Mai 1418.
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Guldinvon In lösen. Solicher losnnge sy ouch vns vnd denselben vnsern nachko- j inen allzyt stat tunvnd gehorsam sin, sollen, ze welicher zyt im Jare das ist. Wann ouch die vorgenannten von Berne ettliche i früntschaft vnd büntniisse
mit den-vorgenanten Stetten gemachet haben vnd von beden syten brieve darüber begriffen sind, j vnd wir dieselbenbrief verhöret vnd dorinne verstanden haben, das die vns vnd dem Riche zu eren vnd zu dienste beschehcn lsind, darumb wellen wir, das dieselbe früntschaft, büntnusse vnd brieve vor vnd nach der losung allzyt besinn vnd in! craft beliben vnd ouch vesticlich geHalden werden sollen, getrewlich vnd on geuerde. Ouch haben wir den vorgenan-ten von Berne > gegunnet vnd erlaubet, was pfandschafte vnd pfandgütere von den vorgenanten Stetten vnd Stoffenversetzte sind, das sy die j vmb die Summe, die so da» stcen, ouch lösen vnd Jnne haben vnd messen mögen nach In-halt der brieve darüber gemacht j vnd die sy an sich bringen werden. Vnd was sy ouch also an sich lösen vnd nnt solichcnbrieven bewysen, das sollen j vnd mögen wir oder vnser nachkamen ouch von In also lösen, ze welicher zyte vnS dassöget, vnd sy vnd Jr nachkamen j füllen vns vnd unseren vorgenantcn nachkamen solicher losung ouch allzyt gehorsamsin, on alles verziechen vnd widersprechen. Mit > Vrkund diß briefs versigelt mit vnser künglicher Maiestat Jnsigcl,geben zu Costenz nach Crists geburt vierzehnhundert Jare j vnd darnach in dem Achtzehenden Jar, an dem erstentag des Meyen, vnser Niche des Vngrischen in dem zwey vnd driß- > sigsten vnd des Römischen in dem achten Jaren."
ad ivanclaturli clomini »lokauneZ Xirekeu.
Perg. Urkunde mit anhängenden königl. Majestäts-Sicgel.
Tschudi II. 37. stellt diese Urkunde irrig unter das Jahresdatum 1415.
413
?ueern. 6. Müi (körla ssxta xost ^sosnsionsru).
Staatsarchiv Lucern : Nathsbuch I!l. Ii.
Boten: Zürich, Biberli; Bern, Hetzet; Uri, Utzingen; Obwalden, Ammann Rütli, Nidivalde»,Uiold am Stein; Zng, Graf; Glarus, Vogel.
i». Der Eidgenossen Boten bitten, ihnen Minne und Rechtes zn getrauen; I». Tag von Dienstag über"cht Tage (17. Mai), zu Nacht an der Herberge zu sein wegen der Anstände zwischen Bern und Lucern.
414
Const an z. 1^1 l!, 12. Mai (an dem ezwclftcn tag des Monades Meyen).
Staatsarchiv Zürich.
Der römische König Sigmund, nachdem Herzog Friedrich von Oesterreich Brief und Siegel gegeben, diech'" zur Last fallenden Vergewaltigungen gegen den Bischof von Trient, den Grafen Hans von Lupfen, den^afen Eberhard von Kirchberg ?c., gut zn machen und mit allen Klägern sich gütlich zu richten, oder aberöor de», Köllig oder von diesem bestimmten Richtern Recht zu nehmen, läßt ihn die Pfandschaften im Elsaß,"undgau und Breisgau, die er im Kriege verloren, überhaupt alles was von seinen Besitzungen an das'klch gefallen und verpfändet worden, wieder einlösen um die Pfandsummen nach Inhalt der Briefe. Bezüglichr an die Eidgenossen gefallenen Gebiete heißt es dann aber:
^ „Ouch festen herpnn vsgenomen sin vnd mir wollen mich clerlich vnd wissentlich vsgenomen haben, was^ Eydtgnossen pnnehaben vnd was zem Niche gcnomen vnd empfangen ist, vnd was mir mit gnad vndScheit Steten, Slossen oder pmand anders getan vnd was briefs wir darüber gegeben haben, das sol zu^"siUl künglichen gnaden stecn, wenn wir iu)emand wider spuen willen davon drpngen lassen wellen. Doch