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Mai 1412.
Glarus schließen für sich, die ihrigen und für Anunann und Landleute zu Appenzell, mit den Herzogen von
Oesterreich einen Frieden bis zum 23. April 1463 (den s. g. fünfzigjährigen Frieden). Beilage 46.
Die Verkündung dieses Friedens durch Herzog Friedrich f. bei Zellweger Urk. II. S33. Lichnowsky V. Regest.1314. 13IS.
SNT
Zürich. IHI2, 16. Juli.
Staatsarchiv Zürich: Rathsbuch I. (1442 —>448> i>. Z.
„An dem nechsten Samstag nach sant Margreten tag in dem NEEEEXII jar kamen die
Burgermeister, die rät vnd die großen rät, die zwephundert, auch überein, als die von Switz, die von Zug,von Glarns vnd etlich ander vnser eidgenossen ein gesetzt vnder inen sollen gemacht hau, das nieman, werder ist, der ir bnrger noch lantmann nit ist, och ln inen nit ist gesessen, enkein gut, so in ir stetten v>>dlendern noch in iren gebieten gelegen ist, noch kein gült vff denselben gittern kouffen sol vnd dz die irendz also nieman, so ir burger noch lantman nit sint, als vorstat, ze kouffen geben füllen. Wie da die ob-genannten Eidgenossen dz gen vns, gen vnsern burgern vnd den vnsern haltent, das dz wir, vnser burger,die vnsern vnd die zu vns gehärmt, gen den obgenannten eidgenossen vnd den iren ouch also ze gelicherwise halten süllent. Dis sink vnd erkanntnusse mag man ouch minren vnd meren."
Abgedruckt Jahrb. v. GlnruS, VI. p. 457. Nr. 146.
TN»
Zürich. IHI2, 15. Ailgnst.
Staatsarchiv Liirern.
Tag gemeiner Eidgenossen mit dem österreichischen Landvogt. Die Acten fehlen. Die Verhandlungsgegcwstände ergeben sich aus dem Einberufungsschreiben vom 3. August:
„Vnser willig dienst sie uch voran, guten srllnd vnd lieben Eidgenossen. Wir tun üch ze müssen, das der Herrschestvon Oesterrich Landvogt j vns vcrschriben vnd ein früntlichen tag angeseit hat, dz man in vnser Stat sin sol vff vnstrfrowen tag, so j schirrest in dem Ougsten kunt, frü ze tagzit, und dz wir üch, allen andern üwern vnd vnsern Eidgenosseden tag I ouch verkünden sullen. Liebe fründ, also verkünden wir vnd bitten üch ouch ernstlich, dz Ir üwcr erbern Botschestmit j vollem gemalt hie Zürich vff dien tag haben wellent, durch das die fach mit früntschaft dcster bas übertragen muge !werden. Ouch bitten wir üch gar ernstlich, das ir die Kotten, vff dien der spruch stat zwüschent vnsern Eidgenossen de» !von Glarus vnd was von des namen wegen, den der von Krenkingen den vnsern »am, den der Landvogt solt ^ habcavsgcricht, dz aber Im die von Glarus tun sollent, als ir wol wüssent w., vff den vorgenanten tag her schikent, ob ir stgehaben mügent. Werdent ir aber ander Kotten her schikent, den empfelhent doch, das si den spruch zwü- > scheut den vo^genannten vnsern Eidgenossen von Glarus vnd vns tügen, durch dz die fach mit dem minsten kosten j vstrag gewü»»^Heran tut ir vns sunder lieb vnd dienst. Als dann die von Emptz in dem friden, der nu jungst j zwüschent der Herrschastvon Oesterrich vnd der Eidgnoschaft gemacht ist, sin wellent, darumb si brief wellent j geben, ob die Eidgnossenschaft dc6von inen begerent vnd ouch also das die Eidgnossen inen ouch brief geben, wel s man inen aber kein brief geben, so wc>^si doch bi dem friden beliben. Dez gebent üwren Kotten ouch vollen ^ gemalt ze antwurten, ob man den von Emptz bristwelle geben von wegen — oder nicht, vnd lassen ir nit, j ze schikent also üwer botschaft zu dem tag, wen wir dis alles alleaüwern vnd vnsern Eidgnossen ver- > kündet haben. Datum iis ciio ^uZnstianno clowini N. tXlLC. xis. wo.»
Burgermeister und Rat der Stat Zürich.
Missiv auf Papier im Staatsarchiv Lucern,