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1 (1874) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1245 bis 1420
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Mai 1418.

was wir gegen den allen vnd yglichen mit ir yglichs guten willen getun mögen, es sy mit vnsern warten,bricnen oder botschaften vngeuerlich, das wollen wir getrulich vnd gerne tun. Mit vrkund diß brie's :c. ec."

Amtliche besiegelte Ausfertigung mit der Überschrift:ä.Ttuin xor eoviu-iu".

Abgedruckt Tschudi 11.97. Vgl. LichnowSky V. Regest. 1809, 1810.

Im Staatsarchiv Zürich liegt auch eine Nötula derRichtung vnsers allergnedigsten Herrn des Römischen

kllngs vnd vnsers Herrn von Oesterreich", auch gleichzeitige Abschriften der Verkommnisse des Königs mit dem Herzog-Vergleiche auch Stadtbuch Zürich IV. LS a., wo der Inhalt des im Text angeführten Artikels der königlichen

Urkunde auszugsweise wiedergegeben ist.

4lS

Z ü r i lh. 1418, 19. Mai (Donstag nach dem heiligen Pfingsttag).

Stadtarchiv St. Galle».

Jacob Glenter und Heinrich Meist, beide Burgermeister von Zürich, und Jtal Neding, Ammann zuSchivyz, entscheiden im Auftrag der Eidgenossen und mit Willen der Parteien einige aus ungleichem Ver-stündniß der Spruchbriefe vom 9. Juli 1404 hervorgehende Anstände zwischen der Stadt St. Gallen und denLandleuten von Appenzell.

Abgedruckt bei Zellivcger, Urkunde Nr. 229.

4R«.

Mümsielg ard. 1418, 27. Mai (am luchsten Fritag uach Gotzlichnamstag).

Staatsarchiv Zürich.

Der römische König Sigmund nimmt die Städte Schaffhausen und Rheinfelden, die beim Reiche bleibenwollen, kraft des im Briefe der Restitution an Herzog Friedrich (vom 12. Mai vorher s. o. Absch. 414.)gemachten Vorbehalts neuerdings unveräußerlich an das Reich und überträgt ihren Schirm speciell denStädten Bern, Zürich, Solothurn, Lucern und denendie mit ihnen verbündet sind, sie seyen in Städten,Dörfern, Ländern oder Thülern.

Abschrist auf Papier.

4R7

Zürich. 1418, 22. Juni (an Mittwuchen vor Sank Johanstag zc Snngichten).

Staatsarchive Lucern und Bern.

Boten: Zürich, Berchtold Schwend; Ilri, Peter von Uhingen; Schwyz, Jtel Reding, Ammann;Unterwalden, ob und nid dem Wald, Riekaus von Rütli; Zug, Johanns Graff; Glarus, AlbrechtVogel, Ammann.

MißHelligkeiten zwischen Bern und Lucern wegeil der Landgrafschaft und Landmarch des Landes Entlibuch,das zu der Herrschaft Wohlbusen gehört, und wegen des Landgerichtes Ranfluh. Die Sechs sprechen: 1. dievon Lucern vorgebrachteil Kreise und Ziele der Landmarchen werden als die richtigem anerkannt, und dieserStadt die hohen Gerichte in der Kirchhöre Escholzmatt unbedingt zugesprochen; 2) in der Kirchhöre Trübinner den angenommenen Märchen hat jegliche der beiden Städte die hohen Gerichte über jene Leute, die