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Mai 1419.
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Lucern. 4-419, 17. Mai (an dem Xvsi tag Weyen).
Staatsarchiv Zürich: Stadtbuch IV. 32 a.
Der Spilmattcr bezahlt den Eidgenossen 40 Schild auf Rechnung, und die aus dem Mainthal 50 Schild!der Bote von Zürich, Heinrich Biberli, nimmt als Anthcil seiner Stadt 15 Schild mit sich ab dem Tage-
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Zürich. 1-419, 17. Mai.
Staatsarchiv Bern.
Die Boten der vier Orte Zürich, Schwyz, Zug und Glarus vom 2. Mai oben; (von Zug jedocherscheint statt Johannes Graf diesmal Johannes Seiler.)
Bern mit seinem Bürger Gitschart von Naron erscheint gegen den Wallisern vor den Schiedrichtcrnaus den vier Orten Zürich, Schwyz, Zug und Glarus (S. o. 2. Mai.) Rarvn eröffnet seilte Klage folgenderMaßen schriftlich: „Wie das vor etwas verloffener Jaren in dem land Wallis sich ein gesellschaft erhüben,die nampten sich von dem Hund, die villicht etwas besunders gevertz angehept wolten haben. In den ziteNaber er dasclbs ze Wallis lantvogt were vnd von getruwen wegen des stuls ze Sitten vnd gemeines laichvnd dnrumb das demselben stul vnd dem land nicht größer gebrest davon vfcrstiind, begerte er das zeversechen vnd ritte darmnb durch das land vf, überkäme mit allem voll des ober« lands, das sy Im behulsinwären, sölich partyen weeren, käme onch darmnb mit namen gen Ernen, die fach für Hand ze nemen, dieaber daselbs nicht vollendet wurde, dann das ein ander tag ward gesetzet gen Gampellen, daselbs sie derErwirdig Herr Bischof Wilhelm von Wallis vnd onch er komm, aber die fachen für Hand ze nemen vndbesunder auch die so die gemeind ze Wallis begert ze berechtgend. Dozemal swuren der ietzgenanten vonWallis bi vierzigeii, Recht darmnb ze sprechen, gemeine gericht ze füren, die Panner, so sy da hattenvfgeworfen, in sölichen fachen nicht mer vfzewerfen; sy hellen onch gern einander guten friden geben. Alsostünde Rufs von Naron fiir den vorgenanten bischoff Inn vnd die gemeind vnd versprech sich sölicher fachen,so er geschuldget, was das sin versprechen bestund. Sy schieden onch von dem tag von einander mit gutemfryden. Aber morndeß vf den sainstag do kämen sy ze beiden teilen widerumb gen Gampellen vnd PorroPotschis vnd Anthonys Perris mit Inen vnd meinden sich onch ze versprechen des so sy geschuldget wereN-Vnd darnach säße der bischoff vnd der Lantvogt vnd meinden mit denen, so vor gesworen hatten, ze richten-Ii: den: bedächte sich die gemeind vnd schied eil: teil do vshin, der ander teil hie vshin; do beducht sy, dassich die fach ze Mißhellnng wölte ziehen vnd ii: den: do machte Jenni zer Balm mit geschrey ein vflouf,das sy da die panner wieder vfwnrfen, das sy aber vormalen versworen hatten. Vnd also treten des Land-vogts gesind an dei: berg. Aber von bette wegen der tütschen Walliser bcscheche do ze mal kein Millichsangriff. Aber darnach kurzlich wurde ein tag gemacht gci: Löygg an die Brugg, daselbs hin in das Doosder egenant bischoff vnd der lantvogt kämen, dozemal swuren die von Löygg vff den: heiligen Ewangelio vndvff den: heiligen Crncifix Cristi Inen als iren rechten Herrn gehorsam ze finde. Darnach kamen sy an diebrugg vnd die gemeind von Wallis enenthalb vnd begerten aber die fachen ze guten: ze bringen. Des zuge