Zuli 1430.
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gehepl, von iegklichem Ampt ij oder iii erber man, denen het man zu dem ymbip erlich geschenkt mitnamen die mal zem ymbis. So sink die von Malters, von Emmen, von Littow, von Buchre, von Rot,von Ebikon, von Horm, von Kriens vnd das ampt ze Habspurg, vsgenomen die von Greppen, derakamen ein teil hinden nahin, ouch alle mit einander hie gesin vnd haut mit vns gesworn; denen ist imvuch zu dem ymbis erlich geschenkt mit win, iegklichen nachdem vnd ira vil wz. — Aich !>nt Battenhie gesin, nemlich von Zürich: Heinrich Ucsikon, Grevel, der inng; von Bern: der Kramer; von Vre: —
von Switz: von Vnderwalden ob dem Wald: nid dem Walde: von Zug: der Schell.
Disen botten ist erlich geschenkt worden vnd gab man Znen den ymbis vff der Herren stuben, als manvon der capelle kam, vnd man die Eide srüntlich ernüwert vnd die pünd erlesen warent vnd gesworenhaut. — Hicby sol man müssen, das man die von Weggis, von Gersow vnd von Ditzums gemant haut,dz sy Harkomen vnd die eyde hie in vnser statt mit vns ernüwevten, als sy von alter her getan hettint.Also hatten st sich geeinbert, daz sy woltent herab sin, do verbuttent es Znen die drü lender. Alsokamen sy nit herab, dz sy swüren, darüber sich stoß Huben zwischen vns vnd den waltstetten; die stoßwurdent gelassen vff vnser Eidgnossen von Bern vnd Zürich, dz die söltent darüber sprechen. — Atemso haben wir vnser botten geschickt, ouch die Eide von den Eidgnossen zu nemen, nemlich gen ZürichPetcrman Goltsmit, gen Bern Antonien Russen, gen Zug Hans Hofstettcr, gen Vre Burkart Sidler,gen Switz Antonien Diener, gen Vnderwalden ob dem Wald Menteller, nid dem Wald Hans Has."
RS8.
Allttllt 1.43^, RR. (soounäa post, naUvitatis Nario).
Staatsarchiv Luccr».
Beredniß eines Compromisses zwischen den drei Landern Uri, Schwyz und Unterwalden einer-seits und der Stadt Lucern andererseits auf ein Schiedgcricht von iederscits drei Zugesetzten undRudolf Hofmeister, dem Schultheißen zu Bern als Obmann in dem Streite über die Eideserneuerung derDörfer Weggis, Vitznau und Gersau. Dieses Compromiß wurde vermittelt durch die Voten von Zürich,Bern und Zug. Die zu Recht gesetzten Fragen waren: 1. ob die drei Lander sollen Kläger (Secher)sein; 3. wo die von Weggis, Vitznau und Gersau ihre Eide fortan erneuern sollen; 3. ob Lucern diegenannten drei Dörfer mehr zu mahnen habe, als die drei Länder dieselben zu mahnen haben.
UnbestegelteS Conccpt auf Papicr.
Ein zweites Concept, betitelt „Beredniß der dryer Artikel zwüschcn Luccrn vnd Weggis n. s. w." ohne Datum,aber offenbar Verhandlungen desselben Vcrmittlnngstages enthaltend, nennt als Boten: von Zürich Erhard Dyc;von Bern Niclaus von Scharnachthal, Ritter, Caspar vom Stein, Ludwig Hetzcl; von Solothurn Ulrich Byso,Schultheiß, und den Stadtschreibcr; von Schaffhausen den Stadtschrciber; von Zug Heinrich Schmid, Alt-ammann. — In dem nuten folgenden Briefe Rudolf Hofmeisters ä. ä. 1431, torkia, xost Uoiniuisoorö, wird obigeöBeredniß genannt „die Nottel, die dozemal ze Luccrn darnmb geben wurdent." — In einem Schreiben Berns anLuccrn ä. ä. 1430, Lab dato posk kostum assumptiorüs Nario, meldet elfteres: Da zwischen Lucern und den dreiLändern sich Streit erhoben der Eide wegen, welche die von Weggis, Vitznau vnd Gersan „getan haut vnd villichtan andern enden tun sollend", so habe es, Bern, beiden Parteien und andern Eidgenossen zu einem Vermittlungs-versuch Tag gesetzt nach Lucern auf Unserer Lieben Frauen Tag zu Herbst (8. September). Staatsarchiv Luccrn,Missivc.