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1 (1874) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1245 bis 1420
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November 1417.

genommen. Bern verlange Erklärung ob sie diesen Frevel ablegen wollen. 2. Bern verlange eine bestimmteAntwort in Sachen des von Naron, in welchen esdick vnd vil" an die von Wallis geschrieben und gleichesRecht geboten, aber immer ausweichende Antwort erhalten habe. Seither habe Freiburg vor Seon einenTading vermittelt, wonach Narons Familie freien Abzug haben sollte, die Walliser aber haben dessen-ungeachtet ihr Hab und Gut aufgehalten und weggenommen. Bern mahnt daher die Walliservff ein gleichrecht vnd zusatz gegen Inen (denen von Naron) zu kommen, es si vff Herren, Stett oder ein gemein laut".Bern werde, obschon es lang geschwiegen, seinen Burger nicht rechtlos lassen.

Die Landleute von Wallis schreiben in Folge dessen an die Gemeinde zu Haste, geben Aufschluß über das weg'genommene Salz und beklagen sich über feindselige Behandlungwie Jr vns vigent vnd wir doch gern alwent gegenüch gut nachgeburen weren vnd wir wüsseten ouch gern, ob diß den gemeinden lieb oder leid were". (DatumloserBrief ebenda.)

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Lncern. 26. Januar skoria 4«» post vinoontii).

Staatsarchiv Liiccrn: Rathsbuch Z8. a. d.

Boten: Zürich, Hagnauer; Uri, Ammang Roth; Obwalden, Ammann Rütli, Nidwalden, ThomasZelger; Zug, Graf; Glarus, Ammann Vogel.

K. Gedenke wie der Kosten um die Knechte zu Hauenstein gethcilt ist, besonders sollenwir vnsern"Kosten berechneil und zusammenschreiben; schreibe an Schwyz, wie die Städte den Kosten angelegt haben;es bitten die Städte die Aemter zu weisen, den Kosten zu geben. Das soll man heimbringen zur Antwortauf den nächsten Tag; «. wegen des Schultheißen von Lenzburg, heimbringen wie man antworte, besondersdem Schultheißen, daß er würbe an den König, damit er mit der Beste an uns käme; 0. Item wegen derVerpfändung, wie man ablöse und verkaufe; v. wegeil des Herrn von Mailand; t schreibe dem Nichterwegen des Pfaffen von Mainthal, die Sache anstehen zu lassen, bis du zu uns kommst; K-. wegeil desHauses Röid und Bomatt schreibe dem Nichter, daß mir nicht meinen, daß sie eine Richtung da machen;sondern die Sache ansteheil zu lassen, bis du heraus kommst, und dann zu richten; I». von Swan de laDonna meineil sie hundert Ducaten zu haben, und der Nichter soll sie einzieheil'); i. schreibe dem Richter,daß er alles Geld einziehe, Zills und Schuld von Mainthal lind Daveder; er soll dem Lande sagen, wir,volleil bezahlt sein; von den und andern Sachen soll er kommeil und Rechnung geben auf Mittwoch nachOstern (30. März); I4 von Swan de la Donna hat Anthonie Ottin 40 Dueaten gegeben, und 40 soll erauf Ostern dem Richter mitgeben; thäte er es nicht, so will man ihm nichts schenken, denn die 20 Guldensind ihm geschenkt; I. schreibe wegen Fatzins, dieGülten" angreisen, und die andern zwei um das Geich;1». dem Hause Lütgcrn ist Aufschub gegebeil bis Pfingsten (15. Mai).

>) Es folgen noch Aufträge an Lucerns Schreiber wegen eines Todtschlägers und schädlichen Mannes, Er-kundigungen, ob Leute steuern oder Güter, und mehreres anderes, was kaum angedeutet ist.

Hiezu auch ein Empfehlungsschreiben Francisch Brünns, des Podestaten von Matarell ciä. Oonücwsols 29. De-cember 1417 für Freilassung einiger seiner Freunde von Montecrestexio, von denen er behauptet, daß sie beständigFreunde der Eidgenossen und ihrer Herrschaft im Thale gewesen seien. (Staatsarchiv Lucern.)