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August 1421,
Dagegen schreibt Zürich an Luccrn kurz hernach (Montag nach Bartholomen 1421): Als ir, onch iiwer vndvnser guten fründ, die von Schaffhuscn etzwas satzes vnd red mit einandcrn getan und gemachet hatten von einerMünz wegen, Tun wir üch kunt, nach dem vnd vns die von Schaffhusen daruinb gcantwurt Hand, als üch wol wissendist, vnd onch nach der antwnrt, so üwer crbern Kotten vnsern Kotten zclest vff dem tag zc der Cappcltannen gebenHand, das wir nnzcmal mit der Sach nitht wellen ze schaffen haben, darnach wissent üch zc richten. (Zürich Stadt-buch III, »0 tu) An ebendemselben Tag beschlossen Bürgermeister, Näthc und Zweihundert zu Zürich, auf dasKorn von Bern und Zosingcn Pfenninge zu schlagen. (Ebenda 90 a.)
«T.
Cinsiedeltt. I, ? September (Dienstag nach Verem).
Archiv Schwyz! Urkunde Nr, 304.
Schiedleute: Schwyz. 2 tat Reding, Ammaun; Ulrich Abyberg, Altammann. Glarus. Ulrich amBiiel; Heinrich Schädeldach, Obmann: Ulrich der Frauen von Schwyz.
Spruch über streitige Märchen zwischen Schwyz und Glarus bei der Alp Oyloch im Brunnwald.
Abgedruckt bei Tschad! II,
RS.
Baden. I4TI, I K.November (off Martini).
Staatsarchiv Luccrn: Allgemeine Abschiede, t. 20.
zs. Heimbringen, ob wir den Abt von Engelberg in unfern Schirm nehmen wollen und was erauf dem Tag geredet hat. k. Cuni Summerhalter, ein Knecht, hat zu Rüedikon einen Frevel begangenund den zu Muri „abgeleit". Das soll man so bestehen lassen, bis die Eidgenossen mit Lucern darüberweiter geredet haben. «. Die Boten sollen berichten, wie es um die im Siggenthal und zu Ober-endingen und Niederendingen stehe. ,1. Aus St. Andreastag (30. November) soll man zu Baden seinmit Vollmacht aller Sachen wegen „als man nu hie soll han getan vf Martini", v. Der Bote von Lucernsoll heimbringen, was die Eidgenossen mit ihn, geredet haben der Aemter Meienberg, Richensee undVillmergen, auch Sursee's wegen, i. Ebenso die Stücke, welche die von Vremgarten angebracht haben,ps. Uesikon (Vogt zu Muri) hat Rechnung abgelegt. Lucern erhalt 9 Pfund und hat vormals schon aufdem Tag zu Baden auf Pfingsten 8 Pfund von ihm erhalten. „Damit hat gnot bezalt". I». „Gedenk vmbdas Gelt gan Breslau", i. Von des Geleits wegen. !». Hans Rudolfs von Reinach wegen. I. Bernund Lucern sollen mit einander einen freundschaftlichen Tag leisten, Lucern soll denselben ansetzen, i»,. Demvon Landenberg soll man danken, i». Dem Herzog von Schiltach ist zu antworten, daß uns der Friedegefalle.
Dieser Abschied hat die Form eines Gedenkzeddels für den Luccrnischen Boten. Er enthält keine Ortsangabe,aber das Luccrner Rathsbuch III, 75 setzt einen Tag nach Baden an. Das Urbar der Grafschaft Baden (ArchivAr au) Ol. 22 cnthält, mit dem Datum Baden ans Martini 1421, folgenden den Artikel « näher erläuternden Beschluß:Bor der Eidgenossen Boten kamen die Stcucrmcyer des Amts im Siggenthal nnd brachten an, die Leute in den