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2 (1863) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1421 bis 1477
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159
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Zum 1442.

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Item vnd wenn den von Zürich Ir fryghcitt bestettct werdcnt, so mngcnt sh vnsern gncdigostcn Herren, denkling, vor sincn Äiätten fürncmcn mit Recht als von des Gastcls wegen, als der durchlüchtig sürste loblicher gedächtnisse,Hcrtzog Fridrich von Ocsterrich, der elter, dasselbe pfände den von Swiy vcrpscndet hat, vmb das sh solich losung vonden Schwitzcrn bringen mögend, als denn davon vil gerctt ist, dar inn die von Zürich gefürdcrt söllent werden mitbrieffen nach notturft an iren schaden.

Item vnscr gnedigoster herre, der Rönstch küng, sol vnvcrzogenlich werben vnd stellen vmb die Grasschaft Toggen-bnrg vnd vmb Vtznang mit aller zugchörde, das die von Raren ietz innhand, sölich Herrschaften ze kousfcn, vmb daslantrecht, so sy mit den Schwitzern Hand, ab konie vnd den von Zürich denn sölichen kouff lassen werden.

Item wan die von Zürich das schlösse Kiburg sovil gebessert vnd gcbuwen Hand, so hat vnser gnedigoster herre,der küng, Inen von hinderlicher gnaden zwcithuscnd guter Rinschcr gnldin geschlagen vff das Pfand vnd die HerrschastGrüningcn zu der Summen, so sy vor vff demselben schloß Hand, darumb er sh onch mit bricfen vnd Jnsigeln versorgensol an Iren schaden.

Item daruff sol gentzlich hin vnd ab sin alle die vngnade, vnwillc, vintschaft, mißhelle vnd zweitracht, so vnsergnedigoster Herr, der küng, gehebt hat, och alle fürstcn von Ocsterrich zu den von Zürich, wie sich die verlassen Handvntz vff diß zitt, es sige von des Sanganscrland, der hüser Frödenberg vnd Nittperg oder von anderer fach wegen,nützit vsgenommen, vnd sol den von Zürich des zu argem meiner gedacht werden. Er söl Inen och brieffc darumgeben, das er durch Ir flissigcr, demütiger, ernstlicher bette willen für sich, alle sürsten von Ocsterrich vnd ir erbensölich fache gncdeklich Hab lassen Valien vnd das er die statt Zürich mit Ir lüten vnd gut in sinen vnd des heiligenRömschen Richs schirm, schütz vnd gnade genommen vnd empfangen, vnd er sol sy des Richs landvogt in Schwaben,och andern sürsten, Herren vnd Aichstetten beuelyen vnd den gebietten, sh vnd die Ären by glichen billigen vnd rechtenfachen zu schirmen vnd ze hanthaben wider alle die, die sh trcngen vnd nötten wölten, in der besten forme, vnd denvnd ander briefs von der Cantzlye vnentgoltcn geben in Massen als vorstat.

Item vnd diß alles sol gentzlich vnd gar besorgt vnd vollfürt werden nach aller notturft mit briefen, Jngcsigeln,eiden vnd gelüpten vor vnd ce die von Zürich das schlösse Kiburg vnd die Grafschaft von Händen gebend oder lassent,wann darnfs so stat der gantz grund diser fach, als das alles eigentlich berctt ist, vnd das sol vff daS aller kürzestbeschechen, sobald das komlich gesin mag, darin die von Zürich gncdeklich gefürdcrt söllent werden, vnd denn an allesverziechen füllend die von Zürich Kiburg gentzlich übergeben an Widerrede, wie das da obgeschriben stat.

Vnd wann diß fach also eigentlich berctt, vertedinget vnd beschlossen ist durch vns, diß nachgeschribne Rütte desobgenantcn vnsers gncdigostcn Herren, des küngs, uemlich Petern, bischof zu Ongspurg, Silvestern, bischoff zu Kiemsc,Wilhelm, Margrafen von Höchberg, Lantvogt im Eilsaß, Jacob, Trnchseß zu Waltpnrg, des Richs lantnogt zuSchwabe», HanS von Nitperg, Ritter, vnd Walthern Zebinger, vnd daruff bestellet von vnserm gncdigostcn Herrn,küng Fridrichen, wissentlich vnd wolbcdächtlich, als sin gnade bcdunkt vnd och das an Rate fundcn hat, vmb das esdenn gentzlich vnd eigcnlich daby belibe, dem redlich nachgangen vnd crberlich vollzogen werde, so hat dersclb vnsergnedigoster Herre, der küng, sin sccrctc hcissen drnkcn in discn nottcl zu ende der gcschrifst, der geben ist in dem Jarc,in der statt vnd vff den tag als vorgeschriben stat.

Loriptum b'ranlll'Oräiv äiiz Inns ante testum oor^oi-is ttllristi (29. Mai)."

Staatsarchiv Zürich, ebenda Nro. t «ZS. Das Siegel fehlt.

4. 1442, 12. Juni.Dem Strengen vnd vcsten Herrn Heinrichen Schwenden, Ritter, vnserm lieben Bürger-meister, vnd dem crsamcn, wisen Michaeln, vnserm lieben stattschriber.

Vnser willig, früntlich dienst vor. Lieber Herr Bürgermeister vnd onch lieber Stattschriber; als Är vnS setzgcschriben vnd ein nottcl, wie Ir vnser fachen mit vnserm allcrgnedigosten Herrn, dem Römschen küng, verlassen,gesanr Hand, haben wir alles gehört vnd die fach ze etwie mengem mal für vns genomcn, das an grossen rat zwürendbracht, snnder so hat sich vngefarlich gcschikt, das Thüring von Hallwil in vnser Statt komm ist von der schrist