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1 (1874) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1245 bis 1420
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April 1418. 195

"'ehreres Aussteheilde »erzeigt ist, bleibt er noch schuldig, 562 Ducateu. ?». Hievon ist des Richters Lohn'"cht abgezogen; nämlich für das erste Halbjahr 116 Ducateu; auch ist man ihm den Lohn schuldig, seit er-um andern Mal gelänget wurde; e. über die Güter, die er lim Zins geliehen hat, legte er noch keineRechnung ab; ebenso als deren zu Wallis Söldner zu Domo waren ans Weihnacht, da ist noch nichtErrechnet, was ihnen der Richter gegebeil und geschenkt hat.

') Am 6. April (an der nächsten mitwochcn nach vsgander Ostcrwochen) brachte Heinrich Hagnancr von Lucern50 Ducaten und 7 Gulden anwerschaft", die aus dem Eschenthal gekommen und Zürichs Antheü waren. ZüricherStadtbuch IV, 32, a.

Zürich. 1418, 29. April.

Archiv Obwalden.

,,4ino cloinini IN. ceLLi xviija, an dem fritag nach sant Marcus tag ist Vilser allergnedigster Herr der^ vi,d bi Im der Eidgnossen botten voll Zürich, von Bern, von Solotern, voll Lutzern, von Vre, van"'h, voil Vnderwaldeil ob vnd nid dein wald, von Zug und von Glarus botten Zürich in der StattEvesen." N- der König hat an die Eidgenossen gebrachtdes Bistums ze Wallis wegen, eineil Bischofs,Alle/"' Eidgnossen gefellig ist, zu geben, es she den, den st setz haut oder einen andern".

Wallis dem Gitschart van Naron seiil väterliches Erbe und Gut folgen lassen und" uen" aber zu Recht kommen auf die Näthe von Zürich, Schivpz, Zug und Glarus, auf eine dieserLänder iilsbcsondere oder vor den König. Wollten sie keines dieser Rechte anfiiehmeii, so meine^ ' Köllig sieg,, des heiligen Reiches wegen dem Rechte gehorsam zu machen. Die Eidgenossen möchten'"'ch ihre ehrbare Botschaft dieses an die von Wallis gelangen lassen und beförderliche Antwort begehren''""h besimder von des bischofs wegen, die mile vnser heiliger votier der Babst iili Land ist." Auch ist desMeiiillng, daß die von Wallisdnrnff" bei ihm und dem heiligen Reiche und den Eidgenossen^/'ben sM. Ferner hat der König voll den Eidgenossen Antwort begehrt wegen der Hülfe gegen denvoil Oesterreich falls die Richtung nicht vor sich ginge,vnd hat unser Herr der Küng geredt wie^ Richtung sin svl, dz der Herzag vrfecht sol siverreii, voil vergangner fach wegen menlichs früild ze sind,^ dann ivjder In von wegen Vilsers Herrn des Klings sint gewesen, vnd wie er Im etlich Stett vnd'"'der lassen wellt, doch Hab sin gnad Im und dem Rich vorbehcpt Nüweilbllrg, Brisach, Ninfelden,^ d'ashns^n vnd was hie dißhalb Costentz vnd dem Nin ist gelegen, das dz an vnd bi dein Rich beliben- Vnd niit snilderheit was die Eidgnossen Jngnoiilen haut voil des Kriegs (Klings?) wegen, dz sol ouch bi dein^ vnd den Eidgnossen beliben vnd wie sin gnad darnmb verbriefet hat, dabi söllent si ouch beliben. VndHab sich t>er Herzog begebeil." e Nach vieler Rede hat der Köllig wiederholt begehrt, daß die Eid-^ 'h"> lnit tausend Mannen gegeil den Herzog von Oesterreich Hülfe leisten und das nicht abschlagen,'Hill ^ haucht wurden, ob er die Richtung breche". Auch sagt er, der Graf von Savoyen werde vorsy Sachen wegen mit dem Rechte belangt; falls nun der Graf dem Rechte nicht genug thun wollte,

. ^^Üen die Eidgenossen ihm auch behülflich sein, denselben dem Rechte-gehorsam zu machen.Vnd vmbhüff wider den Herzogen vnd den Grasen welle sin gnad dz gen den Eidgnossen gnedeklich bekennen und