Juli 1413. 201
4St
Lucern. 4^18, 27. Juli (an Mittwuchm »ach sant Jacobs tag).
Staatsarchiv Zürich: Stadtbuch III. KV d.
Tie von Zürich reden am Dienstag vorher (26) „von des vnlnstes wegen, so ist zwüschent vnsern" ^gnossen von Bern und Gitschartz von Raren wegen ein sit, den von Lucern, von Vre vnd Viidernval-^^^'sit, als dz Verchtold Swend erzellet hat, vnd da bi gesagt von des tags wegen, der vff setz an^^"chen nechst, dz ist vff morn, ze Lutzern sin sol". Den Boten wird aufgetragen ihr Bestes und Weg-' Zu reden und zu thun, nach Bern oder zu andern Eidgenossen zu reiten, damit sie und alle „des vnlnstes"^ ^loben werden und die Sache zu Gutein komme. Wollten die Eidgenossen nicht folgen und wären sie^ ^'t, so sgllm die Boten von Zürich mit jenen von Schwyz, Zug und Glarus reden, daß man, wennuuch gefüllig wäre, dem Theil, der nicht folgen wollte, erklärte, daß man dem Thcile, der folgen^ beholfen und berathen sein ivolle.
4TS
Luceru. 44118, 20. August.
Staatsarchiv Lucern: NathSbuch lll. -litt d.
^^uerulit nnnoii liZo salmto ante IZartoloinsi. »A.. Es soll ein Bote nach Ravensburg geschickt wer-I». Ebenso ein Bote nach Schwyz. «?. Schreibe eine Abschrift der Nichtbriefe des Herzgos.
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Luceru. 4^4 8, 23. August (Sonntag nach Bartholoms).
Staatsarchiv Zürich: Stadtbuch lll. K2 a.
^ ^urth niid Zweihundert von Ziirich, nachdem sie in der Walliser Angelegenheit ihre heimgekehrten Boten^^'"eister Heinrich Meiß und Johannes Zollcr einverilommen, wie sie vom Tage geschieden, und daßandern Recht geboten habe, und nachdem sie derer von Lucern, Uri und Unterwalden Boten. Mahnbriefe auch verhört, beschließen am Samstag (27): „vff morn" an den Tag zu Lucern als BotenBurgermeister, und Peter Oery zu schicken mit dem Auftrage: ihr Bestes und Wegstes zudie ^ ^'NI oder in Städte und Länder mit andern Eidgenossen zu reiten oder an welche Ende es sei, umdl ZU Gute oder zu Recht zu bringen; fände dieses nicht Eingang, mit Schwyz, Zug und Glarus
»irtz. Sume zu reden, wie sie „vor" (27. Juli) zu reden volle Gewalt hatten, daß man denen, „so nitd«.z^, ^'ümc gehorsam sin vnd bescheiden gelimpf vnd recht nit wellent vfnemen, stille vnd welle sagen,^U' dann dem andern teil welleil bistendig, beholfen vnd berateil sin".
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