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1 (1874) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1245 bis 1420
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October 1417.

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beschließen sie: seine Gnade zu bitten sie des Znges zu überheben, und sich dervormals" geleisteten Hülfe zu begnü-gen,won wir spen arm Lüt"; bleibe er jedoch auf der Bitte, so solle mau ihm antworten, man könne es nicht thunohne die Eidgenossen. Würden gemeine Eidgenossen ihm Hülfe zusagen, so wolle die Stadt Zürich es auch thun, nurbaß der König, wie er selber geredet habe, ihr daran thue, daß sie die Reiseerzügen" möge. Zugleich, wenn auchdie Eidgenossen Hülfe zusagen, behalten sich die von Zürich vor zu beschließen, wie lang und was für Hülfe sie thun,und was sie dafür fordern wollen. Züricher Stadtbuch Iii, 57, a.

°) Näthe und Hundert zu Lucern kamen überein, mit dem römischen Könige zu reden, daß er solche, welche LucernerBurger erschlagen haben, nicht mit sich in die Stadt einführe; wohl aber möge er es thun mit solchen, die auf Mahnungder Eidgenossen als Todschläger verrufen seien. Bußschuldige wollen sie ihm schenken, daß er sie mit sich einführenMöge. Lucerner Rathsbuch III, 35, d, zum 25. October 1417. ,,^uno üumiui N" xvij" Isria, ssxtu anta

köstnm divinum Sanvtoruin, ist ein römischer Kunz, genannt Herr Sigmund, in unser Statt Lucern kommen, undda gesin vntz an den dritten tag." Aeltestes Bürgerbuch Lucern Bl. 49, u.

')In dem iar do man zalt von Cristus gcburt M 0000° xvij" sol man wissen, das vsf fritag nechst vor aller Helgen(29. October) vmb vespcr zit ist der allerdurchlüchtigste Fürst und Herr, Herr Sigmund, von gotz gnaden Römischer Kungvnd ze Vngern w. Kung in vnser Statt Lucern kommen, erlich vnd erberlich mit sin volk 00 Pferden, von fach wegenals der Eitgenossen Batten tag mit einander leisteten ze Lucern, darumb er der eitgenossen Batten nachreitt genLucern von fach wegen alz er rett vnd den eitgenossen gemuotet, im hilflich ze finde vnd ze reisent mit im an dieEtsch über Herzog Friedrich von Oesterrich. Item vnd hant Inn vnser Herren von Lucern erlich empfangen u. s. w."(Es folgen nun im Rathsbuch 1 384. K. 308. a. die Empfangsfeierlichkeiten, aber nichts über die Verhandlungenmit den Eidgenossen.)

Alz die von Zürich hattent hilf angeseit, der het er si erlan; bittet gemein Eitgnossen, dz man im knechtlass lausten vmb sold, vnd dz man die vsnem vndvff samstagnntwurtc." Lucerner Rathsbuch 111,35, F. Freitag12. November 1417.

Wegen der vorgeschriebenenmuotung" ist der König zu Luccrn bei gemeiner Eidgenossen Boten gewesen,und hat sie auf gleiche Weise um Hülfe gebeten an die Etsch; die Boten nahmen Bedenkzeit, jegliche Stadt und jeg-liches Land mit den ihren, und setzten einen Tag gen Zug auf Samstag vor S. Martins Tag (6. November). ZüricherStadt buch III, 57, a.

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Aug. H^I7, 6. November (vsf den nechsten Samstag vor sant Martinstag).

Staatsarchiv Zürich! Stadtbuch III. 37 a.

Tag gemeiner Eidgenossen, umda enander ze verstand zu geben, was sie dem Kung von der muotungwegen" eines Zuzuges an die Etschwellen nntwurten, vnd das si onch dann ze stund semliche antwnrt^»i Kung tügen ze wissen". Am 4. November (l'm-ia guinta xost omnium Kauotm-ium) beauftragen die^n Zürich ihre Botschaft, am Freitag (5.) zu Nacht in der Stadt Zug zu sein, und Tags darauf vor derEidgenossen Boten ihre am 27. October gegebene Antwort, sowie den Borbehalt zu eröffnen, selbe mindern"ud mehren zu mögen. Hernach soll die Botschaftlosen", was je die Boten antworten oder thun wollen,^ud das dann heimbringen zu weiterer Berathung, was das Beste sei zur Hand zu nehmen.

4«S.

js^17, 9. slsoiwniber («Iis muvliz uuto ^lurllm).

Staatsarchiv Bern.

Schultheiß und Rath von Bern schreiben an die Landlente von Wallis ob und nid dem Döisch-Stalden;

Sie haben mit Gewalt, unerfordert des Rechten und über alles Verbieten in Guttanncn Salz weg-