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1 (1874) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1245 bis 1420
Entstehung
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167
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Decembcr 1416. 107

An, 1. December 141« schreibt Francisch Brönn aus Domo mit andern Amtleutenckominis aaxitanoia ligo'-:Ihr Feind Laurentius de Ponte habe mit großer Macht von Bewaffneten sowohl des Herzogs von Mailand als desHerzogs von Savouen das Land überfallen; er habe dem Vicarius in Livine» um Hülfe geschrieben und bitte namcnt.lich um Schützen (daiistavios) zur Erhaltung der Schlosser des Landes; er habe auch die Walliser zum Zuzug aufge-fordert und werde sich inzwischen nach Kräften halten. (Schreiben im Staatsarchiv Lucern ebenda.)

3«S.

Lucern. 4^46, 14. Deeember (tsria 2^ unw Tiioms).

Staatsarchiv Luccr»: Rathsbuch I». lt. a.

Boten: Zürich, Felix Maneß; Untermalden, Ammann Rütli; Flüglislo; Zug, Kopf; Glarus,Ulrich ain Bücl.

Zürich, Lucern, Uri und Untcrwaldcn sind einhellig, noch Eschenthal zu ziehen, aber Zug und^arus nicht. I». Jedenfalls null man mit je 100 ziehen, auf Sonntag (20. Dec.) soll man sich erklären.Man mit 200 ziehen wolle, e. Denen von Wallis ist zweimal geschrieben, daß sie ihre Boten nächstenMittwoch (ig. Dec.) zu Nrseru haben. «I Es gefiele, wenn llri und Unterwalden auch die von Bern'"ahnten. «. Swangratt und andere von Munkelstes wären gern heim, wollte» vertrösten, 4 Wegen' »driöl Zota. x. Wegen des Herzogs voll Urselingen ist Tag angesetzt nach Zürich auf Mittwoch zu. acht vor dem eingehendeil Jahr (23. Dec.); man soll da zu Rath werdeil, wie man sich zu Constauzver-lprechm" wolle.

Zu a. Auf den Bericht, daß Laurenz zur Pont mit vielem Volke in dem Land Eschenthal liege und selbes ver-wüste, entschlossen sich die Eidgenossen zu einem abermaligen Zug ins Eschenthal und baten Zürich noch 10« Knechteauszuziehen, und ihnen zuzusenden. Am 1«. Dec. (toria «zuiuta xost blioolai, sxisooxi) beschlossen Rath und Zwei-hundert, den Eidgenossen nochmals zu Willen zu sein und 10« Knechte in gemeiner Stadt Kosten nach Eschenthal zu sen-örn. Zugleich aber soll der Bote von Zürich auf dem Tag zu Lucern den Eidgenossen erklären, sie möchten gedenken,daß von nun an Zürich solcher Züge überhoben sein wolle, denn es meine, ferner nicht mehr in dieses Land zu reisen,dabei behalten sich Rath und Zweihundert jedoch vor, diese Meinung zu mindern oder zu mehren, erkennen aber, daßdieser Vorbehalt bei Eiden verschwiegen gehalten werde soll. Züricher Stadtbuch III. II 6. k.

370.

Lueern. 44146, 20. Decemher (visMa Di,c>ms).

Staatsarchiv Luceru: Nathsbuch III. 14. d.

^ Boten waren da von Uri, Unterwalden, Zug und Glarus. Heimbringen der Gefangenen wegen,

Andreas zer Geiß hat, wie thun daß er bezahlt werde; 4». der andern Gefangenen wegen, wie sich

v. ziehen wir, ob sie mit uns wollen Kosten und Schaden haben; «4. Tag des Herzogs von Urs-

'"Mm wegen, auf Mittwoch vor dem eingehenden Jahr (23. Decbr.) zu Nacht soll man zu Zürich sein.

Zu v. Am gleichen Tag beschloß zu Lucern die Gemeinde:Itsm ä-zeratuin xor vommunitatsin: Wcnt dieZwei Länder zien, so sont wir zien mit cc mannen. Können von cren nit der reis über werden. Wer nu vns hilfwtz dtz land cntschütten, meinen wir dz es auch der si."

Ebenda Rathsbuch III. II. b. IS a.

Hier mag auch folgendes Aktenstück erwähnt werden:

Die Consuln, Räthe (Ersckentiarii) und Leute von Vogogna st totius xartis Ipörrario Vallis Ossolo schreiben aus^ogogna am 15. Dec. 1416 an die Hauptleute und Näthe von Zürich, Lucern, Uri, beide Unterwalden, Zug und