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21. Juni. Der Meyer, der Rath und die Bürger von Biel und der Schultheiß, der Rath und die Burgervon Solothurn schließen ein zehnjähriges Bündniß von St. Johannestag anfangend: 1. Gegenseitiger SchutzLeibes und Gutes und aller Rechte und Freiheiten beider Städte und ihrer Angehörigen. Kriegshttlfe aufMahnung 2 Biel behält seinen Herrn den Bischof von Basel, das Gotteshaus von Basel und was dazugehört vor auch seine Eidgenossen von Bern. Freiburg und Mutten-. Solothurn behält das römische Reich, dieHerrschaft Oesterreich und die Städte Bern und Büren vor. 3. Niemand soll den andern ohne Recht desSeinigen cntweren 4. Niemand soll den andern mit fremden oder geistlichen Gerichten bekümmern, es seidenn 'um Ehe und offenen Wucher. S. Niemand soll den andern pfänden oder verbieten, es sei denn denrechten Gelten oder Bürgen, der dessen geständig ist. Um streitige Geldschuld soll jeder den andern vor demGericht seines Wohnorts belangen. 6. Die beiden Städte und die Ihrigen kommen um streitige Sachen undMißHelligkeiten zu Grcnchcn zusammen, der klagende Theil mm'nt den Obmann aus dem alten Rothe desandern jeder Theil setzt zwei Schicdlcute zu ihm. alle schwören, die Mehrheit unter den Vieren entscheidet, nurwenn zwei gegen zwei stehen, kommt der Obmann zum Spruch, den er .nnert vierzehn Tagen darnach zu gebenoder sich morndeß nach Ablauf der vierzehn Tage in die m'dcre Swdtzu verfugen und da m. eigenen Kosten zubleiben hat. bis er die Sache ausgerichtet hat. 7. Um Todschlage Wunden. Brand Pfänden -c. soll man zuTagen kommen wie obbezeichnet. um Recht zu pflegen; Memand soll solche M.sstt^der soll von seiner Stadt angehalten werden das zu bessern und abzulegen als Recht ist. (Samstag vor
Joh. Baptist )
Archiv Solothurn. Abgedruckt Solothurner Wochenblatt 1818. S. 239. Vrouttlat IV. 660.Reg. üixlow. bei Amict. Bündnisse. S. 10 f.
251.
7. N-m-ml--. Di- R-ich-Mdi- i,> m» um ch «. G-«.u >md Schaff.
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schaffen thcilcn.
Bischer. Gesch. der schwäb. Stiidtcbünde. Reg. 41. S. 123. nach Vati 31. Vgl. Wartmann, imArchiv für schweiz, Gesch. XVI. S. 16. ^ ^
17 Juli Kaiser Carl IV. befiehlt Bern und Solothurn dem Herzog Rudolf von Oesterreich als desReichs Pfleger und Landvogt zu huldigen und ihm zu Händen des Reiches mit Steuern und Reisen zu dienen.
Staatsarchiv Bern. Abg. Solothurner Wochenblatt IS2S. S. 455. Vgl. v. Wattenwyl II. S. 193.Der°Briff ist zerschnitten, angeblich von Carl IV. selbst, weil fälschlich sabricirt (Mittheilung des Hrn.M. von Stürler).
253.
tZ-ltt ci U„o„st Eonstam Die Städte Constanz. St. Gallen, Lindau und Schaffhausen verbünden sich bis zun,6. Januar 1361. einander getreulich zu rathcn und zu helfen, gegen Alle, die sie mit Gewalt und ohne Recht
angreifen würden. (S. Laurenzenabend.) .
>>4 Kiv St Gallen. Abgedruckt Lünig, Neichsarchiv p. spso. oont. IV. Theck 1. S. 21. Vgl.Wartmann^im Archiv für schweiz. Geschichte. XVI. S. 16. Bischer. Gesch. der schwäb. Städtebllnde. Reg. 42.
S. 123.