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1 (1874) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1245 bis 1420
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Juli 1418.

')Von des gelcitz der von Arow wegen mit inen ze rechnent": Lucerner Nathsbuch III. 46 s. (Z.Juli).Item wenn nu ein tag wirt vndern cidgenossen, so sol man schriben dem schultheis ze Arow vnd andern von desgcleitz wegen, daz nian voll gantz rechnung tuo; vnd von der lechen vnd Pfand wegen, sol man scribcn dem vogt zeBaden, die ze bringen". Lucerner Nathsbuch III. 56 n.

-)Tag uf sunnentng ze Baden, ze rechnen vnd vmb vil ander fachen". Daselbst 47 1>;von Grubers fachwegen sol man ze Baden antwurten". Daselbst.

2)Wir sien meineid worden an den von Oesterrich, vnd werc wol daz wir verbrunnen, alz die von Sant Gallenverbrunnen; dz sol Her Peter von Osteins bruder gerett han". Lucerner Nathsbuch III. 47 a.

Auf diesesBrennen" hat wahrscheinlich auch folgende im Stadtbuch von Zürich erwähnte Korrespondenz mitHeinrich von Gachnang Bezug:

1418, Freitag nach St. Gallentag, 21. October. Die von Zürich schreiben an Heinrich von Gachnang auf dessenAnfrage, ob er sicher sei, man werde die Richtung, laut welcher der König und der Herzog Friedrich von Oesterreich miteinander berichtet seien, auch ihrerseits halten.

1419, Montag nach des Jngenden Jares tag, 2. Januar, schreibt Zürich an Heinrich von Gachnang, da er verlangthabe sich wegen der auf ihn ergangenen Rede, daß er Brandstifter gegen Zürich gedungen habe, zu rechtfertigen, mangebe ihm Frieden und Geleit zu diesem Zwecke bis Lichtmeß. Staatsarchiv Zürich, Stadtbuch VI. 29 l>.

0Von der von Surfe wegen, wie der Herzog von Ursclingen vns angrifft". Daselbst 47 d.

14 IU, ist. Jütlt (Sonntag nach St. Margaretha).

Staatsarchiv Zürich: Stadtbuch III. 91 ».

Bürgermeister, Ruthe und Zweihundert von Zürich nehmen die Münzwährung an, die mit Constanzund den andern Städten des Münzvereins eingegangen ist, 1 Gulden für 1 Pf. und 7 ß. desselben Geldes zugeben und zu nehmen. Niemand soll verbunden sein. Berner, Solothurner, Waldshuter oder ThüngerMünze, die schwächer ist als die Vereinsmünze, zu nehmen, den Amtlenten wird solches verboten, sowohl dasnehmen als das geben. Einen gnten behemschen Groschen sol man nehmen für 18 Den., einen gute»Sechser für ö Den. Das Blaphart, Fünfer und anderes großes Geld sollbestan als die Ordnung wist".Das Münzen soll eingestellt werden, doch das angefangene mag. der Mnnzmeister vollenden, wenn es dieProbe besteht.

Lucern. I 4 l <i, 22. Jult (ixsn clis Nariö üloFäalons).

Staatsarchiv Lucern: Nathsbuch III. 49 a.

Voten: Zürich, Meiß, Berchtold Schwend, Hans Brnnner; Uri, Schreiber; Schwpz, Reding, Fräu-ler; Unterwalden, Zingg, Willis; Zug, Graf; Glarus, (steht leer).

Boten gen Eschenthal, gen Baden, gen Schwpz wegen Glarus'); I». Tag von Samstag über achtTagen (30. Juli), zu Uri zu Nacht zu sein; < Tag ist verkündet dem Propst von Münster nnd Göldli»auf Montag vor S. Bereuen Tag (29. August).

>)Von der stöss wegen derer von Swih vnd Glarus, nu an Mitwuchen sol man ze Swiß sin an kilchgassen":Lucerner Nathsbuch lll, 48, n (8. Juli).