Juli 1417. 181
Wald sollen denen von Zug einen Ammann geben, und Tag verkünden gen Zug; v. auf Anregung vonJug erkennen die Eidgenossen, zwischen Lueern und Zug einen Untergang zu thnn (eine Grenzinarknngvorzunehmen); l', Lueern redet mit den Eidgenossen, in seinen Streitigkeiten mit Bern einen Tag anzusetzen;was diese dann gut finden, davon wolle Lueern nicht stehen. Der Tag wird gesetz? gen Escholzmatt vonDienstag über acht Tage (20. Mai) zu Nacht; Zürich beschickt ihn mit Berchtold Schwend, Uri mit Peter vonOtzingen, und Unterwalden ob dem Wald mit Ammann Nütli; A. Menteler soll wegen der Vogtei Rechnung geben;5» Herrn Hemmnn von Ninach ist geantwortet: wenn die Eidgenossen zusammen kommen, so wollen sie ihmund denen von Vilineringen Tag geben; i. Heimbringen der Straße wegen, und auf dem Tag zu EscholzmattAntwort geben; wegen derer von Raperswil sollen die von Schwyz und Zürich zu Escholzmatt Antwortgeben; Z. über die Bitte des Lorenz de Pont um Geleit soll man antworten, ob man ihn geleiten wolle;5»». dem Spilmatter wird geschriben, sich zu erkundigen, ob Ruß und Jacob, seit man ihnen verziehen habe,weineidig seien, oder was sie gcthan haben, wie sie sich halten; i». an Denselben: wegen Lösung derbefangenen, wie dem Herrn von Mailand geschrieben sei; wegen der Söldner von Eschenthal; «.Schreibenuu Wallis, wie früher; da sie darauf nicht geantwortet haben, so sollen sie wissen lassen, was sie thnnwollen; ihr Unglimpf, von dein man höre, thue uns leid; sie sollen sich verantworten und zum Rechtenkwiunen; y», ans dem Tag zu Escholzmatt soll man wissen lasseil, ob man Boten gen Wallis senden wolle,wenn diese nicht kommen lind antworten; G. der Eidgenossen Boten wollen derer von Schwyz Brief hören lesen,wenn sie „nu" herkommen; in. es sollen die nid dem Wald hier antworten, ob sie ihre Allstände zum> Rechten (bricht ab), oder wie sie auf die Eidgenossen kommen wollen.
Zu in. und u. Der Richter Spilmatter schickt am 20. Juni 1417 den Ruß de Turre uon Davedro und denJacob de Marschus von Mascheircn als des Meineids verdächtig heraus mit Bitte, sie zu versorgen, daß sie nicht sobaldwieder nach Eschenthal kommen. Letzterer könne am besten Auskunft geben über Laurenz de Pont und die. welche inEschenthal noch in seinem Dienst seien. Gleichzeitig sendet er eine Anzahl Söldner mit Empfehlung wegen ihrergeleisteten Dienste zurück, darunter Snelbog von Zürich, Heini Ruß von Lucern, drei von Uri, fünf von Unterwalden,zwei von Glarus.
Besiegeltes Schreiben im Staatsarchiv Lucern. Eschenthaler Acten.
z«s.
Lucern. 15. Iuli lPsli äisNnrKnröts).
Staatsarchiv Luccrn: StathSbuch III. 2!) n. Ii.
Boten: Zürich, Berchtold Schwend; Bern, der Hofmeister und Anton Gngla; Uri, Peter Gruoner;Ewalden, Ammann Henzli und Georg von Znbcn; nid dem Wald Erni Willis; Zug, Graf;blarus, am Buel.
«. Die von Bern eröffnen wegen des Briefs derer von Schwyz die Bitte, ihnen den hinans-zngebcn; Antwort soll auf dem nächsten Tag gegeben werden; I» wegen derer von Basel und Lirimans,Wtte die Sache auszurichten; e. die vorgenannten Boten erbitten in ihrem eigenen Namen 'von Lncernfür Wilhelm von Arberg Zahlungsaufschub bis S. Martins Tag über ein Jahr; Bedingungen:
ohne allen weiteren Verzug sollen dann die 1030 Gulden Hauptgnt lind die 400 Gulden Wmnschnld bezahltwerden; den Zins entrichtet er an Peter Velgen, und was er ihm mehr gibt, geht ihm am Weine ab; gehtZugegen eine Schuld zu Verlust, so leistet er Ersatz; «Z. auf Beschwerde des S. Johannes Ordenshauses""U Lütgern wird geantwortet; die Leute desselben sollen schwören, wie andere, die in der Grafschaft sind;