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März 1445.
Die Notel, in welche das Resultat niedergelegt wurde, lautet folgendermaßen:
„Es ist ze wissen, als von der Spenn, krieg vnd mißhcllung wegen zwüschcnt der durchlüchtigen, hochgcborncnHerschafft von Oestcrrich vnd denen von Zürich vff einer, vnd gemeinen cydgcnosscn vff die andern sittdcn, vff Mcntagnach dem Sunnentag Istars ze mitteruasten ncchstvergangen ze Ninfelden ein früntlicher tag von allen obgcnantenpartyen vor disen nachgeschribnen Herren vnd Stcttbotten, als gemeinen tedingSlüten, nämlichen den hochwirdigen,Erwirdigen, fürnämen vnd gclertcn Herren Ludwigen, des titels fand Cccilien, genant von Arle, Iohanscn vonScgobia, des titels Sant Kalixtcn, beid der Helgen Römischen kirchen Priester kardinele, Ruderten, Ertzbischoffcn zuFlorenz, Stcffan, Bischoff ze Marsilicn, Micheln, Apt des Klosters Sant Manricien, Sant AngustinS Ordens vßdem Bistum de Seduna, Johansen von Bachcnstein, Ertzpriester ze Agram, Iohanscn von Rone, Propst ze Altcnsal,Vrtriechter Bistums, beid lerer geistlicher Rechten, des Helgen palasts fachen Verhörcr, Thomas Rode, Thumherr zeBasel, des Papstes Kemerling, Johansen Passcrt, xriori oanonioorum rsZnlarinm sant Angustins ordens desclosters vnscr frowcn vnd aller zwölff Kotten, als Kotten des heiligen Concilii ze Basel, Micheln Baldewini, keyser-licher Rechten lerer, probst ze Tcrcastrincnse, des heiligen palasts verHörer, Bertranden von Duhms, Rittern, Herrnin dem Tal Jsere, vnd Wilhelmen von Balma, genant von Longis, als Kotten vnseres Helgen Vatters, des BapstsFelix vnd des durchlüchtigen fürsten, des Herzogen von Saphoh, ouch Herrn Fridrichcn, Bischoucn ze Basel, vnd derStatt von Driburg in Üchtland Kotten, dieselben Herr Friderich, Bischoff ze Basel, vnd die botschafst von Driburgsällichen tag bereit Hand vor dem Meister Sant Johanns ordens, dem Landcommendurn tütschs ordens vnd vor derStett Straspurg, Überlingen, Sant Gallen vnd Ninfelden erber botschaft ze leisten angefangen ist vnd bis vff datuindis nottels gcweret hat, das die selben obgeschribnen Herreu vnd tedingslüt sich in den selben obgeschribnen fachentrüwlich gearbeitet, mengerlci gesucht vnd mit namcn etlich weg des Rechten inzcgan allen partyen fürgehept vndgeworben Hand. Vnd sind dis die weg des Rechten als zwüschcnt der Herrschaft von Oestcrrich vnd den eidgenosscn:
Des ersten, das die Herrschaft vnd die eidgenossen unter disen nachgcncmpten Herren vnd bischoffen, Ougspurg,Costenz, Basel vnd dem Meister tütschs ordens in tütschen landen einen, vnd von disen Stetten Straspurg, Costentz,Ougspurg vnd Vlm zwen erwellen, die alle dry als ein gemein man sygend, vnd darzu jeklichcr teil zwen, wenn erwil, zu sincm zusatz setzen sollend.
Der ander weg, das die Herrschaft von Oestcrrich zwen vß den genanten vier Stetten vnd die eidgenosscn einenvß denselben genanten vier Herren erwellen sollend, ze gelicher wiß als für einen man, mit einem gelichen zusatz, vonbeiden partyen zwen darzu ze setzen, wen sy wellend.
Der dritt weg, das die eydgenossen dryg vsser den obgcnanten Herren nemen sollend, zu denen die Herschaft zwenzu Jreur zusatz vnd die eidgenossen ouch zwen zu Jrem zusatz setzen sollend, die all vier weder dem hus von Oestcrrich,noch den Eidgenossen gewandt, noch in der fach argwenig syend.
Der vierd weg, das die Herschaft von Oestcrrich vß den vier Stetten einen vnd die eidgenossen vß denselben stctte»ouch einen erwellen, darzu die Herren vnd tettingslüt einen Herren vß den vier Herren geben söllend, die ouch alle drygals ein gemein man sigind, mit cim gelichen zusatz von beiden teilten darzu ze ordnen.
Darnach ist das der weg von der von Zürich vnd der eidgenossen wegen, das beid partyen einen Herren vsser de»vier Herren vnd zwen vsser den vier stetten obgenant nemen vnd erwellen söllend, die alle dryg als ein man sigcnd,mit einein glichen zusatz, von beiden teilten zwen, darzu ze setzen.
Vnd won aber zu disen ziten die genanten noch ander weg nit getroffen, noch nit in der fach beslossen werde»nwcht, ist durch die tedingslütt von einem friden gcrett worden, der biß vff Sant Johanns Baptistentag nechstkoine»dwcrcn vnd dazwischend ein ander früntlich vnverbundcner tag ze Ninfelden vor den genanten Herren vnd tedingslütt»vnd andern, ob sy Jemanden darzu bcschribcn vnd erbitten mugcnd, von allen partyen gelcist werden sol vff de»ersten tag des Manodcs Mcyen ouch ncchstkünftig ze nacht da ze finde vnd mornendcs die fach fürzcncmcn.aber der frid so lang nit getroffen werden, das er aber beston wurde biß zu gantzem Meycn vß oder ze halbe»'