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1 (1874) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1245 bis 1420
Entstehung
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December 1410. 129

SSV.

Lueern. 22. Deceinlier (Montag nach 'i'iiomo).

Staatsarchiv Lucern: NathSbuch II. 32 v.

ll. Der Eidgenossen Boten koinnien einhellig iibcrein: Heimbringen, ob man gen Eschenthal ziehen wolle"cht Tage vor der Lichtmesse oder ans welchen Tag; ob man kosten haben wolle mit Büchsen, Bollern nndandern Sachen; wo man solle um den Zeug achten, hier oder in Eschenthal; insonderheit daß jeglicher Bote"ut Vollgemalt komme auf Sonntag nächst vor dem zwölften Tage (4. Januar 1411), und was dann dieWahrheit der Boten gut finde, aus eigenem Rath oder nach Auftrag, daß die Minderheit dein folgen solle,g Ter Knechte wegen, die zu Appenzell gefangen sind, wie die von Glarus sagen.

TSR

Lnceru. I ^ 11, 5. Januar (v-Hii-t iH.stm-unH.

Staatsarchiv Liiccr»! Rathsbuch II. !i!> l>.

Boten: Zürich, Hans Herter, Jacob Glenter; Bern, Ivo von Vollingen; Uri, Hans Roth, Peter""u Usingen; Schmilz, Jtcl Neding; Obwalden, Claus von Nütli, Altamman; Nidwalden, Arnoldvon Stein; Glarus, Matthias Netstaler; Zug, Hans Schriber.

(Gegenstände sind keine angegeben; s. den vorgehenden Abschied).

T8S

Lurern. I 1 > , 15. Januar sioritt <itiint!t xost Ililarii).

Staatsarchiv Lucern: NathSbuch II. 33 d.

a. Dienstag nach Lichtmesse (3 Februar) Nachts an der Herberge sein wegen Eschenthals, ob man Kosten^"ben wolle, die Besten daselbst zu behalten, wie man sie besorgen, oder wann man ziehen wolle; 1). heim-gingen wegen 200 Gulden, die Lucern ZschudierF wegen geliehen hat; e. heimbringen, ob man die vonAppenzell zu den Eidgenossen aufnehmen solle, oder zu denen von Glarus.

S8S

^nrrrn. I ^111, 4. Februar (koria 4^ post Naritioatiovis).

Staatsarchiv Luccr»: Rathsbuch II. bt l>.

Jeglicher Bote soll in Sachen wegen des Eschenthals heimbringen, daß jede Stadt und jedes Land drei^chützm, jeglichen mit seinem Spieß wohl bewaffnet, in Schrift bringe (torant iu soriptis); daß man einemSöldner jährlich hundert Pfund gebe; wann sie hinein gehen sollen; daß jede Stadt und jedes Land fünf^aum Mehl hineinschicke; und daß man einen Söldner ändern möge, wenn es den Eidgenossen gefällt.

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