November 1445.
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2SZ4.
Consta«;. 14t S, It. Moveinber (Martini)
StiftSarchiv St. Gallen.
Alv vnser Herren, die kurfürsten, ainen früntlichen Mg in offner vintschaft bereit vnd gesetzt Handenzwischen vns den gmainen aydgnossen an einem, vnd vnsern Widersachern, der Herrschaft von Oestrichvnd den von Zürich, an dem andren tail, vff sant martis tag anno üoinini zu Costentz, als
lang dann der tag vnd die täding werdt mit glait ietweder party nach Znneholt der versigloten brieff tc.
Also sol man wissen, das die vndertädinger, mit namen von Hertzog Ludwigs wegen, des pfallentzgrafenbh dem Rin bottschaft, gras Zohansen Salmsen, Her Vlrich von Mentzingen, ritter, vnd JunckerHainrich von Fleckenstain, vnd nomine des kurfürsten, des ertzbischofs von Mentz wegen gras Bernhartvon Liningen vnd Her Wytprächt von Helmftat, ritter. Item vnd von des kurfürsten, des ertzbischofsvon Trier wegen Junckher Wilhelm von Aeltz vnd ain Doctor. Item so ist da gesin Her Hans vonStetten, oberster Maister tütschen ordens von tütschen landen, von der andren Kurfürsten wegen, vndHer Marquart von Schellenberg, lantkomentur, vnd mini Heren von Costentz der Bischof vnd derbischof von Basel, baid von ir selbs wegen, vnd ein bottschaft von der statt Straußburg, von der stattOugspurg vnd bottschaft von der statt Nürenberg, ain bottschaft von der statt Vlm vnd von der stattCostentz bottschaft. Vnd alle, so hie ob geschriben sint, waren vndertädinger; vnd also sol man wissen, dasdie vndertädinger des ersten vff dem obgenanten tag fürnamen vnd an baid partyen brachten vnd dieernstlich hatten, die fachen nit noch nüwem vffzeerzellen vnd anzehaben, sunder an dem anzefahen, dasvf den nesten tag, der och vor disem tag im Ougsten vf sant Peters gesetzt vnd gelaist ward, och zuCostentz gelaussen ward. Also nach Zr ernstlich begerung ward Znen des gewilget von beden tailen, wiewvl wir von den aidgnossen lieber die fachen vnd allen gelimpf vnd vngelimpf offenlich hettind sürbrachtdnd verantwurt vor den Herren vnd tädings lütten w.
Vnd ward die fache also des ersten angefangen, dz man Inen wolte günnen, sider es ain srüntlichlag wär vnd sin sölti, ob si es möchtend in früntschaft gerichten, also dz man der Herschaft das Ergowwider gäbi vnd darzu alle pfantschaften der Herschaft vnd den Edelen ze lösen werde vnd man sich dannezu der Herschaft verbinden solti, och des glich hin widervmb die Herschaft mit dem Elsas, mit demBrißgow, mit Seckingen, Louffenberg, Waltzhut, Winterthur vnd Rapperswil, das wir Znen gantz ab-schlugen :c.
Vnd also darnach nament sy der von Zürich fach für vnd ervordroten an Vits, was rechtens wirden von Zürich für Machen oder ingan wölten. Also Huben wir In für ein sölich recht, als Znen zeWedeswille fürgehept vnd den Churfürsten geschriben wär. Vnd daruf namen si die von Zürich, vnserwiderpartig, für; was si Znen für Huben oder st Znen antwurten, wissen wir nit; dann das do dievndertädinger maintent, nach solichen glichen gebotten, so wir den von Zürich gebotten hatten, dz siselbec bcduchti, das daran die sack) nit söltin erschlachen, ob der Herrschaft fachen och möcht gericht werden,vnd weltin also die selben fach, vnser vnd der von Zürich, lassen anstan.
Vnd al>o der Herrschaft fach für namen vnd brachten an vns, wie wir wol wissent, wie der Marc-gcaf vns vf den testen tag vor dem yetzigen etwans rechts hete für geschlagen oder was rechten die