Juli 1417.
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kamen vnd gesetzt ist, daruf ein vrsatz gesetzt ist; darumb wol mißhell waz vmb ein obman, darüber üwer vnd unserbotten, so zem letzten ze Escholzmatt uf tagen warent, sich mit einander vnderredtent, dz die üwern, so die kleger werent,ein obman tresfent ze Entlibuch, wan solich sach also Herkon werent zwüschen den üwern vnd den vnsern an den enden.Giengent die üwern des satzes us, so söltent si vnserm vogt xl Gl. verfallen sin, giengent aber die vnsern des us, sosöltent si üwerm vogt xl Gl. verfallen sin vnd dz üwere botten sprachent, si woltent die sach an die üwern bringen inder maß, dz sie getruwent, es bestünd dabi." Nun sei aber trotzdem von Cum im Wald einer der unfern gefangen undnach Langnau geführt worden sc. :c.
Hierher bezüglich sind auch zwei von Bern aufgenommene Kundschaften vom 31. Juli und 3. August 1417.1) 1417 ze vsgendem Höwmont. Hemmann von Grünenberg, Ritter, erinnert sich wol, daß sein Vater sel. die Herr-schast Wohlhusen zum halben Theil von Oesterreich inne hatte, den andern halben Theil besah Graf Immer vonStraßberg! sein Vater habe einen armen Knecht im Land Entlibuch gefangen, gerichtet und gehenkt! nie habe ergehört, daß die Herrschaft Wohlhusen irgend Ansprache oder Rechtung hatte „für den Hag ußhin an dem Gewizz oderdeßhin". 2) 1417 an dem dritten Tag Ougsten. Graf Berchtold von Kyburg erinnert sich bei SV Jahren her wohl,daß sein Bruder sel., Graf Hartmann und nach ihm dessen Sohn Rudolf das Landgericht Ranflu mehr als 4V bisSV Jahre so ingchabt, daß sie schädliche Leute in dem Trubthal und zu Eschlismatt gefangen und heraus an dasLandgericht geführt und gerichtet haben, ohne daß die Herrschaft Wohlhuscn sie daran hinderte.
Staatsarchiv Bern, Lucerner Buch 2V. 9. Ii.
3St.
14^17, 24. (in vi^ilia, ^.xostoli.)
Staatsarchiv Zürich: Stadtbuch IV. All. d.
Bürgermeister und Rath der Stadt Basel hatten mit Ulrich Klingelfuß von Baden Stoß von einerBürgschaft wegen „darrürent von Herrn Bnrkarten von Mansperg". Beide Theile setzten denselben aufHeinrich Meiß und Jacob Glenter, die Burgermeister, Joh. Schwender, Joh. Zeller, Räthe, und Joh. Bellen,^tadtschreiber von Zürich, zu Minne oder Recht. Diese fünf gaben dann einen Spruch und Bürgermeisterund Rath von Zürich beschlossen, den Anlaßbrief und Spruchbrief in der Stadt Kosten aufzubehalten, damitb" allfälligen künftigen Stößen der Parteien über die Sache man denselben wieder zu finden wisse.
39T.
Brieg. j/tl 7, 8. August (Sonntag vor Unserer lieben Frauentag zu mittel» Ougstctt).
Staatsarchiv Lucern.
Ewiges Burg- und Landrecht der Zehnten Naters und Brieg mit Lncern, Uri und Unterwaldeii.Beilage ZI.
393.
Auveru. I -VI 7, 9. Augusl (toriu 24a aMg 1,auronti!).
Staatsarchiv Lurcrn: Rathsbuch IN. SI., S2.
Voten: Zürich, Berchtold Schwend, Schwarzmurer; Uri, Uhingen; Obwalde.n, Amman» Rütli,^idwalden, Zelger; Zug, Graf; Glarns, Vogel.