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2 (1863) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1421 bis 1477
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October 1439.

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RSR

Lucern. I 4ZV, 17 L>ctvl»er (Dienstag nach Galtt).

Staatsarchiv Zürich: Stadtbuch IV. I!. 1?.

». Verhandlung über die Münze. I». Verathuug über die Aufforderung des Römischen Königszur Theilnahme an dem Reichstag zu Nürnberg an St. Catharinentag, der Hussiten wegen.

Zu n.Item vff Sampstag nchst vor sant Gallentag anno äomlnl m.»vo(!o.»xxx» ist für die Burger kommvon der Müntz wegen, die wir mit vnsern eidgnossen gemacht haltend vnd dar Ingangen warcnd, xxx schilling füreinen gnldin zc gebend vnd ze nemend, dieselb Müntz aber nit gehalten ist; darumb wir vnser Eydgnossen dik vnd vilgcmant habend vnd zulest, das sy dem Müntzbrief nachgicngind, die Müntz hieltind oder aber vns vnser Jnsigel wider-gebind. Also ist dcrsclb manbrieff vor den bürgern verlesen vnd och der müntzbrieff. Daruff sind och die Kotten verhört,so vff dem tag ze Lucern gewesen sind, da ist ein ander tag gesetzt vff Zinstag nach Galli, vnd habend vnser eidgnossenheim bracht an Jr gemeinden, ob man ein gnldin anschlahcn welle für xxx schilling nach sag des müntzbrieffs oder fürxxxij schilling oder für xxvj plappart, gcbürt 32^/2 schilling. Vnd also ist nach aller gelegenheit vnser gantz Meinung,das wir vnser botschaft vff den genanten tag senden wellend, der empfclhcn, das vnser Meinung sig, wir wcllind bi derMüntz bliben imnaß, als die angeschlagen ist, vnd vnser eidgnossen bitten, das sy solichs Jngangind mit vns, dasfürbas besorgind, das die Müntz gehalten werd; wer aber jcman gevellig, das man alle müntzen versucht!, gold vndander müntzen, vnd jeglichs anschlüg nach sincm werd, des sol vnser bott vollen gcwalt haben; wird aber ützit andersfürgenomcn vnd von den eidgnossen bcslossen, das sol vnser bot wider an vns bringen, daruff wellen wir vns dennbedenken." Zu I>. Die Instruction Zürichs siehe ebendaselbst. Bote nach Luccrn war Hans Stuky. Der Tagwar schon durch Schreiben vom 9. October (St. Dionysicntag) von Zürich den Eidgenossen gesetzt, da das Begehrendes Römischen Königs sehr ernsthaft sei und die hl. Christenheit und den christlichen Glauben berühre. (Sta ats-archiv Luccrn, Missivc.)Mittwoch vor Simonis und Jude (25. October) beschließen die Nnthe und Burgerzu Zürich auf den Bericht des ab dem Tag zu Lucern zurückgekehrten Gesandten: Da die Eidgenossen mit der Sen-dung nach Nürnberg keine Kosten haben wollen, so wolle man in eigenen Kosten eine Botschaft dahin schicken,dievns gen sinen gnaden vcrsprcch nach notturft vnd an In wcrb fachen, die vnser gemeinen Statt notturftig sind."(Stadtbuch IV. IZ. 13.)

R43I (wahrscheinlich im Februar).

Archiv Uri.

Der Eidgenossen Boten von .Zürich, Schwyz und .Zug vermitteln unter Zustimmung Uri's einenStreit zwischen Caspar von Sax von Misop und dem Herzog von Mailand.

Ich, Caspar von Sachs, frey, Erborn von Misog, thun künt allen dien, die discn brief sechen, ^ lcscnt oderhörcnt lesen, als von der stös, spenc vnd mishcllnng wegen, so ich hau gehebt mit ^ dem dnrchlüchtigcn fürsten, Her-zogen vnd Herren von Mcilant vnd den sinen, vndcr die fach ^ aber sich die erbcrn wisen der eignoscn Kotten, nämlichynnkher Vlrich von Lomos, bnrger ^ Zürich, Jtcl Ncding, alt aman von Switz, Hans Koli, altaman von Zug,früntlich vnd ernstlich ^ gearbeit haut vnd die fach in ein früntlich Achtung bracht. Die selb richtnng nit mocht j