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87.
1599 (für 1308), 2. Januar. ViviS. Waffenstillstand zwischen Ludwig von Savoycn einerseits, dem Bischof vo»Lausanne, der Stadt Freiburg und Wilhelm von Montagny anderseits. (Im ssnäl nxrös lu. oirvoneislovnotrs ZiZnor 1'ant oorant psr mit ooo st vnit.)
Der nicht vorhandene Act ist eitirt in der Verlängerung des Waffenstillstandes vom 4. April 1^'Rssuoil äiplomatigus äs IridourA II. p>. 43. Xo. 87. Xorel, Lox. Xo. 2400. Kopp, Gesthi)Buch IX. S. IVO. Siehe unten Reg. 103.
83.
1509, 24. Januar. Basel. Burgermeister und Rath der Stadt Basel erklären, daß sie mit dein Schultheißen u"bRath von Luccrn in Betreff der Gefangennahme vierer ihrer Burger versöhnt seien und für sich und alleBurger den Burgern von Lucern dcßhalb Sicherheit geben. (Fritag nach S. Agnes.)
Staatsarchiv Lucern. Abgedruckt bei Kopp, Urkundenbuch II. Nr. 122. Vgl. Kopp, GischtIX. Buch, S. SS.
89.
1599, 3. Juni. Constanz. Zwei Briefe König Heinrichs, womit derselbe den Landleutcn zu Schmyz die voKönig Adolf am 30. November 1297 und von seinen Vorfahren am Reiche überhaupt erlangten Freihibestätigt. (3 non. llnnii, Inä. 4. rsKni anno primo.)
Archiv Schwyz. Vgl. Tschudi I. 245.
90. ^
1599, 22. Juni. Sinns. Graf Werner von Homberg, Pfleger des römischen Reiches in den Waldstättcn,
ab Jberg, Ammann und die Gemeinde zu Schwpz im eigenen und im Namen aller, die zu ihnen gehörenderer sie gewaltig sind, geben dem Schultheißen, dem Rath und der Gemeinde zu Lucern FriedenSee für Kauflcute und Knechte, die in der Burger Schiffen Kaufmannsgut bis an die Susi zu Flüelcn fbllund wieder nach Lucern zum Thor und an den Hof.
Staatsarchiv Luccrn. Abgedr. Kopp, Urkb. I. S. 107. Gesch. Buch IX. S. 58.
91.
1599, 23. Juni. Uri. Ammann und Landlente von Uri versöhnen sich mit den Burgern von Lucern unBrugg und den Herzogen von Oesterreich wegen ihres Landmanns Conrad Moser, der in Lucern istch"gelegt und dessen Gut zu Brugg auf Begehren der Lucerner angehalten worden war. ^
Staatsarchiv Luccrn. Abgedruckt Kopp, Urkb. 1. S. 103. Gesch. IX. S. 53. Geschichtos^XXV. S. 314.
92. ^
1599, 2. August. Die Herzoge Friedrich und Leopold von Oesterreich vertragen sich mit Zürich, daß dieses
der Belagerling der Schnabelburg ihnen Speise und Kauf zugehen lasse und ihnen die Stadt offr«ivogegen die Herzoge sich verpflichten, mit keinem Heere von Dietikon in das Thal herauf zwischenlind dein Wasser bis Wädiswpl zu rücken. Allfälliger Schaden wird schicdrichterlich ausgemittelt. Die ,versprechen zudem, daß, wenn Graf Werner von Homberg oder die Waldstätte sich aus eigenem Antriebdie Herzoge vor Schnabclburg zu Felde legten, ihnen weder Kauf noch Speise zugehen zu lassen, iNlsgc>u'"^der römische König geböte es. Der Oertrag ist dagegen ungültig, wenn die Herzoge für sich, für Luccr»wie immer die Waldstätte angreifen sollten. (An dem ersten Tag nach ingendem Ougsten.)
Staatsarchiv Zürich. Abgedruckt bei Tschudi I. 248. Vgl. Kopp, Geschichte, Buch IX. S.