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2 (1863) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1421 bis 1477
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Februar 1438.

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Zug erbern Kotten vff hüttigcn Tag vor dm Bürgermeister, Rät und die Zwcyhundcrt Zürich komm sint vnd hautdie gar früntlich gebcttcn, Inen zc gunnm, zwüschent der Hcrschaft von Ocsterrich vnd den von Zürich einen früntlichenbestand ze bereden vnd zc machen bis vfs den batmtag nechstkitnftig vnd da ztvüschcnt früntlich tag vff ich mittvastcnzc setzen, cS sye gen Costcntz, Schafhnsen oder Rinfctden, vnd ze besuchen, ob die spenn gentzlich zu einer Richtungkomm nmgcn, oder aber vff demselben früntlichen tag ander weg getroffen.werden, die sich zu früntschaft zwüschentbeiden teilen möchten zicchen. Der obgesciten von Basel bottcn Hand ouch gerett, sy wellen angends werben, dz denvon Zürich Ire gmangmen, sy ligcn zc Landegg oder zc Veldkilch, vangnnsse bis zu vsgang des bestantz komm vffein widcrantivnrten, ob in den fachen nütz früntlichs funden wurde. Also Hand die von Zürich der erbern Boten vonBasel, ouch der Eidgnossen Kotten, so darzu komm sint, ernst vnd flissig bett angesehen vnd haut den früntlichenbestand also mit den von Basel vfgmomen für sich vnd alle die Iren vnd alle die, so Inen ze versprechen stand, bisvf den Balmtag nechstkunt vnd den tag allen bis in die nacht vnd Hand ouch der von Basel Kotten dm von der Her-schaft von Ocsterrich wegen versprochen vnd vfgmomen für sy alle, die Iren vnd alle die, so Inen ze versprechen standnach notdurft. Vnd daruf so ist in dem früntlichen bestand cigcnlich berett, dz jetwcdcr teil vnd alle die sinen mit lipvnd gut dm bestand vs sicher für vnd wider allenthalben wandlen mag, von dem andern ganz vngesumpt vnd vnbe-kümbert. Es nement auch die von Basel, an die Herschaft von Ocsterrich ze werben, dz sy in dem bestand kein uüw-rung nit tügen, dann dz den bestand früntlich lasse anstan. Vnd also sind diser Zedel zwen glich gemacht vnd denvon Basel einer geben vff Mittwuchcn nach Sant Mathyastag anno äomini n^eooichxxxvii^.

Innsbruck. R438, T. Ntärz (Sonntag lnvooavit).

Tschiidi! Chronik II. ZK«.

Herzog Friedrich, der altere, für sich und die Herzoge Friedrich und Albrecht von Oesterreich undKönig Albrecht von Ungarn, verpfändet den Ländern Schwyz und Glarus die Beste Windeck mit demGaster, Ambden, Wesen, Wallenstadt und Zubehörde, wie solches Graf Friedrich sel. von Toggenburgzu Pfand gehabt, auch die Vogtei des Gotteshauses Schännis, alles um 3000 rheinische Gulden, aufWiederlosung, unter Vorbehalt der Rechte und Freiheiten der Leute, wie sie selbe bisher genossen, undder Neutralität der Beste Windeck und der dazu gehörigen Leute bei innern Kriegen, die vor der Losungunter den Eidgenossen allfällig statt fänden.

Siehe auch Wcgclin, Pfävcrser-Rcgestm Reo. 498. Nach der Klingeubergcr-Chronik Seite 252begannen die Verhandlungen zu Innsbruck um Lichtmesse und dauerten drei Wochen.

Aürich. 1438, A.N. (Mittwoch vor Mittelasien).

Staatsarchiv Zürich! St. u. V. Nr. tSZS.

Waffenstillstand zwischen Zürich und Oesterreich vom 19. März 1438 bis 25. November 1439,vermittelt durch den Bischof von Constanz und die Voten von Bern, Lucern, Solothurn und Zug.