Juni 1418.
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ihr angehören, und welche bereits darin gesessen sind oder spater darein ziehen; 3. sreinde Leute, die sich inder Kirchhöre Trub niederlassen, haben nach Jahresfrist vollkommen freie Wahl, ob sie Bern oder Lucernfür ihre Herrschaft annehmen wollen; 4) über schädliche Leute, die in die Kirchhöre Trub ziehen und keinerder beiden Städte angehöre», setzen sie abwechselnd einen Richter auf ein Jahr; die Reihe beginnt mit demnüchstm 24. Juni, und Lucern hat die erste Wahl.
Pergamentenes Vidimus von 1418, 31. Angnst, im Staatsarchiv Bern.
Von Lucern angegebene Manchen des Landes Entlebuch, das da gehört an seine Herrschaft Wohlhusen:
„Von des Vogts Elggöw an das Juchli, von dem Juchli an des Vogtz schür, von des Vogtz schür in denKrümelbach, den Krümelbach ab in die Emme, die Emme ab in botke, vß Kotten uff in den Schürpfenberg, denSchürpfenberg vss den grat, den grat enwcg als der Sne herin smilzet vntz an widerfelt, von widerfelt hinüber vntzan honegg. von der honegg ab vntz in die Reben, von der Neben an Schinenfluehorn, von Schinenfluehorn als dieZil hingand an Meisenegg, von Meisenegg an Starnenegg, ab in Jlvis, Jlvis ab vntz in den Kenelbach, den Kenelbach»ff vntz in den Holderwald zu dem heiligen brunnen, von dem heiligen brunnen zu den wagenden Studen."
Innert diesen Kreisen, behauptete Luccrn, fordere Bern mit Unrecht Steuern und Teilen, gebiete da Angesessenenan das Landgericht zu Nanfluh, führe schädliche Leute fort -c. „Aber doch in die Twing ze Wissenbach, ze Trub vndze Schangnow sprechen si (Lueern) nit, so ver die von Bern darzu Recht Hand."
Bern beklagte sich über Eingriffe Lucerns in die hohen Gerichte der Landgrafschaft Nanfluh, deren Märchenes folgendermaßen angab:
„Des ersten das si anfachent an dem Eschbechlin vnd gand da dannen an die wagenden Studen herüber an Hoarin,da dannen In an Entzi zu dem kung vber all Eggen vshin an den Jlmiboden zu dem holen Ahorn, da dannen denLambach ab vntz in die Torstud cnnend Escholzmatt, von der Torstud vntz an die Sneberg vnd was herin smilzet vntzan das landgericht von Steffisburg."
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Lucern. 1 /i 1 ti, 19. Juli sS-chbato nnto Alki-xroto).
Staatsarchiv Lncern: Nathsbuch III. 48 b.
Voten: Zürich, Berchtold Schwend, Hagnauer; Bern, Jf von Bollingen; Nnterwalden, Nütli;Schwyz, zer Frowen; Zug, Bartlome, Graf; Glarus, Albrecht Vogel, Amman»; Lucern, Peter von^!oos, Goldschmid.
Dienstag über vierzehn Tage (20. Juli) sollen alle Eidgenossen zu Fluelen zu Nacht sein, genEschenthal zu fahren; I». dem Erni Vogt im Siggenthal ist erlaubt gen Klingnau zu ziehen, auf derEidgenossen Widerrufen; t». wegen Beringcr Sidlers um die Fischcuzeu wollen wir einen Tag geil BadenWachen; «I. man hat den Zurzachmarkt besetzt, also daß der Vogt 10 Pferde zu sich nehme, wo er will, sodaß er ihnen nichts gebe, als zu Jmbis essen; doch soll ep alle llntcrvögte bei sich haben, jeglichen mit einemUnecht, und soll jeglichem den Tag nicht mehr als 5 Schl. Haller geben; «. wegen des „selgerätz" Schindlers^ut soll man zu Baden ordnen, wie man dein ihm, auf Erkundigung; t'. wegen des Geleits') soll manW Baden auf dem Tag thun; Heimbringen wegen der Lehen und Lösung der Pfänder; Ii. Tag vonSonntag über vierzehn Tage (24. Juli), Nachts zu Baden zu sein 2); i. wegen Schuppossens um denKoste» :c.; Ii. auf den Bericht Berchtold Schwends, wie viel Schnitter im Lande seien, unsereFeinde, die uns „brönnen" sollen-'), und 100 Knechte des Herzogs von Urselingen'), wird beschlossen: denRügten zu befehlen, die Verdächtigen zu fangeil.