Druckschrift 
1 (1874) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1245 bis 1420
Entstehung
Seite
391
Einzelbild herunterladen
 

391

in Güte oder mit Recht geschlichtet werden. Für persönliche Klagen Einzelner gilt das Forum des Wohnsitzesdes Angesprochenen. Pfändung ist ausgeschlossen, ausgenommen gegenüber dem gichtigen Schuldner undBürgen. Um streitige Geldschuld soll innert drei Tagen nach Anrufung des Richters Recht gehalten werden,(vntnm ot uotnm anno Äommi n imtivitats ejus socmnäum ocmMstnämom 'Mmotnmom-nm sumptoN. ooo. unclootmo xroximn korlu soormäa xost ko«tnm doati monss murtii.)

Arckiv "vreibura. Lat. Urk. Abgedruckt Roousll ck« Xrldour^ 11. x. 54. Xo. 9». Vgl. XorsI, Xs?.2454. hat 14. März falsch. Solothurncr Wochenblatt 1828. S. 484. Kopp, Geschichte, Buch IX. S. 283.

103.

«511 15. Mär'. Bern erklärt seine bundcsgemäßc Einwilligung zu dem Bündnisse Freiburgs mit Biel, so dastBern von Fr'ciburg in demselben vorbehalten werde. (Datum anno äomini a nativitato ejus soounllunrMmutonioos snmpto N. ooo. xg. toria aoounäa xo.t ks.tum doati Urosorü. mon.o Nartii.)

Arckiiv -brcibura Lat. Urk. Abgedruckt Xoouoil 4° Xr.lmm-? 11. p. 53. X». 89. Soloth. Wochen-blatt 1828. S. 484. Vgl.?c.ro1, 11°?. 2453 (datirt unrichtig 14. März). Kopp, Geschichte, Buch IX. S. 233.

104.

1511 og März Arau Die von Basel und Lucern ernannten Schiedrichtcr legen die Streitigkeiten bei, welcheseitdem Beraleicl, von 1309 durch gegenseitige Pfandnahmcn und Verhaftungen zwischen beiden Städtenentstanwr waren. Basel gibt seine Vollmacht dazu am 26. März. Lueern am 6. April. Basel besiegelt denSpruch am 28. Mai gleichen Jahres. (Fritag nach U. F. ^-ag der crcnde.)

Staatsarchiv Lucern. Vgl. Kopp. Geschichte, Buch IX. S. 260. 261.

105.

1511 4 April Vonaclc? Die Stadt Freiburg und die Amtleute des Grafen Ludwig von Savopcn nebst andernHerren und Burgern der Städte im Waadtland verlängern den am 2. Januar 1309 zu Vevap zwischen ihnenabgeschlossenen Waffenstillstand bis Ostern 1312. (Du eliman?«- 4° pnognoa llm-ims gui ku lo guurt gor 4oninois äuvri 1'u.nt ooraut psr mit voo. et un/.o.)

Archiv Freiburg. Franz. Urkunde. Abgedruckt Nooueil 4° Xribour^ II. x. 48. Xo. 87. Vgl.XorsI, R°?. 2457.

106.

151, 21. Mai. Elisabeth, Gräsin von Kpburg und die Grafen Hartmann und Eberhard von Kpburg nehmen mitRath und Willen Ulrichs vom Thor, ihres und der Herrschaft PslcgcrS, Burgrccht zu Bern bis St. Jo-hannes des Täufers Tag und darnach fünf Jahre lang, mit dem Versprechen. Bern und den Seinen gegenjedermann zu rathen und zu helfen und keinen Krieg, zu dem sie Berns Hülfe bedürften, ohne dessen Rathanzufangen, wogegen auch Bern verpflichtet ist. ihnen zu helfen, wenn sie angegriffen werden. Sic sind an Bernvon des Burgrcchts wegen weder steuerpflichtig, noch verbunden vor dem Schultheißen und Gericht zu BernRecht zu stehen Klagte'aber Jcinand fremder denen von Bern über sie, so sollen sie in Bern oder außerhalb demKläger-u Recht stehen! wollten sie das nicht thun. so ist Bern ihnen für diesen Fall keine Hülfe schuldig. AlleAusburger von Bern und alle freien Leute in der Grafschaft sollen in ihren Gewohnheiten unbeschwert undgeruhigt vor der Landgrafschast und deren Gerichten sitzen, Kpburgcr Leute, die von nächster St. Johannes-messe an nach Bern zögen und da sitzen wollten, sollen dabei unangefochten bleiben. Gegen keinen Bürgervon Bern soll eine Fehde erhoben werden, ausgenommen um Todgcfechte und Wunden.. Wenn die K>)-burgcr Bern zu .hülfe ziehen, sollen alle ihre Diener mitziehen und ebenfalls gebunden sein, Minne und Rechtzu nehmen nach Inhalt dieses Bündnisses. Zugefügter Schaden soll ersetzt werden; wenn es nicht durch