August 1417. 185
39«.
Lucern. 1^17, 23. August GiPim iZm-tlloiomüi.)
Staatsarchiv Lucern: Nathsbuch III. 32. d.
.. ^ ^ Heimbringen die Bitte von Bern, wegen des Briefs derer von Schwyz; t». mit dem von Nazünsst'-' Manns wegen geredet; da hat Peter Wanner geantwortet zc.; v die von Bern eröffnen wegenRaron: er sei 34 Jahre ihr Burger, gewesen, nnd die Walliser liegen ihm wider den Frie-u>id ^uier Beste; sie lütten und mahnen uns, mit den Walliscrn zu schaffen, daß sie das Feld räumenchn unbekümmert lassen „vnz an Recht"; bei dem Recht, wie es geboten und gemacht ist, wolle er gernl>itt' "' ^ inüßten sie doch ihm helfen'); «I. da die Eidgenossen „vns"
Minne zu getrauen gegen die von Bern, so haben wir Bedenkzeit genommen, die Sache^ die Gemeinde zu bringen, und ihnen dann zu antworten.
') „scribe, ein trostbrief Gitschart von Raren, für vns und unser eitgnon": Lu cerner Rathsbuch III. 32, a.Ul?, 9. Aug.
1417. II. September sorixtmm in oiuitato Lsäuni sub sfuscisin LiAitlo. Hauptleute, Rathe und' Landlcute"on Wallis „als wir ietz vor der Vesti Scon ligen", antworten Bern auf dessen Schreiben betreffend ihre Streitig-sten mit Gitschart am Raron, daß sie „nuzenmal nit lutbar antwurten mögen"; die Sache werde sonst zu gutemude kommen „mit hilf Gottes und hilf vnd rat der botschaften von Freiburg und ihrer Burger und Landleutc von^ucern, Uri und Unterwaldcn, welche in der Sache „all tag werbent vnd hant geworben früntlich, daz wir all tag einerbuten antwurt wartend sin". Würde aber die Sache nicht zu gutem Ende gebracht, so werden sie antworten „alsooz wir trauen, Jr sölleut ein benügung daran han." — Staatsarchiv Bern, Papier.
397.
Luceru. I^il7, 20. Scffkeiulier (leria Sä-^ mxiiia itlatboi).
Staatsarchiv Lueeru: Nathsbuch III. 35. n. I).
^ Boten: Zürich, Glcnter; Nri, Thöuie Gerung; Schwpz, Sigrist und Hocn; Obwalden, Amman"'^i und Georg von Zuben, Nidwalden, Amnianu Winkelricd; Zug, Bartlome Müliswnnt; Gl arus, Vogel.„ ^ Es wird beschlossen, dem Studier 60 Gulden an Gold zu geben vom nächsten Geld, das vou^uthal kommt; I». die von Schwyz erklären wegen Wallis; e. die Eidgenossen bitten, sie wissen
S» lg"
Bcx,,
^ Es wird beschlossen, dem Studier 60 Gulden an Gold zu geben vom nächsten Geld, das vouMthal
f.. -- , - .. , .
Uhen, mix xZ in Wallis stehe, und erbieten sich, wenn sie etwas thun können; «il. Schreiben anm lvegeu Korns und „esigs dings": die Boten im Kieicholz, die auch mit euch redeten, haben unslli/ ^'ugt, daß ihr uns Kauf abgeworfen habt; Bitte, lasset uns Kauf; «?. Tag von heute über 8 Tage,»ii» ^chuelis Tag am Abend (38. September) hier zu sein; tl Schreiben an Bern wegen Kaufs
55
Ovrgcn; i,. Schreiben nach Wallis an die Boten Heratingen, Arnold von Silinen und Amman Hentzli:
Vollmacht zu konnuen, uns Kauf zu lassen; wir haben dafür gesorgt, besorget ihr es auch zu Brugg;schreiben an Baden und Mellingen, niemand als den Eidgenossen „esigs" durchzulassen, und das wohl
' k°nnne uns unbillig vor, daß sie uns nicht wissen lassen, wie es gehe; i es soll ^'l ergehen i g^ «rebellen" von Daveder: kommen sie in einem Monat zurück, und thun „fidelitat", so wollen wn ,^ ^ut lassen; kommen sie nicht, so wird es verkauft, und man behält es an die 1600 Ducaten, be von Daveder dieses nicht, so soll es „vnser Bicane nehmen.
34