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2 (1863) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1421 bis 1477
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Zum 1442.

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2. 1442. (Ohne Tagesangabe) .. Allerdurchlüchtigoster, Hochgeborncstcr Fürst, Snndcr allergnedigostcr Küng,üwer künglich gnad willig, vndertenig diener, Bürgermeister vnd Natt zu Zürich, setzend Jr bett, vordrang vndbegernng vff diß nachgeschribnen stuk, pnncten vnd artikel, nachdem vnd Jr Kotten Inen fürbracht habend, das sygescheidcn sigind von üwcrn künglichen gnaden zn Jnsprugg.

Begercnd mit ernstlichem fliß dcmüttklich, das üwer künglich gnad sölich Jr vordrung gnedcnklich enpfahen, hörenvnd vermerken welle vnd darinn betrachten Iren gutten willen, gantzitrüw, stcttikcit, licbi vnd gut begird, die syhabend zn üwern künglichen gnaden, als zu Jrem allergnedigostcn ordenlichen vnd natürlichen Herren, als einemRömischen küng vnd auch als einem fürsten von Oestcrrich, dem sy begerend willig, vndertenig vnd gehorsam zu sindnach Jrem vcrmugen vnd zu erzögend, das wort, begird, werch vnd Wille eins sig, nachdem als die Statt von Zürichvor gar langen zitten dem fürstlichen, löblichen, tngendrichen hus von Oesterrich erzögt, als üwer künglich gnad zuJnsprugg das gehört hat, das in der warhcit also beschehcn ist, so setzend sy ir fach also vnd vfs nachgeschrilme form.

Item des ersten vmb die Herrschaft vnd graffschaft Kiburg, die ein titel vnd nam ist der dnrchlüchten fürsten vonOesterrich, haben wir nit an uns bracht mit krieg. Sunder gelöst vmb vnser gelt, gcbürt die erst losung by nünthnsentGuldin, als es von den fürsten von Oesterrich versetzt gewesen ist, darnach haben wir vcrbnwcu vnd gelöst, dasvns daruff geschlagen ist, och das wir darzn gelöst Hand, gcbürt sich an einer summ bi sibcnthnscnt Gnldin, merevnd nit minder; begcren wir, ob das gcsin mag, by dem zu blibcnd nach vnser Pfandbrief sag. Da wider meinen wirmit Hilst üwer künglichen gnaden die Herrschaft Baden, die von Altcrhar vnd in den Vrberbüchern gcnempt ist dieGrafschaft Habspurg, davon sich die dnrchlüchten fürsten von Oesterrich schribent, vnd ist die clter Herrschast, zn üwcrnHänden zu bringen, also das wir sölich gelt, dar vmb si versetzt ist, vßrichten wellend, als daö denn ein gestakt wnrdhaben, mit mer Worten nottnrftcnklich dar In zu redend.

Item gefalt das üwcrn künglichen gnaden nit, denn das Jr je Kiburg haben wellend durch des titels vnd namenwillen, wann nit nutzes daran ligt, das sich wol vinden sot, das den iiwer angcborn künglich gütti merk vnd verstandvnsern willen, so wellen wir doch der nit vßgan in sölichcr form als hicnach stat.

Item des ersten, das üwer künglich gnad vns ctlich sum der sechszechen thuscnt Gnldin vff andri Pfand schlach,die wir von dem hus von Oesterrich habend oder von dem rich, weders denn das sig, vnd dar inn wellen wir vnsvndcrtcniklich bewiscn, wie das billich oder begncmlich ist nach gestakt der fach, das vns doch sölich gros; summ nitgcntzlnh abgesetzt wcrd, snndcr ertwas crgctzung darin beschcch durch eren willen mer denn vmb den nutz.

Item so wellen wir daruff die Grafschaft Kiburg von Hand lassen, wie wir die gelöst Hand von frow Kungund,greffin von Tvggenburg, mit dem das darzn gelöst ist von den Mandachern von Schasihusen, von dem von Bonstettenvnd einem artzat zc Costcnz, gcbürt sich by sibenhundert guldin.

Item das vns belib, was hie dishalb der Glatt ist, das zu der herlichkeit Kiburg gehört hat von dem als dieGlatt vsz dem Grisienscw rünnet vntzit in den Rin, Also das die Glatt die Vndcrmark sig zwüschent der Statt Zürichvnd Kiburg der Graffschaft. Vnd vmb die dörffli, die an der Glatt ligcnd vnd die Glatt teillcnd, der zwei sind, dasda die hüser cnenthalb ouch herüber gehörind, wan das gcpürt sich wenig, doch vmb stös; zu vcrmidcnt suchen wirsölichs vnd vmb keinen nutz.

Item wen Kiburg also von vnsern Händen kumpt, das denn üwer künglich gnad einen Vogt dahin setz vs; derStatt von Zürich, der üwer künglich gnaden diener sig, üch schwer vnd tüg als ander Bögt vnd snndcr etlichi Jar, alsvfs fünf Jar, drü oder vff das minst zwei Jar, das wer vns ein snndcr cre, der wir fest begercnd, daby zc merkendwere, das üwer angeboren gütti vns gncdig Wesen Welt.

Item möcht das vbcral nit sin, des wir nit gctruwend, das doch denn solich vogty besetzt wnrd mit landslütten dem turgöw oder ärgöw mit vnscrm willen vnd wissen vnd anders nit, vnd ein Jarzil vnd onch nit lenzer einVogt dahin gesetzt wnrd ane vnsern willen, vmb das sich einer dester ordenlichcr hielt üwer gnaden halb, vnd och infrüntschaft mit vns blib.

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