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Juni 1417.
387.
t^I7, 13. Illllt (vsf Sunnentag nach unsers Herrn Fronleichnamstag).
Staatsarchiv Lncern: Rathsbuch i. Z84 ».
Erneuerung der Blinde in der ganzen Eidgenossenschaft. Lucern sandte Boten nach Bern, Zürich/llri, Schwyz, Zug und Unterwalden ob und nid dein Wald; nach Zürich zwei, sonst je einen. Di «se1benStädte und Länder schickten anch ihre Boten nach Lucern; der Schultheiß Ulrich Walker nahm der Gemeindeund deit Boten den Eid ab, darnach schwur er.') Bern und Lucern haben sich gegenseitig nicht geschworen")-
') Das Rathsbuch fährt dann weiter fort:
„Harzu hatten wir beruft die von Wetgis vnd von Gerisow, des sint kamen die von Wetgis (liv) vnd hant mitvns gefworn. Aber die von Gerisowe sint nit kamen. So hattent wir beruft die von Kricns, von Horm, von Maltet,von Meggen, von Not, von Ebikon, von Littow, von Emmen, die sint all kamen vnd hant die Biind gefworn; dervon Entlibuch botschaft ij, von Willisow viij, von Nufwil ij, die Kotten hant aber nit gesworen."
Ferner:
Staatsarchiv Lucern, Rathsbuch III. 27 b. 1417, tsi-ia, ssxts, xost. oorp. Lbristt. „Vff Sunnentagwellen wir die eid ernüwern mit vnfern eitgenossen vnd sont Kotten senden vnd han vnser vnibfessen ze vns besenbdie sont reden wie wir worden sin ein Richstatt, bitten dz ir üwern willen gebent, die buntbrief ze endern; wz v»»die bünd vnd wort begrisfent, dz went wir fwerren, wan die vnfern daheim auch mit swerent." („ljusrs in tlinrri ex?.des Gotzhus, vnd lesen vor den eidgnossen, vnd des künigs Friheit.")
Auch im Herbst gleichen Jahres heißt es im Rathsbuch III. 33: u. Freitag vor Crucis: „Wurd man botendie Eidgnoschaft senden, so gedenk an vnser buntbrief ze endern."
Betreffend Weggis und Gersau war schon am 9. Juni (vichtio. oorxoris Eln-isti, ib. 27 a.) beschlossen, daß sie a»ISonntag zur Cideserneuerung nach Lucern konimen sollen. Die Gersauer meinten, man soll Boten zu ihnen senden,die Eide zu erneuern, ib. 27 b. Am 3t>. Juni beschloß deßhalb Lucern: „Scribe für die eitgnossen von der von Gerisowwegen, sol man suchen brieff vnd ouch erzellen den eitgnossen; went si darzu setzen, gönnen wir inen wol, ist das »N,so went wir vns selber helfen." ib. 27 ct. 4t» unto Vtrivi.
°) Wegen dem Streit mit Bern steht im Rathsbuch III. 27b. koria Spants üobannis (13. Juni): „Die »o»Bern sint ze rechte kam uff der eitgnossen Kotten an alle gedinge, vnd sol iederman sicher sin vnd den andern vngrei'ülassen vnz vf den spruch, vnd sol man tag machen wo die botten dunkt."
388.
Lucern. I ^>1 7, 7. Jltll chuai-ta xost Iläulrioi).
Staatsarchiv Lucern: Nathsbuch lll. 28 3, d.
Boten: Zürich, Hagnauer, Peter Oery; Uri, Ammaiui Roth; Schwyz, Ammann Jberg; Ob'wuld en, Ammaun Wirz, Nidwalden, Ammaun Winkelried; Glarus, Ulrich am Buel; Zug, (steht leeri-tt. Wegen derer von Lütgern soll der Vogt von Baden ihnen allen zusammen gebieten und s'^schwören heißen; Entwurf eines Schreibens hierüber an Graf Hug von Bregcnz, S. Johannes Ordensobersten Meister in deutschen Landen; ll». Bös Conrad von Rischach treibt die von Tegerfeld, wegen Gel^ansprachen, mit dem Landgericht zu Stülingen um; Entwurf eines Schreibens hierüber an den von Lupfen!v. Lucern findet nicht billig, daß man den Seinen ihre Pfände ablösen wolle; es ist mit denen von Znögeredet, sie wieder in Besitz zu setzen und dann Recht zu nehmen nach der Bünde Sag; ,1. die nid de»'