August 1419.
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^s wozu sie Ehre und Eid gewiesen, Zürich werde sie dabei schirmen, wenn sie jemand deßhalb hassen wollte.Hätten Meist und Hagnauer selbst etwas „sundriges" gesprochen, so hätte das doch kein Mehr gemacht, indemnoch sechs andere Boten den Spruch mit ihnen gethan haben. Der Eidgenossen Boten wollten vonIschen Reden nichts wissen, auch nicht, daß der ihren jemand gen Wallis laufe, es wäre denn etwa einer°^'r zwei „tippig buken", die heute hier und morgen anderswo seien und vielleicht sonst Feindschaft gegenhaben. Hierauf sandten die von Zürich auf den Tag gen Einsiedel» Berchtold Schwend und Johannes^umner, und trugen ihnen auf, „dz sy fast losen, was der von Swyh botten her Inn geuellig sye, dz syRit denen züheu vnd einhellig syen". tsria tertia auto Imuroutii ut snpra in prinoipio.
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Kienholz. 4^19, 17. August (Donstag nach n. l. F. Tag zu mittcm Öligsten).
Staatöarcliiv Lucern.
Tag der Eidgenossen wegen der Landleuke von Wallis.' Diesen Tag zu besuchen läßt Schwyz, am"uinstng vorher (12. August), Mahnung au Luceru ergehen.
„Wie der eidgenosscn botten gerett vnd bracht haut von Bern: dz si kein frid könnent machen, denn were dz (die)Walliser den sprächen genuog tetent, vnd den namen wider kerten, denn wöltent si ze sruntlichen tagen kon vmbhcn schaden vnd smocht; vnd went wisscnt, ob sie sicher sint vor uns, wann inen geseit wirt, were dz si gen WallisZügen, so wölten wir si hie angriffen zc." „Wie der amman von Switz gerett het, im werd ubcl von den vnsern.zuogerett, darumb er nieman könn dester holder sin, vnd kein es ze schulden, so wölt er ein fragen, vnd trowt vast".„otem die von Bern redent, dz si meiner vnrecht an vns tuon wellent, vnd wölt vns ieman vt tuon, si wöltent vnshelfen mit lib vnd guot, vnd wellent vns meiner angriffen, es werd denn an inen angefangen. Item ob si die wöl-tent schadgen, die vom rechten giengent, ob si denn sicher vor vnS wcrent oder nit, dz went si wissen". LucernerRathsbuch III. 62, a (15. September). — „Alz wir geschrieben hant den von Switz, amman Neding ze wisent, dievnsern sicher ze sagen von red wegen, so er meint, dz etlich im sollen zuoreden, also hant si dur ir botten VolrichFrowen vnd Zukes geantwurt, dz wir im sagen, weihe sich gegen im ersorgen, vnd meinent nit Inn ze wisen,h>e vnsern sicher ze sagen". „Tag vf Mentag (2. Oktober) ze Beggenried, vnd ob man sich well versprechen, instellen". Daselbst 62, a (27. September).
1419 23. August (keria 4t» nuts Lartdoloirmi). „Alz Herr Seiler bracht von Wallis, dz si gern sehent, dz wirinen schribcnt, dz si vns pas vnd weg gebent dur ir laut, über den Grauen ze zicnt, dz wer inen gut". „Tag vf nuiistag ze nacht, ob man well lx man von ieklicher Statt vnd lant schiken gen Eschital". Staatsarchiv Lucern,Rathsbuch III. 61. k.
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4-419, S. tl. (vor dem I. Sept.)
Stadtarchiv Lucer».
Die beiden Orte Uri und Obwalden erwerben unter Vermittlung von Zürich, Luccrn, Schwyz, Nid-2 ^ Ellarus die Schlösser und die Stadt Bellen; gegen Bezahlung und Verrechnung von
^ rhein. Gl. und Erlaß einer jährlichen Zahlung von 200 rhcin. Gl. von den Grafen Hans, Donat undchpar von Sax, Herren zu Misox.
Die Uebergabsurkunde scheint nicht mehr vorhanden zu sein; das Staatsarchiv Lucern besitzt eine undatlrtevpie oder ein Concept derselben in der Sammlung der Lauiser- rc. Abschiede, die folgendermaßen lautet:
„Wir Grafs Hans, Grafs Donat von Sachs, gebrllder vnd Caspar von Sachs, fry, ir Better, Herren zu Mysogg,kennen vnd tund kund für vns vnd vnser erben allermengklichem mit disem brieffe: Als wir mit den Erbern wisen,"vsern guten fründen vnd lieben lantlüten, den Ammannen vnd den lantlüten gemeinlich der zweyer lendern Vre vnd