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2 (1863) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1421 bis 1477
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März 1445.

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manot des Meyen. Vnd ob das alles nit sin möcht, das dann ein frid gehalten wnrd achttag vor dem genanten erstenMcycntag, die zit die >vile der tag wcrct, vnd achttag darnach, als die tcding vnd tagen ein end ncmend. Vnd alsder Herschaft von Oesterrich, ouch der von Zürich bottschaft sölichcn friden vffzenemen nit gewalt meincnt ze haben,söllent si das an den durchlüchtigen, hochgebornen fürsten vnd Herren, Hertzog Albrechtcn, Hcrtzogcn zu Oesterrich, ouchdie von Zürich, ernstlich nach irem besten vermugcn bringen vnd werben, desgclichen der eidgenossen botten an Irftünd ouch tun sollend. Ist dann, das der frid vfgenomen Wirt, sol der tag also für sich gan; were aber, das dehcinfrid darinne getroffen oder gefunden wnrd, sol dennocht der früntlich tag nit destcr minder vff die zit ze Rinfeldcn,als obstat," fürgang haben in offner vyentschaft, all teil darzu, daruff vnd daruon biß an Ir gewarsamh sicher zesind,das beid partyen allen botschaften ze beiden sitten, onch der Statt botschaft von Basel Ir gelcitzbricff ze glicher wife,als ietz vff disen tag ze Rinfelden beschechen ist, geben vnd die den tedingsherrm in der nachgeschribnen zit zusendensollend vngevarlich. Vff denselben tag all teil vnd partyen mit ganzem gewalt vnd voller macht komm füllend nach allerNotdurft, es sye zu der früntschaft oder dem Rechten. Vnd sol man des ersten vnd vorab anfachen vnd ernstlich ver-suchen, ob man all vnd ieklich partyen in ein früntschaft vnd ewige Richtung gegen einandern bringen möge. Möchteaber nüt früntlichs gefunden werden, das man dannenthin der obgenantcn Rechten eins gegen allen partyen bcsließvnd ze end bringe. Söllichs alles, als vorstat, sol allen teilten vnvergriffen sin. Vnd sollend die botten alle das anIr Obern bringen, vnd die Herren des Concilimns vnd Herrn Friderichen, Bischofs zu Basel, hie zwüschend demSunnentag ynasimoäo ane verziechen antwurt darumb wüssen lassen. Vnd diser beredung vnd abscheydung ist jek-lichem teil ein nottel geben, die glich luttend. Beschechen zu Rinfelden am Zinstag vor dem palmtag anno lloinioi

!n"ee<!(^xi.gniuta."

Herzog Albrccht von Oesterreich gab zu Diessenhofcn 1145 am Eritag nach dem Sonntag Oonli (2. Marz) denBoten gemeiner Eidgenossen für 50 Personen und ebcnsoviele Pferde freies sicheres Geleit auf den Tag, der auf Mitte-fasten nach Rheinfelden gesetzt sei und den sie beiderseits, er, Herzog Albrecht, für sich und seine Brüder, König Friedrichund Herzog Sigmund, und ihre Helfer, auch die Stadt Zürich, besuchen werden. (Originalbrief auf Papier imStaatsarchiv Lucern, Acten Zürichkrieg.)

Nach Tschudi II. 443448 legte hier der Markgraf Wilhelm ein Libell über den ganzen Verlauf des Kriegesv°r. Dazu scheint ein von dem Propst von Zürich, Matthäus Nithart, aufgerichteter Kundschaftsrodel ct. ä. 20. Juni1444 über viele von den Schwyzcrn und ihren Helfern im Zürchergcbict verübte Heiligthumsschändungcn zu gehören.Eine notarialische Copic dieses Kundschaftsrodels liegt im Staatsarchiv Luccrn bei den Acten des ZürchcrkriegeSmit der Aufschrift:Tag gen Reinseiden".

Ä8S.

tlnterseen. R44S, 7. TT. April.

Staatsarchiv Bern.

Durch Compromiß vom 7. April hatten das Kloster Znterlaken und die mit ihm im Streite liegen-den Gotteshausleute den Entscheid über ihre Streitigkeiten an bezeichnete Schiedrichter aus gemeinenEidgenossen senseits des Brünig, nämlich von Lucern, Uri, Schwyz, Unterwalden, Zug undGlarus, und an solche aus ihren lieben Freunden diesseits des Brünig, von Hasle, Saanen, Ober-und Nieder-Siebenthal, Frutigen, Aesche, Spiez und Unterseen, übergeben. Diese Schied-richter erließen nun den 22. April einen in 18 Artikel gefaßten Spruch über alle zwischen den Parteienstreitigen Punkte.

Inhaltlich abgedruckt in Stettler'S Regestcn d-S Mamiöklostcrs Jnterlakcii, Sirs. S4«, bis.