Februar 1418.
191
407
Lucern. 1/t18, 2. Februar (an Unserer Frauen Tag zcrLichtmeß),
Staatsarchiv Lucern: SictthSbuch Iii. b, 3!) a.
Boten: Zürich, Haguauer; Uri, Animaim Roth; Obwalden, Ammann Nütli, Nidwalden, ThomasZelger; Zug, Graf; Glarus, Albrecht Bogel.
!,. Die Boten verspreche» Lncern wegen 200 Gulden, da Studier gelöst ward: finde sich in derRechnung, daß sie die noch schuldig seien, so solle bezahlt werden das nächste Mal, wann Geld komme; auchsollen auf Ostern (27. März) zur Rechnung dieselben Boten gesendet werden, die früher dabei waren;!>. Gelder') gingen ein ein: l.von Wallis wegen Daveder, durch Johannes von Tierikon, 330 Dueaten^ Plapart; 2. von Domo, gesendet vom Nichter, durch Johannes von Tierikon, 112 Ducaten;davon gab er a. Studier 00 Gulden au Gold, und b. 0>/s Gulden den Boten, die das Geldbrachten; 3. von Eschenthal, durch Ammann Roth, 100 Schild und 100 Ducaten; davon nahmenRe von Uri voraus 3 Plaphart minder als 31 Ducaten für die Kosten der Gefangenen; 4. vonSwann la donna, durch den Schreiber von Domo, 40 Ducaten; davon wurden Pasun „dem schriber"^ Ducaten um Briefe; 5. von Menteller jeglicher Stadt und jeglichem Land 25 Pfund neues Geld, undii- vom Schultheißen von Mellingen, wegen seiner Bogtci, 0 Gulden an Gold, minder ein Plaphart.^ Tie Gelder 1. bis 4. theilten die Boten, wobei es auf jegliche Stadt und jegliches Land betraf 43 Schild,^ Uorenzer, 18 Ducaten, 0 Gulven an Gold, 10'/s Ducaten an alten Plaphart, 5 neue Plaphart, 8 Urcuz-piaphart; den Weibeln wurden zu Theil 0 Gulden 15 Plaphart.
Zu d') Die Rechnung von bis ganz zu Ende findet sich, etwas anders gestellt, auch im Züricher Stadt-buch IV. 32 a.
Bei 0. 2. sagt das Zürcher Stadtbuch: 100 Schilt, 212 Ducaten und 40 Ducaten, gesendet vom Schreiber.
Zu d. 5. Jacob Menteller ist nach Stadtbuch Zürich a. a. O. der Eidgenossen Vogt.
Zu e. Es werden gerechnet 60 Schilt für 64 Ducaten, für 1 Ducaten 24 alte Plaphart oder 30 neue Plaphart,ferner 19 Ducaten, 32 welsche Gulden und 1 Schilt, für 32 Ducaten; serner 4 Schilt. 16 alte Plaphart und 2 neuefür 5 Ducaten; ferner 84 Schilt — (jeder Schilt für 32 neue Plaphart, meint er, d. i. der Schreiber von Uri, welcherdem von Lucern an S. Jacobs Abend (24. Juli 1421, vermuthlichj das Geld übergibt) — und 12 neue Plaphartdarauf, für 90 Ducaten. Lucerner Nathsbuch III. 86 a. Wiederum machen 16 neue Plaphart 1 Gulden, und 10derselben 1 Pfund. Daselbst 42 0. Es sind also 4 alte Plaphart gleich 5 neuen, und 11»/.° neue Plaphart gleicheinem welschen Gulden. Zürich schließt am Samstag vor Fronleichnamstag (13. Juni 1416) mit Bern und Solothurneine Münzordnung ab, worin die Werthungen der einzelnen Münzen und andere Verfügungen ausführlich angegebensind. Züricher Stadtbuch III. 3S u. 36 a. Kurz vorher hatten die Züricher eine Untersuchung und Prüfung derMünzen von Bern, Solothurn und Waldshut angeordnet (lsria. guinta ants 4o. Laxto (20. Junis 1416: Daselbst18 a.), und darauf (orastino b'oliois ot Noxnlo 1415: 12. September) selbe als zu schwach (d. i. nicht so schwer alsdie eigenen) zu verrufen geboten. Daselbst 24 a.
408.
Lue ein. 1-418, 1. Marz (NN Cistag nechst vor Mittcruasten).
Staatsarchiv Zürich.
Boten von Zürich, Lucern, Schmilz, Obwalden, Nidmalden und Zug. Der römische Könighatte den Eidgenossen geschrieben und ihnen ans Mittefasten (6. März) einen königlichen Hoftag gegen BischofDtto von Consta»; verkündet wegen der hohen Gerichte zu Kaiserstuhl und auch wegen 300 Kronen, die