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1 (1874) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1245 bis 1420
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Mai 1410.

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das sol man den Personen, j so es vop ist gewesen, lnter wider geben an all widerred, vngeuarlich. Ouch ist fllrerberedt, was vsf dewederm tail ieman dem andern in sähen oder in friden, die zwüschent uns gemacht waren, gcnomenvnd entwert hat vnd das kuntlich wirt, welicher- s layg gutes das ist, es sy vorhanden oder nicht, das sol man dien,so das selb gut gewesen ist, gentzlich bekeren. Es sullent ouch ze baider sit alle gefangen gentzlich vsf ain vrfecht ledigsin, vnd als vnser lieben getruwen, der Techau von Zurzach j vnd Herr Hans Winkler, tumherr zu der Probstie Zürichetlichen, so den von Zürich zugehörent, ain summ gelts gelopt vnd verhaißen hatten für etwas vihs, das Inen der vonRllmlang vnd sin Helfer genomen und entwert hat, was si des j noch nicht bezalt habent, darumb sullent si ledig vndlos vnd den von Zürich noch den Iren herumb fürbas nicht gebunden sin zu geben. Vnd als Hainrich von Nümlangdie vorgenantcn von Zürich bekrieget, von des wegen vnser vnd der von Zürich j mißhellung sich erhebt hat, herumbist ouch aigcnlich beredt vnd verdinget, dz wir genanter bischof Albrccht ane vns selber mit vnsern vögten, amptlüten,mit vnsern dienern, mit vnsern burgern vnd mit andern den vnsern vnd die zu vns gehörent, ernstlich vnd f getrülichbesorgen vnd schaffen füllen, dz dem egenanten Hainrich von Rümlang noch sinen Helfern von vns noch von den vnsernkain Zuschub mit schiffen, noch mit kamen andern fachen nicht beschähe vnd daz man si durch vnser Schloß Kaiserstulnoch über ander ^ var, die wir an dem Rin haben, nicht sol lassen ziehen noch varen, vnd darzu bcsunder von demGiresgraben vntz ans die Vesti Wasserstälzcn, alle die wile so die von Zürich vnd er mit ein ander in krieg vnd nichtbericht oder gen ainander in friden sint. War aber ^ dz der von Rümlang soder) sin Helfer also in vnser Schloß, in vnserStett oder an vnsri var käme, alsbald vns, vnsern vögten vnd amptlüten, vnsern burgern, den vnsern vnd dien, soze vns gehörent, das kunt geben vnd ze wüsen wirt, von wem das ist, oder ob wir j es sust vernäment, so füllen wirsi den von Zürich ze dem rechten vffheben vnd halten vnd darinne vnser bestes tun an all arglist. Wär ouch dazdeHain frömd Schiff gen Kaiserstul »ff dem Rin an vnser varen kämen oder dahin gefürt würden j die argwönig wären,die sullent wir vnd die vnsern, als si vorbenempt sint, vffheben vnd die besorgen, dz den von Zürich noch den ircndamit deHain schad nicht bescheche, an geuerde. Ouch haut die vorgenanten, der von Laudenberg vnd die Kotten vonden s egesaiten stetten vnd ländern in dissr richtung bedingt vnd beredt, ob wir obgenanter bischosf Albrccht oder dieegenanten von Zürich vnser deweder tail dise vorgesaiten richtung mit allen gedingen, stuken vnd artikeln, so an disembrief geschriben sint, nicht f statt hielte, si alle oder dchain besunder überfüre, darumb füllen wir vnd die von Zürichvsf dem vorgenanten Hermann von Landenberg vmb iglich stuk zu dem rechten, als vsf ainen gemainen man kamenvnd bi im beliben, also dz ietweder tail zwen f erber man, die er dann geHeben mag, wär die sint, ze schidlüten zeainem glichen zusah zu im setzen sol, vnd wie vns dann die selben fünf oder der mertail vnder inen vmb ieglich fachnach entweders tails klag, ansprach, red vnd widerred mit ir erkant- j nuß nach dem rechten, das si dann darumb rechtdunket, entschaident, dabi füllen wir baid tail beliben vnd das bi guten trüwen vngeuerlich war vnd stät halten vndvolfüren, als dik das ze schulden kumpt, an all Widerrede. Vnd deweder tail s an den andern also übergriffe vndübcrfüre, als vor ist beschaiden, da mag dann der tail, an dem übervarn ist, dem andern tail verkünden mitboten oder mit briefen, vnd nach der verkündung so füllen wir ze baider sit den gemainen vnvcrzogenlich bitten, j dzer vns darnach in den nechsten acht tagen tag setze vnd beschaide an gelegen stette, vnd sol dann ietweder tail sinschidlüt ze im setzen vnd sich dann vmb die fachen lassen erkennen als vorbeschaiden ist. Ouch ist beredt, als ainrichtung vor zitten s zwüschent dem Schulthaißen, den Rätten vnd burgern vnser statt Kaiserstul vnd Rudin Vngrichtcnvon Regensperg Tschechen ist, was da die Vsspruchbriefe wisent, dabi sol man den Vngrichten gentzlich lassen belibenvnd an das volfüren vnd vss- f richten nach sins vßspruchbriefs wisung, an alle Widerrede. Was aber kuntlich gemachtwirt, dz im an den selben spruch worden ist, das sol im daran abgerechnet werden, an geuerde. Wir obgenanter bischosfAlbrecht haben ouch für vns, für vnser f diener vnd für alle die vnsern, so vorbenempt sint, bi vnsern fürstlichen Erengelopt vnd verhaißen, dis vorgeschriben richtung vnd verainung mit allen begriffungen war vnd stet ze haben vnd zevolfüren, an all geuerde. Vnd herüber ze ainem vesten vrkund ^ so haben wir vnser bischofflich Jnsigel haißen henkenan disen brief, der geben ist an dem Nünden tag des manods Mayen, do man zalt von gots geburt vierzehnhundertJar, darnach in dem zehenden Jare.

Pergamentene Urkunde mit anhängendem bischöflich Constauzischen Siegel. Abgedruckt Tschudi lt., 0SS.