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März 1444.
o»ch hcrns kam vnd abgetan werd. 3. Von der schloß, land vnd lüt wegen, so die Eidgnossen gcmeinlich oder deHeinörter bcsunder Jngenomen vnd ze Iren Händen gezogen hant, die söllent si ouch also Inn haben von den von Zürichfürwerthin vngcrcchtuertiget; doch sol Inen nit abgeschlagen sin, ob si sich gegen den Eidgnossen also früntlichen hielten,dz Inen die Eidgnossen in künftigen zitcn deHein früntschaft darin crzöigtent; dz sol diser richtung gentzlich ane schadensin. 4. Ist ouch bereit, dz die vorgenanlcn sink vnd artikel versorget söllent werden nach aller notturft, das si alsogehalten vnd denen gctrüwlich nachgangcn werd an alle gcuerd."
b. Relation der Boten von Zürich über die Verhandlungen dieses Tages:
„Als der hochwirdig fürst vnd Herr, Her Heinrich, Bischoff zu Costentz vnd Verweser des stiffts zu Chur, vnsergncdiger Herr, ein früntlichen tag zwischent den von Zürich vnd den Eidgnossen gemacht vnd gesetzt hat gen Baden inErgöw vff mittuasten anno Zoinini xliü^, zu demselben tag all teil kamen sint, vnd als die von Zürich ir klag nachsitt vnd gewonheit stündlicher tagen zu den Eidgnossen getan vnd die Eidgnossen ir antwurt, daruff darnach die Eid-gnossen ir klag zu den von Zürich vnd die von Zürich dz vcrantwnrt Hand vnd es an dz end kamen ist, dz vnsergncdiger Herr von Costentz mit sincn bysässen gütikeit vnd früntschafft an beid teil gesucht hat, habcnt die von Zürichvnscrm Herrn von Costentz gcantwurt vnd mit sincn gnaden gerctt also: Sy habent ein buntnusse gemacht mit vnsernrallergnedigosten Herren, dem Römischen küng, als mit einem fürstcn von Oesterrich, dz habcnt sy in gutem vnd durchdes besten willen getan. Vnd was sy darin getan habint, dz habint sy zc tundc gewalt gehetzt nach der alten blindensag, vnd dz nach der selben alten vnd des nüwen bnnds sag mit eren vnd daran recht vnd nit vnrccht getan. Vnd obdie Eidgnossen dz verstau wölten, so meintcnt sy, dz Inen der nüw bund als wol kamen sölt als Inen. Sid sy aberdz nit in semlicher massc verstan vnd in gutem merken wöltcnt vnd Inen der nüw bund so vnlidenlichen wer, vmb dzdenn mengklich verstünd, dz den von Zürich frid vnd gnad lieber syc denn krieg, sid dz denn der nüw bund zu lest ineinem artikel wiset, dz vnser Herr, der küng, vnd die von Zürich den selben bund mindern, mercn vnd endern mugent,dz man Inen denn zil vnd tag gebe, so wöltent sy mit Hilst vnd rat der Herren vnd der richstetten die fach an vnserngnädigostcn Herren, den kling, nach dem besten bringen, in masse dz sy Hassent, dz der bund mit sincm gunst vndwillen abkamen sölt. Vnd wenn dz bescheche, dz die Eidgnossen den von Zürich ir floß, land, lütt, so sy Inen dennabgenomen Hand, ane fürwort zu Iren Händen vnd gewalt widerum lassen komcn. Item von des alten bnnds wegen,den wcllent sy vff dz den Eidgnossen zusagen ze halten redlich vnd fromklich, als ir vordern vnd sy jewclten getanhabint vnd wie der mit geschrifft vnd siglen besorgt sye, daby wcllent sy es durch des besten vnd früntlichostcn willenlassen beliben, dann die bünd fürer mit geschrifft vnd Jnsigeln ze besorgen, bedüchte sy nit nottnrftig zu sind.
Item ob die Eidgnossen meintcnt, dz die von Zürich sölich zil vnd tag, semlich Werbung an vnsern Herren, denküng, ze bringen, in vffsatz wise tättent, dz sy sich in dem zitt sterben wöltent, vmb dz dann die Eidgnossen dcster sicherwerint, dz sölichs nit bcschechen sölt, so begertint sy nützit anders, ob der bund mit vnsers Herren, des küngs, willennitt herus komcn möcht, dz vnser gnädiger Herr von Costentz, von Basel vnd der richstetten Kotten, so by Im wcren,hetz ein gclich billich recht bereitint, dahin man der fach zu unbedingtem recht komm söll; der denn recht getan hett, dergcniesse sin, der unrecht getan hett, der engeltc sin.
Wcrc aber den Eidgnossen dz nit eben, sid dz die Eidgnossen die von Zürich schuldigent, sy habent Ir bünd anInen vbcrfaren vnd die nit gehalten, so redent die von Zürich, sy habint die blind jewelten mit den eidgnossen redlichgehalten vnd mnge mit warhcit sy nicmcr anders geschnldigen; vnd die eidgnossen habent die bünd an Inen vbcrfarenvnd nit gehalten. Aber vmb dz mengklich verstände, dz die von Zürich nützit anders begercnt, denn billichcr gclicherrechte», darumb habent die von Zürich den Eidgnossen vnbedingct recht vmb recht zehalten vnd zc nemen gcbottcn vffvnsern obgcnanten gnädigen Herrn von Costentz, ob Inen dz nit eben wäre, vff vnsern gnädigen Herren, den bischoffvon Basel oder vff gemeiner Aichstetten Kotten, so yetz hie zu Baden vff dem tag sint by vnserm Herren von Costentz,by den Eidgnossen vnd den von Zürich.