Mai 1419.
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aber die geincind von Wallis ein teil oben über den Rotten, begcrtei? da die berg Jnzenemen vnd hattenb°ch st) vorinalen den Lantvogt gcbetten, hiilüber zn Inen ze kommen, das In: aber in geheim widerratenwurde. Also von vorchte wegen sines Lips schiede er von dannen vnd fure hinab gen Sittel:. Vnd in dem»Wm die Walliser ze ir wonnng vnd gewarsami). Aber darnach so zugen dieselben von Wallis mit offenerRMner hinab für Scon. Indem so kam der fromin uns man Petermann Belg, dozemal schulthciß ze Friburg'aü sinen gesellen. Die vertädingeten die stoß zwischen beiden teilen vnd machten einen sryd vnd in dem-nstwn fAde zugen st) in die E>) gen Sitten vnd nainen da dem vorgenanten Lantvogt sin vich, bi vierzigWupter, es weren Rinder oder Roß, vnd triben das hin vber alles Recht. Darnach in dem ietzgenantcu^'Ve, sg namen st) Im sinen Tnrn ze Löygg vnd brannten den. Aber dann haben st) Im genomen vßbischofss tnrn sin hnsrat vnd sinen plundcr, vnervolgt des Rechten. Item darnach über etive lang dowurde onch ein tag gemacht gen Blatten vnder Tiirbeln, daselbs hin die von Wallis sölten kamen bi) zweinwunderten nnt gemalt, die fach zn vollenden. Do kamen st) wol mit drü tnscnt mannen vnd mit vfgcworfnerGauner. Deiuiecht wolt der egenannt lantvogt in des lnschoffs vnd. seinen Namen den tag leisten vnd gebe°uch daruff jetmeder teil dem andern gut fridbrieff siir all zugriff. Vnd an ir zuziechen vff denselben tag"oubten sie des lantvogts lüt in dem pirg an ir husrot, gemand vnd an andern dingen, denselben ronbInen sine diener wider namen, spen onch daby etlich gesellen, da der bütnngmeister, nämlich N>iff vonttn der von Sitten halb bygewescn. S>) fingent vnd beraubten ouch Fülizant, der in botschaft wis ze" gesant was vnd hetten dem gern an sinem lip vbel getan. Vnd von sölicher Vnfrlintschaft wegen ertöten1 die von Wallis E das st) geschedget wurden vier Knecht, die mit den: Lantvogt ze dem früntlichen tagwl walten. Item ouch darnach so sye zwischen Inen aber ein srid angesetzet, also das der Landvogtstn diener vnd die sinen vber die Wasser genant die Liena nicht komen sölten nidhalb, aber st) sölten^ ^»thalöcn guten frpden haben. I» dem schilt der Lantvogt ein Knecht mit Muten vmb tarn gen Grimslen' das Dorf, das nidwendig der Lienen ist gelegen. Dersclb Knecht wurde in dem fride vnd in den vor-bauten zilen von den Wallisern erstochen vnd wurde der sryd aber nicht gehalten." Sodann, fährt die^ fort, kamen der Landvogt und die Walliser über alle ihre Stöße auf gemeine Eidgenossen „ze dem bloßenAchten", kt!in Theil sollte inzwischen etwas Neues anfangen vor dem Tag, der nach Lucern gesetzt wurde.
Tag besuchte der von Naron, die Walliser aber nicht, sie raubten Vieh und erstachen einen Knecht,Mteachtrt ihr Hauptmann Napaller versprochen hatte, den Frieden zu halten. Darnach seien sie ihm vorReste Scan gezogen und haben ihm da Weib und Kjiid belagert. Die Verner schrieben seinetwegen nichtR denen von Wallis sondern auch den Eidgenossen von Uri und Nnterwalden, damit jene von der BelagerungRunden und von ihm Recht nähmen. Das geschah aber nicht; die Frciburger setzten ein Tading an zwischen^ Wallisern und denen in der Beste, die auch mit Veihülfe derer von Nri und Unterwalden zum Abschluß"R und verbriefet, aber nicht gehalten wurde w. Er schätzt den von daher erlittenen Schaden ans 40,000 Gl.
seine Ersatzforderung zu Recht. — Die Walliser verantworten sich in einer besondern Rotel. Spruch:b""/ als des ersten Klägers Kundschaft um die vorgenannten Ansprachen, soll verhört werden und was^ derselben zur Zeit noch nicht hat, das mag er beibringen bis St. Jacobstag, darnach soll weiter geschehen,^ Recht ist.
^ ^ Mit Bezugnahme auf den Spruch vom 2. Mai beurkunden die Schiedboten der vier Orte Zürich,^ Zug und Glarus, daß Gitschart von Naron vor ihnen mit zwei Eideshelferu erschienen sei und denvon 10,000 Gulden an „Renten, Stürcn vnd nutzen, so Im sider den Tag als er entwert worden