li.
Ztem mornendös vff den Sampstag ist die stich fürgenomen vnd den .Zugesetzten zugefordert zeschweren, nach des Anlaß sag die fach fürzenemen. Also habent sich die Zugesetzten genoinen zebedenkenvnd an beid teil begert, Inen in dem Eid vßzelassen, ob sy die fach allenklich oder deHein stuk sunderlichin der Minne mit bedcrteil willen vnd wüssen geeichten möchtind, das Znen das an Zrem cid vnschedlichwer. So denn hetti der Anlaß Znn, wenn sy beider teil Zuspruch, Antwurt, Red vnd nachred ver-hörtind vnd ingenemind, so sollend sy darnach in einem manot die stich mit Zrem Rechtspruch ent-scheiden; sölich zit Znen, nach dem vnd die stich vil vff Zra hett, ze kurz wer, darumb sy ouch anbed teil begertend, Znen noch ein Manot zu dem Manot in dem Anlaß begriffen zil zegebent, vmbdz sy nach Notdurft rätt gehalten möchten. Darumb nament sich beid teil ze bedenken vnd wir vonZürich wurdent den Zugesetzten in beiden stuken ze willen, doch dem Anlaß vnd der Richtung mit allenstuken vnd artikeln vnschedlich vnd vnvergriffenlich.
Die Eitgnossen gabent den Zugesetzten ze antwurt, möchtint sy die stich oder deHein stuk in derminne mit Zr wüssen geeichten, wollent sy Znen wol gunnen; aber das sy Znen fürer tag geben köndint,wäre Znen nit eben, köndent ouch das nit getun.
Vff das die Zugesetzten aber retten, si hettint wol getruwt, Znen were solichs verwilget; sid aberdas nit sin möchte, so begerten sy doch, ob sy solichs hernach an beiden teilen finden möchtint, das Znendas an Zr cid vnschädlich war. Das wart Znen von beiden teilen zugeseit, doch dem Anlaß vnd derRichtung mit allen stucken vnd artiklen vnschädlich.
Vff dz loptent die Zugesetzten by Zr Henden an Hans Wernhers zum Wyger, der von ZürichReder, Hand, schwurent ouch daruff gelert eid zu Gott vnd den Heilgen mit vffgehepten henden, die fachennach des Anlaß Znhaltung, begriffung vnd vswisung vßzesprechen vnd satztcnt sich daruff in dz Recht.
Vnd als si sich in das Recht gesatztent, meint Zettwedrer teil vor kleger zefind. Sunder rettentdie Eitgnossen, si werent vff allen tagen kleger gesin, wöltint jetz aber kleger sin, wer ouch Zr Meinung,dz si kleger sin söltent. Vff das wir von Zürich antwortend, wir werint vff allen tagen kleger gesin,meintint dz billich wer, dz wir aber kleger werint, wenn vns klagen not tett, satztent daS zum Rechten,desglich Vilser widerteil ouch.
Zudem bcgertent vnscr Zugesetzten an vnS, sid doch der anlaß eigenlich innhielte, dz sy bederteilzusprnch, antwurt, red vnd nachred Znnemen vnd verhören söltind, das nur den durch lingrung willender fach so wol tun, vnd die Eidgnossen vor klagen lassen wöltint, vmb das sy darumb rechtsprechcnsüberhept blibint.
Also von Zr bette wegen gondent wir den Eidgnossen ze ersten ze klagen, doch mit den sürwortcn,wenn sy Zr klag getan hettent, das wir denn ouch klagen wöltind, won vns klagens not tett, vnd dasein recht mit dem andern zugieng vnd entwederS an dz ander beslossen wurd nach Znhalt des anlaß'Vff das bruchtent die Eidgnossen aber die wort, sy werint kleger, wöltint kleger sin, wer ouch Zr Mei-nung, das sy kleger sin söltint; wenn sy aber klagtent, meintent denn wir von Zürich ouch neiswaS zeklagen hau, so möchten wir ouch klagen, darzu wöltent sy denn antworten.
Vff das wir aber antwortcnt, das die Eidgnossen kleger werind oder sin söltind von rechtz wegen,getruwten wir nit; wol hoffend wir, dz mit recht bekent sölt worden sin, dz wir kleger sin söltint. Aberdurch lingrung willen Helten wir sy zem ersten lassen klagen.