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werthvollen Stoff für unsere Arbeit, dagegen verursachten die undatirten Stücke eine Mengemühsamer Nachforschungen.
Der Allg. Abschiedband II, welcher mit dem Mai 1473 beginnt, ist auch noch mangelhaft;die in demselben enthaltenen Stücke sind überdieß nicht ganz in chronologischer Ordnung zusam-mengebunden. Zudem befinden sich in diesem Bande manche Aktenstücke, welche, wenn auch ansich von Interesse, doch im Repertorium nicht Aufnahme finden konnten, weil sie nach Inhaltund Form nicht dahin gehören.
Der Lucerner Abschiedband 13, der erste dieser zweiten Sammlung, tragt den Titel: „Ad-scheid der Tagen, so von gemeiner eitgenvssen Botten hie zu Lutzern geleistet worden sind."Bisweilen findet sich derselbe Abschied in beiden Sammlungen, aber in nicht ganz übereinstimmen-der Fassung. Der Luc. Absch. 13. enthält Abschiede aus den Jahren 1473 bis 149V, fülltalso die vorhandene Lücke von 147V bis 1473 nicht aus.
Die beiden vorgenannten Bände Ii. sind in dem Keller'schen Repertorium ercerpirt, ebensonoch einige zerstreut vorkommende Abschiede, welche sich in einer „Sammlung unge-bundener Abschiede" vereinigt finden, so wie auch einige aus den Rathsbüchern.
Die Rathsbücher III., IV., V. F., V. >3., welche in diesen Zeitraum fallen, ent-halten mehrere vollständige Abschiede und daneben eine Menge von Daten, die zur nähernErläuterung und Bestimmung einzelner Stellen dienten.
Indem der Bearbeiter dieses Bandes außerdem nicht allein die registrirtc Nrkundensammlung,sondern auch die sämmtlichen Actenfascikcl des Luccrnischen Staatsarchivs über die Beziehungender Eantone zu einander und zum Ausland, soweit sie in diesen Zeitraum fallen, Blatt fürBlatt durchging,, gewann er auf diese Weise noch bedeutenden in jenen Sammlungen nicht ent-baltenen Stoff.
In dieser Weise konnte freilich nur mit demjenigen Archive verfahren werden, das amWohnort des Bearbeiters sich befand. Bezüglich der übrigen war er auf die betreffenden Archivs-registcr und die Mitthcilungcn der HH. Archivare angewiesen, welche allenthalben mit großerZuvorkommenheit die Arbeit förderten.
Bei weitem die meisten Beiträge zu diesem Bande lieferten nach dem Lucernischen dieStaatsarchive von Zürich und Bern.
Zürich besitzt zwei Abschiedesammlungcn, die Abschiedebücher von Zürich und diesogenannte Tschudische Sammlung, welche letztere meistens dem Stande Glarus zugeschrie-bene Abschiede enthält. Nvn beiden Sammlungen fällt je der erste Band in unsere Periode.Die Abschiedesammlung von Zürich, mit 1424 beginnend, enthält nur 16 Abschiede, welche unsererPeriode angehören, darunter nur fünf, welche sich in den Lucernischen Abschiedebüchern nicht finden.Die Tschudische Sammlung, mit 1471 beginnend, enthält ans dem gleichen Zeitraum 48 Ab-